Thema: eben noch neu

  1. #1
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    Er ist da, der Augenblick, auf den das Selbst lange warten wollte. Fang an, schließ die Augen, hör auf die Geschichte, hör auf zu sehen, um zu sein.
    Das wünsch ich, dass Du den Augenblick erlebst.
    Du bist leicht, und nur das ist es was Dich vor Dir selbst unbestechlich macht. Dein Selbst ist weg. Die Grenzen schwinden und auf einmal bist Du, frei.
    Da ist es, das Gefühl - der Grund warum Du bei mir bist und mir die Frage stellst.

    Engt Dich das ein?
    Oder macht der Gedanke etwa frei?

    Du bist zwischen Rot und Blau, Warm und Kalt, Erde und Himmel, es steigt - immer schneller, das Feuer. Plötzlich ist’s schwerelos. Der Körper löst sich, Du gehst ein in Dein Köperfeuer. Und, es fängt an mit dem Fühlen.
    Ich sah sie nach dem Feuer Oben treiben, ruhig, ohne Wellen, einfach in der Mitte, ganz so wie ich hier treibe. Du hörst nur Rauschen. Wirst zu ihm. Und fühlst, wie ich.
    So treibe ich, schaue, so wie alle neben mir, und sehe Sterne oben. Unwichtig ist den Grund zu sehen, denn Du kannst auf dem Rücken schwimmen, und in die Unendlichkeit blicken. Du wirst sehen und fühlen, ganz weit Unten. Unendlichkeit, die ich bin, die Du trägst.
    Mach Dich frei . es fängt an – Es ist leicht – die Geschichte des Augenblicks.

  2. #2
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    -verschoben zu den Erzählungen-

    olaja - Moderatorin
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  3. #3
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    Hallo kaugummi!

    Du versuchst Dich hier an etwas, was schon viele versucht haben und an dem fast ebenso viele gescheitert sind - die Beschreibung eines unbeschreiblichen Gefühls. Du greifst dabei tief in die allzu bekannte Trickkiste und verwendest überwiegend verkitscht-romantische Begrifflichkeiten. Einige wenige Formulierungen sind Dir wirklich gelungen, aber sie schaffen es leider nicht den rest zu retten.
    Vielleicht probierst Du Dich erstmal an "einfacheren" Thematiken aus.

    Nichts für ungut,
    gott

  4. #4
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    hey Gott.

    Klar, ich geb dir recht!Aber diese zeilen waren auch viel mehr ein Experiment - ein paar Bekannte gaben 4 Wörter vor und diese sollte möcglichst schnell in irgendeine Geschichte eingewoben werden.

    zb Körperfeuer und rückschwimmen. Ich fand es einfach nur interessant was dabei herausgekommen ist.

    Und tatsächlich wirklich viel dabei nachgedacht hab ich nicht ....

    gibs hier im Forum ähnliche "projekte"?

  5. #5
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    also, dafür, dass du kaum darüber nachgedacht hast, finde ich schon, dass da ordentlich was bei rausgekommen ist.
    ich finde im gegensatz zu meinem ähm ja...gegen"ober", dass du nicht allzu oft angwandte bilder benutzt hast. und wenn du es mal getan hast, z.b. mit dem feuer, so hast du es schön ausgemalt, mit dem oben schwimmen, auf dem rücken...sicher, man hätte es etwas mehr ausarbeiten können, aber du hast ja jetzt bestimmt zeit, um es zu tun, oder? z.b. mit dem rot und blau. was ist denn da rot und blau? irgendwie könnte man da noch einmal ansetzen und vertiefen...

    liebe grüße, die faint
    Den Kamelen ging es gut, und dann kam ich...

  6. #6
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    Kaugummi, du hättest die Farbe Grün in dein buntes Gemälde mit hineinbringen sollen. Es hätte die Eintönigkeit aufgelockert. Mich fasziniert diese Farbe schon, die man spielend schattieren kann, seitdem mich meine Mutter lehrte, zwischen Obst und Gemüse zu unterscheiden.

    N.

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