Thema: Rückkehr

  1. #1
    Registriert seit
    Apr 2005
    Beiträge
    22

    Rückkehr zu mir

    Am anderen Flussufer stehst Du,
    siehst mich immer noch traurig an.
    Wäre der Fluss nur ein Bächlein,
    dann reichte ich Dir meine Hand.

    Doch ich kann Dich nicht spüren,
    der Fluss ist zu breit.
    Kann Dich nicht mehr hören,
    ich seh` nur Dein Leid.

    Und plötzlich, da bist Du weg,
    nur das Leid lässt Du zurück.
    Will etwas von Dir behalten,
    drum hole ich mir ein Stück,
    obwohl ich ganz genau weiß,
    es ist Dein Leid nicht Dein Glück.

    Nun kann ich die Last nicht mehr tragen,
    Und kehr zu mir selber zurück.









    Verbesserungsvorschläge erwünscht, grade was die Metrik angeht (therzi und ihr anderen schlauen Wesen, bitte helft mir!) aber auch sonst.

    Bin für jede Kritik dankbar!

    Grüsse, Tine

  2. #2
    Registriert seit
    Mar 2003
    Ort
    ch - bei bern
    Beiträge
    7.041
    hallo hawacity.
    habe dein gedicht so verstanden, dass du jemanden nicht loslassen kannst, dann aber einsiehst, dass es egoistisch wäre, ihn zu halten, wenn er gehen will/muss, was auch immer.
    und das siehst du am schluss dann auch ein.
    technisch wirkt es etwas unschlüssig. dass die strophen verschieden lang sind, stört (mich) nicht. aber die reimstrucktur st eher zfällig. wenn dir was einfäll, nimmst du abab(s2), sonst eben nur xaxa(s1,s3)
    mal abgesehen, dass sich für mich als gedichtepuritaner sachen wie an/hand(s1)nicht reimen!
    du bemhst dich sehr um stimmung und metaphern, mit dem bächlein und so, und dann wendet sich alles in dein inneres, weil es letztendlich dein problem wird. dieser schwenk ist eigentlich eine gute idee, ich finde ihn aber nicht sehr harmonisch.
    gut, du sagst "plötzlich" dann kann auch der wechsel plötzlich sein. vielleicht wäre es dann auch optisch hilfreicher, s1 unds zusammenzuziehen, damit nur 2 strophen aufeinanderprallen? die schlusseile kann als gedanke selbständig stehen bleiben.
    und als verbindendes element wie oben erwähnt ein einheitliches reimschema. oder auch dieses noch extremer?
    wie du willst
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

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