„Runter“ schreit der Kommandant mit einer Wucht, die der darauf folgenden Explosion fast nahe kommt. Diese Schreie, dieses Heulen, diese armseligen Menschen, die sich umbringen. Ich muss unten bleiben um zu überleben. Staubfressen ist besser als der Tod. Mein nächster Gedanken will raus, aber wohin? Jede der beiden Richtungen des Grabens stehen unter Beschuss. Was für eine auswegslose Situation. Neben mir ein Freund, sein Bein abgerissen, blutend. Ich will helfen, aber kann nicht aus Angst und ich schäme mich dafür. Immer wieder knallen diese Bombenkörper in meiner Nähe auf die staubige Erde, doch auf einmal: Ruhe, ein Nichts. Ein helles Licht erstahlt vor mir. Mich selbst sehend scheine ich zu schweben, ein Ende und ein Anfang. Leben? Ich sehe mich um und um mich herum nur heller Staub, aber ich fühle ihn nicht, obwohl ich sehe wie Massen gegen meine Haut fliegen. Ich sehe diese angstvollen Augen meines Kommandantes, aber seine Worte schreien, obwohl ich sie nicht mehr hören kann. Alles voller Staub und diese Augen des Kommandantes, mein Freund ist tot, seine Augen offen. Andere Soldaten machen Bewegungen mit voller Anstrengung, sinnlos. Und dieses Bild bleibt mir stehen. Ich bin tot.