Thema: Ana

  1. #1
    Registriert seit
    Jan 2004
    Beiträge
    240
    Ana

    Geh nicht Ana, lass mich nicht allein,
    bitte geh nicht, du musst bei mir sein.
    Meine Seele ist so tot und kalt,
    deine Freundschaft ist mein ganzer Halt.

    Wildes Feuer – unter meiner Haut,
    wildes Feuer, das mein Eis nicht taut.
    Stumme Schreie, die kein Mensch je hört,
    eine Liebe, die mich fast zerstört.

    Deine Augen schaun mich fordernd an,
    sagst mir täglich, was ich schaffen kann.
    Deine Schönheit lässt mir keine Ruh,
    ach wie gerne wär ich so wie du.

    Rotes Feuer – wie es niemand kennt,
    heißes Feuer, das mich fast verbrennt.
    Tausend Tränen, die kein Mensch versteht,
    eine Sehnsucht, die wohl nie vergeht.

    Voller Demut fall ich auf die Knie,
    hungernd, leidend, hilflos wie noch nie.
    So verzweifelt such ich deine Hand,
    lass nicht sterben, was uns mal verband.



  2. #2
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    39

    Wink

    Hallo Kitty-Blue

    Dieses Gedicht find ich super, man versteht was du damit sagen möchtest, (im Gegensatz zu meinen)


    Gruss Delphin

  3. #3
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    90
    Ursprünglich eingetragen von MarkusPahl
    Fantastisch.
    Was für eine beispielhafte Kritik: Jetzt kann Kitty-Blue in Ruhe anhand deiner Verbesserungsvorschläge ihr Gedicht überarbeiten, über deine Interpretation nachdenken usw...


    @Kitty-Blue
    Der Lesefluss deines Gedichtes ist in Ordnung, es ist durchgehend neunsilbig, jedoch würde in in einem "traurigen" Gedicht nicht den Paarreim verwenden, da er eine hastige Stimmung erzeugt und nicht so recht zu dem Inhalt passt.

    Ich finde deinem Gedicht fehlt es teilweise an Bildern obwohl einige Formulierungen nicht schlecht und auf jeden Fall ausbaufähig sind.

    Mich persönlich spricht es nicht an, weil es hauptsächlich deine eigenen Gefühle widergibt und dem Leser keine Möglichkeit zum "Träumen" bietet.

    Liebe Grüße Die Erbin


    ""Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht!""

    Aus "Also sprach Zarathrustra" von Friedrich Nietzsche

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