Thema: In der Ferne

  1. #1
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    14
    Du strahlst mich an gleich wie ein stern,
    du leuchtest hell doch bist so fern.
    Aus der Ferne seh ich dich,
    doch bei dir sein das kann ich nicht.

    Dein strahlen schwindet, voller leid.
    Ob es mir wohl erhalten bleibt?
    Doch in der ferne strahlt ein Licht.
    Dar Licht bin ich, ich liebe Dich.

    ----------------------------------------

    Es ist mein erstes Gedicht welches ich Geschrieben habe für eine freundin die ich Liebe. Sie macht momentan viel durch und ich möchte ihr damit sagen das ich sie liebe und immer für sie da bin. Das problem ist das ich 250km von ihr entfernt wohne und sie nur gelegendlich besuchen kann

    Ich bin dankbar für jede Kritik...

    gruß euer cha0t

  2. #2
    Registriert seit
    Apr 2005
    Beiträge
    60
    Wow! Das ist total süß. Ich kann richtig mit di mitfühlen, wenn ich das lese. Ich bin einfach beeindruckt von diesen Worten. Mehr davon!
    Meine neusten Werke: Mahaba ni tongo; Als Zeichen der Freundschaft
    Ein kleiner Ausschnitt der älteren: Beenden; Vogelgesang; Toter Regen
    Luv, eure Zandra!

  3. #3
    Registriert seit
    Mar 2005
    Beiträge
    297
    Wow! Das Gedicht zeugt von Banalität.
    Allein schon, indem du anhängst, dass das dein erstes Gedicht wäre, wertest du es selbst ab.
    Kann dir damit aber nur zustimmen, denn fatale Redewendungen sind auf jeden Fall enthalten.
    Der Paarreim eignet sich hier nicht gut,
    die zweite Strophe enthält keine Reime, obwohl du in der ersten Strophe sehr wohl reimst.
    Ach ja, und der Inhalt ist auch nicht sehr ansprechend.
    Sprachlich ebenfalls nicht überzeugend:
    Allein das Verb "strahlen" taucht bei dir 3mal auf,
    zeugt folglicherweise von einem limitierten Vokabular.
    Nichts für ungut, aber ich würde noch einmal von vorne anfangen.
    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
    Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurückweicht; er könnte Anlauf nehmen!

    Meine neusten Werke:

    Amor und Psyche

    Verschwommen
    Winternachtstraum



  4. #4
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    14
    danke für das kompliment und die ehrliche kritik... ich werde sie mir zu herzen nehmen und das gedicht nochmal schreiben... (zumindest die 2. strophe)
    was würdest du anstatt eines paarreims wählen?

    gruß euer cha0t

    [Geändert durch cha0t am 09-05-2005 um 17:59]

  5. #5
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    14
    Du stahlst mich an, gleich wie ein Stern.
    Du leuchtest hell, doch bist so fern.
    Am Firmament da stehst du still.
    Bist ganz allein, was ich nicht will.

    An meinem Tag bist du das Licht,
    doch bei dir sein das kann ich nicht.
    Ob Tag, ob Nacht du scheinst für mich.
    Mein schöner Stern, ich liebe dich.

  6. #6
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    90
    Du könntest das Reimen ganz sein lassen und nur auf eine saubere Metrik achten, den Kreuzreim oder vll. den umarmenden Reim verwenden. Ein Paarreim passt wohl nicht so recht zu einem Liebesgedicht...
    Hast du denn verstanden, warum Soulseeker sich von dem Inhalt nicht angesprochen fühlt?
    Kannst du nachvollziehen, warum dein Gedicht banal ist?
    Das wäre nämlich der erste Schritt um eine Verbesserung zu erreichen.

    Freundliche Grüße Heiress
    ""Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht!""

    Aus "Also sprach Zarathrustra" von Friedrich Nietzsche

  7. #7
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    14
    ganz weglassen will ich das reimen nicht weil es meiner meinung nach unheimlich den lesefluss verbessert...
    bei meinem nächsten gedicht werde ich es wohl mal mit einem anderen reimschema versuchen
    Und nein ich kann nicht nachvollziehen warum es banal ist... bitte um aufklärung

  8. #8
    Registriert seit
    Mar 2005
    Beiträge
    297
    Ein guter Dichter zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er etwas "Besonderes" schafft. Er bedient sich nicht Metaphern, die längst von pubeszenten Individuen niedergeschmiert wurden, sondern verschafft dem Leser das eigenartige Gefühl, dass sein Gedicht sich bewegen würde und vor des Lesers Augen Bilder wirft.
    Das heißt: Die Umsetzung deines Inhalts hebt sich nicht von der Masse ab, sondern reflektiert einen Gemütszustand lediglich in der Form, wie es jedem belesenen Menschen schon zu den Ohren hinauswächst.
    Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte!
    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
    Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurückweicht; er könnte Anlauf nehmen!

    Meine neusten Werke:

    Amor und Psyche

    Verschwommen
    Winternachtstraum



  9. #9
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    14
    danke...
    jetzt verstehe ich was du damit meinst...

    euer cha0t

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Von der Ferne
    Von copiesofreality im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.10.2016, 09:21
  2. Aus der Ferne
    Von kellykatz im Forum Hoffnung und Fröhliches
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 31.05.2008, 23:06
  3. Ferne
    Von Cheech im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 30.03.2007, 15:27
  4. Ferne
    Von Midgard im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 14.03.2007, 13:20
  5. Ferne
    Von kleinesmädchen7 im Forum Minimallyrik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 12.02.2007, 21:53

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden