1. #1
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    Tränen in den Augen,
    erschweren mir die Sicht,
    aufgehört zu glauben,
    das Herz im Innern bricht.

    Vorbei ist nun das Glück,
    die harte Zeit tritt ein,
    ich spür´es Stück für Stück,
    du bist jetzt nicht mehr Mein.

    Geschwiegen schon so lang,
    der Frust muss endlich raus,
    nun bist du fort, mein Fang,
    weg in die Welt hinaus.

    Allein zurück blieb ich,
    nach dir mein Herz nur schreit,
    noch immer seh ich dich,
    doch bist du weg so weit.
    Hab stets ein Ohr für die Vergangenheit, ein Auge für die Zukunft und ein Lächeln für den Augenblick.

  2. #2
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    Erst einmal ein großes Lob von mir, weil du zu den wenigen Persönlichkeiten in diesem Forum zählst, die auf Anhieb eine einwandfreie Metrik in ihrem Gedicht verflochten haben:

    XxXxXx
    xXxXxX
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    Auf Ungewissheit stoße ich in der ersten Strophe. Was ist hierfür dermaßen prägnant, dass du in dem ersten, als wohl auch dem dritten Vers, die Betonung änderst. Denn der Inhalt unterscheidet sich in keinster Weise von den anderen Versen.
    Beim vierten Vers in der dritten Strophe würde ich das "weg" durch "weit" ersetzen. Folglich würde ich den letzten Vers (der vierten Strophe) ganz ändern bzw. anders umschreiben. Zwar möchtest du mit der Wiederholung die Ferne zwischen lyrischen Ich und Bezugsperson bestimmt verdeutlichen / betonen, jedoch würden andere Ausdrücke meines Erachtens besser passen, wie z.B. "vermiss' die Zweisamkeit".
    Insgesamt eine gute Leistung, habe es gerne gelesen.
    Bin gespannt auf neue Werke von dir.
    Versuche in Zukunft noch deutlichere Bilder für Gefühle in dein Gedicht zu verarbeiten, hebe ab von der Banalität, derer sich so viele User lokal bedienen und benutze Klangstrukturen zu deinen Gunsten...



    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
    Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurückweicht; er könnte Anlauf nehmen!

    Meine neusten Werke:

    Amor und Psyche

    Verschwommen
    Winternachtstraum



  3. #3
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    zum Kommentar des Seekers der Souls: Aaaaaaaalso, sicherlich hast du recht wenn du sagst, dass es hier nicht wenige gibt, die banal sind...und sicherlich sind all deine posts udn kommentare von größtem wissen geprägt, aber findest du nicht auch, dass...


    an aufdersuche: ...dieses gedicht über jegliche Kritik von banalität oder intensivierung von bildern oder auch klangstrukturen erhaben ist?
    sicherlich verneint der herr soulseeker das, aber ich finde dieses gedicht sehr sehr sehr autent.

    beim lesen habe ich praktisch wahrlich gespürt, als seist du zur zeit (un)glücklich verliebt und -mag sein dass ich mich irre- du es nicht aussprechen magst...

    ich fand das gedicht auf jeden fall super süß udn gut gedichtet.

    ich will määääääähr davon

  4. #4
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    Ursprünglich eingetragen von oBeRBeTT
    zum Kommentar des Seekers der Souls: Aaaaaaaalso, sicherlich hast du recht wenn du sagst, dass es hier nicht wenige gibt, die banal sind...und sicherlich sind all deine posts udn kommentare von größtem wissen geprägt,
    ...soweit würde ich dir in der Tat noch zustimmen...
    Ursprünglich eingetragen von oBeRBeTT
    aber findest du nicht auch, dass...
    an aufdersuche: ...dieses gedicht über jegliche Kritik von banalität oder intensivierung von bildern oder auch klangstrukturen erhaben ist?
    sicherlich verneint der herr soulseeker das
    Als Realist muss ich jenes auch falsifizieren! Den User "aufderSuche" als Halbgott darzustellen, erscheint mir etwas suspekt. Solange du jedoch diese "Erhabenheit über Klangstruktur etc." am Gedicht nicht belegen kannst bzw. verifizieren kannst, hat deine haltlose Behauptung keinen Wert.
    Ursprünglich eingetragen von oBeRBeTT
    , aber ich finde dieses gedicht sehr sehr sehr autent.
    ..."autent"? Sorry, aber den Ausdruck kenne ich noch nicht, scheint wohl ein Neologismus zu sein. Falls du jedoch authentisch meinst, so muss ich dir Recht geben, es ist weder Plagiat, noch in irgendeiner Form unecht!

    Ursprünglich eingetragen von oBeRBeTT
    beim lesen habe ich praktisch wahrlich gespürt, als seist du zur zeit (un)glücklich verliebt und -mag sein dass ich mich irre- du es nicht aussprechen magst...
    Ein guter Dichter identifiziert sich meist nicht mit dem lyrischen Ich!

    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
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  5. #5
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    *g* das sagst DU - ich lach mich borstig...

    du weisst doch wohl selber: hinten ist die ente fett!

    ein WAHRER dichter identifiziert sich mit seinem lyrischen Ich, da es ja oft der beweggrund zum schreiben ist, selber was bestimmtes zu einem bestimmten zeitpunkt zu fühlen...

  6. #6
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    Ursprünglich eingetragen von oBeRBeTT
    *g* das sagst DU - ich lach mich borstig...

    du weisst doch wohl selber: hinten ist die ente fett!
    ...jup und wenn ein pubeszentes Kind etwas vehement haben möchte und dessen Mama auch nicht auf sein Genörgel eingeht, fängt es an zu heulen.

    ein WAHRER dichter identifiziert sich mit seinem lyrischen Ich, da es ja oft der beweggrund zum schreiben ist, selber was bestimmtes zu einem bestimmten zeitpunkt zu fühlen...
    ein WAHRER Dichter sabbert auf jeden Fall nicht mit pseudo-eloquenten Beiträgen herum, die von penetranter Infantilität zeugen, sondern benutzt seinen Verstand, begibt sich ins lokale Sprechzimmer und lernt erst einmal, was nun ein Gedicht auszeichnet und welchen Grund jene Tatsache besitzt!
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