Thema: für immer

  1. #1
    Registriert seit
    May 2005
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    Ein Kuss, eine Berührung.
    Nehme dich mit in diese eine Welt,
    in der es weder Zeit noch Pflichten gibt.
    Lass uns dort bleiben,
    für immer.

    Ganz einfach, nicht schwer.
    Gib dich hin meiner Verführung,
    Frage nicht nach hier oder jetzt.
    Wir werden eins,
    für immer.

    Pure Lust, blankes Verlangen.
    Meine Lippen streicheln deinen Körper,
    dein Körper bebt, du zitterst.
    Es kann so bleiben,
    für immer.

    Erst langsam, dann schnell.
    Die Grenzen der Welten verschwimmen,
    behutsam überschreiten wir sie,
    im Schutze der Dunkelheit.
    Für immer?

    Erregtes Stöhnen, völlige Erschöpfung.
    Die schöne Welt verblasst allmählich,
    die Wirklichkeit hat uns wieder.
    Trotzdem liebe ich dich,
    für immer.


  2. #2
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    5

    Question

    hallo, das war übrigens mein erstes gedicht. ähm, würde mich über verbesserungsvorschläge freuen, will hier schließlich was lernen!

    lg
    moonlightshadow

  3. #3
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    Ort
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    7.041
    nicht drängeln. es ist auch pädagogisch unklug, wenn ich nun erade dein gedicht zerreiss- ich meine kritisiere, aber wenn ich schon am schreiben bin...
    gefällt mir soweit. von metrum und reimen rumzujammer, macht wenig sinn, deine freie form wirkt doch gestaltet. auch rein optisch. eine fünfmalige wiederholung wird dann schon etwas träge. zumal man es ja bei aller liebe und romanik (meist) mit lebenserprobten lern und menschen zu tun hat...ich muss bei derartiger überzeugung immer etwas schmunzeln
    habe aber gerade auch keine idee, das aufzulockern.
    vielleicht ist es absicht, dass einem die letze strophe (fas unangenehm) zurückreisst. eingelullt in deine worte, kommt das erregte stöhnen fast grob daher. aber auch das gedicht bekommt da eine wendung. sogesehen ein guter effekt.
    gefällt mir.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

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