1. #1
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    So, eins noch:


    Begegnung (Eine Blume am Wegrand)


    "O Du Schöne! Drei Monate ists her,
    dass ich auf meinem Weg zur alltgäglichen Schule
    denkend, laufend, schauend, träumend
    innehielt, und blickte auf des Weges Rand.

    Dort blühte, verflochten in die Symphonie
    der Frühlingsfarben, eingebettet,
    eine weiße Blume klar und schön
    und strahlte, strahlte Licht und Harmonie

    Versenkte sich, den Weg entlang
    in die tiefen Falten meiner Seele
    und kaum war die Schule erreicht
    Vergaß das Bewusstsein, was tief innen bewegte.

    Doch heute, heute habe ich die Blume am Wegrand,
    O jauchzet und singet ihr himmlichen Chöre,
    Im Antlitz deiner Engelsgestalt
    In deinen Augen wiedergefunden!

    Wie der Lichtstrahl der Ferne schienst du
    bereits damals in mich hinein, versprachst
    wie des Samens Kraft, die süße herrliche Frucht
    die ich jetzt, mit allen Sinnen begeistert empfangend, jetzt ernte

    O Du Schöne! Drei Monate ists her,
    Dass ich dich, in einer weißen Blume
    an des Weges Rand in Frühjahrstau
    das erste Mal erblickte."

  2. #2
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    na, dich hats aber schön erwischt!
    gefällt mir im grossen ganzen.
    du bemühst ich sehr um schwelgerische töne, die dann stellenweise wirklich sehr aufgesetzt klingen. beispiele erübrigen sich wohl dagegen erzählst du zweimal von der schule. wenn vielleicht auch als absichtlicher kontrapunkt gesetzt, so gibt es insgesamt doch keinen schönen klang, um mal bei den jauchzenden himmelchören und der symphonie zu bleiben. ich würde mich für eine stimmung entscheiden, keine crossover-experimente. und dir scheint die romantische übertreibung ja gut zu liegen.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  3. #3
    Registriert seit
    Dec 2003
    Beiträge
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    Hey, freut mich, dass du auf mich gehört hast.
    Ich hab ja schon alles gesagt, was ich dazu zu sagen hatte.

    Mfg

    Weißer_Teufel

    Wenn du nichts hast, für das du sterben würdest, hast du nicht richtig gelebt.

    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.
    Marc Aurel (121-180)

    Sein wir realistisch und versuchen das Unmögliche.
    (Che Guevara)

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