1. #1
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    Ich weiß, ich bin noch blutiger Anfänger und habe zum Schreiben noch einiges zu lernen, aber genau deshalb würde ich mich über Kritik sehr freuen!^^

    Da war dieses Mädchen, es war ungefähr 14 Jahre alt. Schon als er sie das erste mal gesehen hatte, war sie ihm aufgefallen. Sie war wunderschön. Nicht gleichzustellen mit einem Engel, ihr Aussehen ging in eine ganz andere Richtung... sie war einfach unvergleichlich.Ihr Blick war immerzu traurig und besorgt. Bildete er es sich bloß ein? Oder sahen ihre Augen einfach wegen der vielen dunklen Schminke so aus? – oder war es die Schminke? Die Tatsache dass sie nicht wusste wer sie war, und wo sie hingehörte.. Sie wollte nie auffallen, aber sie wollte akzeptiert werden. Er bemerkte, dass sie versuchte dazu zu gehören. Unterzugehen in der Masse der Mehrheit. Sie schminkte sich stark, entwickelte keinen eigenen Stil, sie trug immer das gleiche wie ihre Freundinnen. Diese waren ziemlich eingebildet, würde er sagen, wenn sie bloß einen kleinen Teil der Aufmerksamkeit von ihr ablenkten.
    Sie war ganz anders.
    Sie lachte selten und war sehr still. Sie sah immer besorgt aus. Und traurig. Allen wollte sie es recht machen, dachte nicht an sich selbst.
    Sie hatte einen Freund, und konnte doch nie mit ihm lachen und er sorgte sich kaum um sie.. Er bemühte sich nicht um ihr Wohlbefinden. Er nützte sie nur aus und dachte egoistisch. Scheinbar bemerkte er nie, was für ein Mensch sie war und was mit ihr los war.
    Etwas machte ihr zu schaffen – jedoch, was war es? War es das Streben nach der Antwort auf das Leben? Wollte sie den Sinn erfahren? Oder wissen warum Menschen sterben müssen? Wissen was danach kommt?
    ..Keiner weiß es. Und die Antworten zu finden ist wahrlich nicht einfach!
    Sie hatte niemanden, mit dem sie darüber reden konnte – noch nicht!
    Sie war unterwegs mit Freunden, als er sie erblickte. Sie waren in einer Bar.
    Der Junge hatte sie nicht nur dort schon des öfteren gesehen. Doch irgendwann an diesem Abend fasste er Mut und sprach sie an, als sie einen Moment alleine war. Er sagte zu ihr: „Du gehörst hier nicht hin.. Deine Welt ist da draußen, wo die Sterne leuchten, wo die Blumen blühen. Wo man in Ruhe reden und nachdenken kann, wo einem keine laute Musik stört und einem kein Zigarettenrauch den Atem nimmt. Komm mit, ich begleite dich.“ Er blickte ihr offen in die Augen. Denn sie sind der Spiegel der Seele. Eine so traurige Seele zu sehen konnte er kaum ertragen.. „Wenn es dir nichts ausmacht“ ,antwortete sie schüchtern. ...Irgendwie hatte es sie überrascht. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass jemand so nett und direkt zu ihr war in letzter Zeit. Und sie fand ja, dass er gut aussah.
    Zusammen gingen sie hinaus und dort die Straßen entlang, bis sie zu einer etwas ruhigeren Gegend kamen. Sie unterhielten sich über Vieles und fanden heraus, dass sie einige Gemeinsamkeiten hatten. Die schönste war: Sie liebten das Mondlicht, jedoch nicht die Schattenwelt.
    ..Sie tauschten viele Gedanken aus und ergänzten sie gegenseitig, führten einige von ihnen gemeinsam zu möglichen Zielen. Sie hatten das Gefühl als hätten sie nichts zu reden, als könnte ein Blick alles sagen, jedoch gab es reichlich über den Anderen herauszufinden.
    Als es schon spät wurde musste sie leider zurück gehen, denn die anderen warteten schon auf sie. Die beiden verabredeten sich für den folgenden Tag. Sie wollten einander auf jeden Fall wiedersehen, da waren sie sich einig.
    Bevor sie ging sah er ihr kurz in die Augen und doch dauerte dieser Moment wie eine Ewigkeit. Im Schein der Laterne sah er ein kleines Funkeln der Fröhlichkeit in ihren Augen. Es kam nicht vom Licht außerhalb.. Es war ein leichtes Leuchten aus ihrer Seele heraus. Der Junge Sah dies mit Freude, da er es geschafft hatte ein kleines Licht in ihrem Herzen zu entfachen.


    [Geändert durch tigereye am 12-05-2005 um 23:00]

  2. #2
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    hm, du bist also blutiger anfänger? okay, aber ich denke, man kann aus dir was rausholen. ich persönlich finde die geschichte langweilig verfasst, weil ich sie einfach für zu üblich halte. beim lesen stört mich extrem das oft wiederholte "jedoch". oder: "diese waren alle Tussen" (vermeide bitte solche bezeichnungen, wenn du gleich darauf gewählte worte wie "wahrlich" verwendest). auch "diese", "dies", "dessen" usw. ist störend. verbinde die sätze lieber mit aber oder beginne dann doch lieber wieder mit sie oder er, so wie du es recht häufig machst, um nicht zu sagen so gut wie immer. es klingt nach einem schüleraufatz der sechsten klasse (in ordnung, dafür müsste man natürlich wissen wie alt du bist), aber nichtsdestotrotz kann man da was machen.
    z.b. sie ergänzten sich gegenseitig, worin denn? könntest du das etwas mehr beschreiben? und die beziehung zu ihrem freund, der sie nur ausnutzt, etwas mehr verdeutlichen, also was bei ihnen schief läuft, um den kontrast zu ihrer scheinbar neu gefundenen "wahren" liebe klar zu machen.
    ansonsten bleibe ich dabei, mach weiter, und überarbeite die satzverbindungen noch einmal und die beschreibung der gefühle dieser verzweifelten suchenden teenager nach der wahrhaftigen liebe...ach, da fällt mir noch ein, jetzt wo ich es selber getan habe: setze auch gemäßigter "..."ein, okay?
    ich glaube, da steckt noch was in dir.


    liebe grüße
    die faint


    (ich habe gerade gesehen, dass du erst 14 bist. noch ein grund um dranzubleiben und weiter zu schreiben)

    [Geändert durch faint am 10-05-2005 um 17:45]
    Den Kamelen ging es gut, und dann kam ich...

  3. #3
    barfly Guest
    ich kann das nur unterstreichen was faint gesagt hat. deine geschichte beeinhaltet sehr viele stilbrüche. mal umgangssprachlich, dann wieder wohl gewählt. versuche es einheitlich zu gestalten. umgangssprachlich ist in ordnung, du musst es dann nur durchziehen.

    du hast auch viele punkte die ausbaufähig sind. immer dann wenn du im allgemeinen bleibst.

    "sie war einfach unvergleichlich"
    sowas würde ich definitiv vermeiden. versuche lieber einen originellen bildhaften vergleich zufinden.

    also, immer schön weitermachen

    gruß
    barfly

  4. #4
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    Tigereye, ich habe nicht das Gefühl, dass du ein Schreibanfänger bist. In deinen Worten steckt ein tiefer Sinn. Ich meine, du hast dich mit einem ernsten Thema intensiv auseinandergesetzt. Dein Stil: Ich habe das Gefühl, du hast ihn absichtlich so gewählt, um der 'Kindergeschichte' den entsprechenden Rahmen zu geben.
    Ich habe deinen Essay wirklich gerne gelesen.


    *gl*


    N.

  5. #5
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    hallo
    ich finde das total lieb von euch, dass ihr so an mich glaubt und meint dass ich umbedingt weitermachen soll!^^

    naja.. zum text:

    ich wollte mich nicht immer nur umgangssprachlich ausdrücken, da dies etwas langweilig geklungen hätte. ich fand die idee gut, das in diesem sinne etwas abwechslungsreicher zu schreiben.
    ich werde die geschichte zwar etwas bearbeiten, will mich dann aber nicht mehr allzulange damit beschäftigen, da ich lieber eine neue geschichte oder ein neues gedicht schreiben würde. mich interessiert diese vom thema her nicht mehr so...

    und fällt jemandem von euch vielleicht ein netter vergleich ein? ich mein ein engel mit goldlöckchen ist sie nicht.. aber auch kein teuferl. ich kann ihr gemüt mit keinem eines tieres, oder ihr aussehen nicht mit der schönheit einer pflanze vergleichen.
    aber ich finde keinen vergleich! hilfe!
    sie wirkt von außen gesehen sehr verschlossen und zart. und in ihr steckt ein netter kern, der eigentlich vieles wegstecken kann und doch irgendwie nach zuwendung sucht.
    grüße und danke für eure kritik, tigereye

    [Geändert durch tigereye am 12-05-2005 um 23:03]

  6. #6
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    Kann ich verstehen, Tigereye, dass dich das Thema nicht mehr interessiert. Ich mach's genau so: Irgendwann ist ein Thema erschöpft, und ab geht's in den Aktenschrank auf dem Dachboden. Und dann werden die Augen nach etwas ganz Neuem aufgesperrt, das mit dem Alten nichts mehr zu tun hat.

    Ein Vergleich fällt mir bei dieser Person nicht ein. Ist ein Vergleich denn überhaupt notwendig? Du hast doch ein Bild gegeben, so wie du sie dir vorstellst. So wichtig ist doch keine fiktive Figur, dass man noch einen Vergleich suchen müsste, oder?

    *gl*

    N.

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