Thema: Die Feste

  1. #1
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    Im kargen Ödland steht sie da,
    einsam und verlassen.
    Einst ging es ihr so wunderbar,
    die Zeit liess sie verblassen.

    Das Leben ging vor langer Zeit,
    nur Leere ist geblieben.
    Vor´m Schicksal war sie nicht gefeit,
    ich werd sie immer lieben.

    Trotz allem Kummer, Leid und Pein
    bröckelt sie kein Stück.
    Ich trete in die Tore ein,
    das Leben kehrt zurück.

    Beim ersten Anblick trist und kahl,
    als ob sie nur noch weint.
    Die Schäden sind nicht so fatal,
    wie es von aussen scheint.

    Ich stecke meine Hoffnung rein,
    und bau sie wieder auf.
    Diese Burg kriegt niemand klein,
    die Zeit nimmt ihren Lauf.

    ------------------------------------------------------
    ich konnte mich nicht zwischen "Hoffnung" und "Trauer" entscheiden, habe es aber jetzt mal als Hoffnung Katigorisiert...
    kritik ist erwünscht

    gruß Jens

    [Geändert durch cha0t am 10-05-2005 um 16:37]

  2. #2
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    Hallo cha0t,

    da hat sich doch der Tippfehlerteufel eingeschlichen

    wunderbar
    Einst
    liess
    Leere
    Trotz
    Lauf

    Ansonsten ein recht gutes Gedicht, ab und an hapert es mit der Metrik denke ich (S3), doch der Inhalt ist mit dem Bild einer verfallenen Burg schön umgesetzt, die Reimschema durchgehalten und das Ende ist hoffnungsvoll. Von daher ist auch die Rubrik finde ich richtig gewählt. Weiter so!

    Gruß
    chilly
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.

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  3. #3
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    rechtschreibung ist nich so ganz meine stärke *pfeif*
    bei S3 muss ich zugeben das es ein ungewöhnlicher satzbau ist... aber ich war der meinung das man im mittelalte teils so gesprochen hat oder? (mittelalter, zeit der burgen .. klar oder? ^^)
    Danke für deine kritik und dein lob.

    Gruß euer cha0t

  4. #4
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    Mit dem edit/delete-Button kannst du dein Beitrag im Nachhinein noch ändern. Würde sich hier lohnen, da die Rechtschreibfehler doch stören.
    Das mit der Sprache ist so eine Sache. Klar hat man im Mittelalter eine andere Sprache benutzt, doch dann sollte man solch ein Stilmittel das gesamte Gedicht hindurch beibehalten, um eine Einheit zu erzeugen. So sieht es mehr nach einer Satzverdrehung zugunsten des Reimes aus. Vielleicht fällt dir noch was besseres ein? Würde mich freuen!

    Gruß
    chilly
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  5. #5
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    jain... ich habe den satz schon zu gunsten des reims verdreht, aber dachte mir wenn ich das schon mache dann sollte der satzbau zum bild des gedichts passen... ich werde mir etwas überlegen
    korrektur kommt gleich

  6. #6
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    Danke erst nochmal für eure kommentare dazu.
    Und jetzt noch die aufklärung

    Die Burg steht (wie an den Gefühlen die ihr im Gedicht gegeben werden zu erahnen) für eine person die einst fröhlich war doch durch unglück im Leben (dürre, deshalb ödland) ziemlich viel aushalten musste. Von aussen scheint sie am boden zerstört, doch bei genauerer betrachtung sieht man den alten glanz. Das eintreten in S3 steht für das kennenlernen. Die letzte strophe zeigt (wie in S2 zum ausdruck gebracht) das sie mir sehr viel bedeutet, ich sich nicht im stich lasse und ihr helfe "die schäden zu beheben".
    das symbol der burg habe ich gewählt weil sie wirklich sehr stark ist (ich weiss nicht ob ich diese schicksalsschläge überstanden hätte)

    ja, diese person existiert wirklich... evtl. wird bei dieser erläuterung eine parallele zu meinem vorherigen gedicht das Feuer bemerksam.... nur das es diesmal wesentlich weniger offensichtlich geschrieben ist.
    etwas einfallslos 2 mal über das selbe zu schreiben? ja vielleicht.. aber das ist es was mich im moment bewegt und beschäftigt....

    gruß euer cha0t

    [Geändert durch cha0t am 11-05-2005 um 12:03]

  7. #7
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    Hallo nochmal,

    ich hätte in dein Gedicht anderes interpretiert, eher dass es das lyr. Ich ist, dass sich zunächst verloren glaubt durch die Schicksalsschläge, dem Lauf der Zeit. Dann jedoch bemerkt, dass es doch noch Kraft in sich hat, sich nicht verloren gibt und beginnt, sich innerlich wieder selbst aufzubauen, zur alten Stärke wieder zurückfindet.
    Ein schönes Bild, das du malst. Dazu gehört ja auch, dass es vielfach interpretierbar ist. Deine Version ist natürlich auch schlüssig. Denn sie ist wie mir scheint eine authentische. Hierfür viel Glück!
    Und nein, es ist nocht einfallslos 2mal über dasselbe zu schreiben. Sofern es immer anders verpackt ist, ist dies durchaus immer wieder interessant.

    Gruß
    chilly
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