1. #1
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    Hast du der Liebe lebe wohl gesagt?
    Hast deiner Sehnsuchts Stimmenklang vertagt?
    Bist jung an Jahren schon verlebt
    und hast im Herzen Ruh gespürt.
    Sturm und Drang, das hat dich nie berührt.

    Willst du nie des Frühlings Locken folgen?
    Willst der Vernunft und nicht dem Herz dich beugen?
    Oh Mensch, in Wahrheit hast du nie gelebt!
    Der Tod könnte nicht stiller sein,
    als das, was dir als Leben scheint!
    Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut.

  2. #2
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    Hi,

    dein Gedicht ist eins der Schönsten, das ich in den letzten Tagen gelesen hab! Mir gefällt sowohl Sprache als Inhalt sehr und auch die Länge deines Gedichts ist gut getroffen. Was soll ich sagen? Schööön.

    Mfg Josie
    Keep the faith

  3. #3
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    gefällt mir auch sehr gut.
    diese Ansicht kann ich nur unterstützen.
    in der Tat stehen Vernunft und Liebe oft in Widerspruch zueinander.
    aber hat Lotte (aus Werther) nicht gerade diesen Fehler gemacht, den du beschriebst?
    wir sind Engel mit nur einem Flügel
    - um zu fliegen müssen wir uns in die Arme nehmen

  4. #4
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    hallo lotte.
    ein sehr schönes gedicht.
    etwas irritiert bin ich von der 2.strophe. inhaltlich natürlich nicht. aber ich meine, es gäbe deinem kurzen werk mehr ruhe, wenn du nochmals das 55445-schema von s1 wiederholtest. und warum reimt sich nichts mehr?
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  5. #5
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    Freut mich, das euch das Gedicht gefällt.
    Dass die 2 Strophe unruhiger ist und keine reinen Reime mehr enthält,hat den Sinn, dass das "Stürmen und Drängen" des lyrischen Ich in der Form wiedergefunden werdn soll. Aber vielleicht hast du recht. Ich bin Kritik gegenüber dankbar.
    Werd aber nichts mehr ändern, weil ich mit dem Gedicht abgeschlossen habe.
    Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut.

  6. #6
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    Ursprünglich eingetragen von Lotte
    Ich bin Kritik gegenüber dankbar.
    Werd aber nichts mehr ändern, weil ich mit dem Gedicht abgeschlossen habe.
    finde ich eine gute einstellung.
    ich bin eben der meinung, dass solche sachen oftmals zu konstruiert und "gebastelt" wirken. es gibt zwar manchmal gute effekte, aber in gedichten hier, wrde ich die emotionen dem leser überlassen (der sich gefälligst beim lesen mühe geben soll.
    vielleicht wäre deine absicht deutlicher geworden, wenn du nicht so sachen wie sein/scheint als zeileende gewählt hättest. als forumgsgeschädigter bekritiker kann man ja nicht wissen, sich der autor um sie nreinheit des "reimes" bewusst ist
    freue mich auf neues.
    g.l.
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  7. #7
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    ich finde das gedicht auch sehr schön...
    Das Reimschema wirkt zwar anfangs etwas verwirrend, aber wenn man das Gedicht ein 2. oder 3. mal liest kommt es sehr schon rüber.
    inhaltlich ist es sehr schön, obwohl ziemlich viele fragen darin sind...
    Trotzdem ist es im ganzen nicht schlecht und wenn du es nicht ändern willst, dann lass es halt so stehen. ist ja eh schön!^^
    hauptsache du konntest damit sagen, was du wolltest. und, wie du ja selbst gesagt hast, mit dem gedicht abschließen.
    ich hoffe, meine kritik freut dich trotzdem..
    grüße tigereye

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