1. #1
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    Ich wandle hier, am Rande des Schicksals,
    Stehe nicht mehr fest im Leben.
    Ich frage mich, finde ich dich hier?
    ..Hast du mir noch etwas zu geben?

    Mein Leben ist schon müd' und schwer,
    ziert wie ein alter Baum die Welt.
    Die Äste sind morsch, Der Stamm schon leer,
    Hier gibt es nichts mehr was mich hält.
    -nur dich

    Plötzlich erblicke ich Rosen.
    Dich kann ich nur im Schwinden sehen,
    Sie sind dein Abschied gewesen.
    Nun kann ich in Liebe und Freundschaft gehen.

    Ich lasse auch mal wieder von mir hören.. bin wie immer für Kritik offen und bereit dazuzulernen^^
    Grüße, tigereye

  2. #2
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    Hi,

    wenn ich dein Gedicht lese, entsteht in meinem Kopf zwar ein Bild, aber ich bin mir keinesfalls sicher, ob es das ist, das du projezieren wolltest.
    Für meinen persönlichen Geschmack könntest du etwas deutlichere Interpretationshilfen anbieten. Aber das ist geschmacksabhängig.

    Mfg Josie
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  3. #3
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    es war ja auch irgendwie mein ziel, dem leser ein bisschen freiheit zu lassen. daher finde ich, dass ich mich deutlich genug ausgedrückt habe. - wie würdest du denn das Gedicht interpretieren..? Wenn dus nicht sagst, kann ich dir auch nicht sagen ob du richtig liegst, mit deiner vermutung.
    LG tigereye

  4. #4
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    mmh.. schwer zu sagen. Ich hatte zwei Ansätze im Kopf. 1. Eine typische Hollywood Szenerie: Ein alter Mensch der am Ende seines Lebens nach seiner alten Liebe sucht und zu spät kommt. - Erscheint mir unwahrscheinlich, dass du das gemeint hast.
    Oder mmh.. zwei labile Jugendliche, der eine sucht die andere und kommt zu spät. - Erscheint mir ebenfalls merkwürdig, vor Allem durch die letzte Zeile.
    Recht sicher bin ich mir nur dabei, dass eine Person die andere (aufge)sucht hat, und diese Person stirbt... klingt ein wenig wirr - ich weiß.

    Mfg Josie
    Keep the faith

  5. #5
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    naja, nicht so richtig wie du glaubst aber ich lasse es als annähernd gelten^^
    das lyrische ich liegt im sterben, oder will sterben,
    wartet nur noch darauf, die liebe ein letztes mal zu erblicken.
    lyr. du verabschiedet sich in diesem sinne...
    tut dies nur flüchtig, da es schon trauert.
    lyr. ich kann seines weges gehen.

    ja, irgendwie ist auch deise beschreibung wirr, aber eine bessere finde ich im moment nicht..^^
    liebe Grüße, tigereye

  6. #6
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    ja ich hab eine Ahnung was du meinst
    Wenn das lyr. Ich im Sterben liegt und auf das lyr. Du wartet, finde ich die erste Strophe ein wenig irreführend. "wandeln", "stehen", "finden" sind aktive Wort, die nicht zu jemanden passen der im Sterben liegt - vllt halte ich mich aber auch zu nah am Text.

    Mfg Josie

    Keep the faith

  7. #7
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    aber die dritte Strophe, ist dann wesentlich passender als bei meinen vorherigen Interpretationsansätzen und gefällt mir dann sehr gut.
    Keep the faith

  8. #8
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    Tigereye, traurig - traurig. Sehr schade, irgendwie. Du hättest mit dieser Bedeutung das Gedicht in die Kategorie Düsteres hineinstellen sollen.


    *gl*


    N.

  9. #9
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    @ Nomen
    ja, habe ich mir anfangs auch irgendwie überlegt...
    keine ahnung, warum ichs dann doch hier gepostet habe.. ich fine es passt in beide rubriken.
    es hätte ja ursprünhlich mehr von der liebe dieses menschen handeln sollen, aber ist dann halt anders gekommen.^^
    liebe grüße

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