Die Angst der Liebe

Licht erhellt die Dunkelkammern.
Vögel singen Frühlingslieder.
Hoffnungsodem kehrt nun wieder.
Macht der Trauer kann nicht klammern.

Tränen tragen heute Freude,
da sie deine Stimme spüren.
Durch die offnen Kellertüren
fließt Liebe frei, gesund, schafft Kraft.

Narzissmus weicht dem Rosenduft,
Eitelkeit dem Du-Erheben.
Bienenstaub bleibt an uns kleben.
Er schmeckt wie Honig, Lenzesluft.

Gleich einem flachen Nadelstich
Stört die Angst vor schneidend’ Trennung.
Suche stotternd nach Benennung.
Ich atme Tod, verlier ich dich.

Francesca (2005, für meinen Michi)