Thema: Am Samowar

  1. #1
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    Am Samoware schlummert Rachman lange.
    Der Rachman schnarcht, es summt der Samowar.
    Sie schnurren wie zwei Kätzchen wunderbar
    In munterem, harmonischen Gesange.

    Es grollt der ferne Donner wie ein Drache.
    Am Samoware schlummert Rachman lange
    Und schnurret in harmonischem Gesange.
    Nur leis, daß unser Sänger nicht erwache!

    Und aus der Ferne grollt der Donner bange.
    Es tanzt ein leichter Regen auf dem Dache
    Recht leise, daß der Schläfer nicht erwache.
    Am Samoware schlummert Rachman lange.

    An dem Rachmane summt der Samowar.
    Und in dem Samoware schnurrt der Tee.
    Recht leise auf dem Dache tanzt der Schnee
    Und singet mit dem Drachen wunderbar.

    Recht fern im Samoware fällt der Schnee.
    Und auf dem Dache schlummert Rachman lange
    Und grollet mit dem Donner im Gesange.
    Im Zimmer wehet leis ein wilder Tee.

    Und warme Dämpfe schweben wunderbar.
    In weichem Sarge schlummert Rachman lange.
    Es faucht der Tee an seiner kalten Wange
    Und durch die Lüfte zischt der Samowar.

    In seinem Zimmer sitzet Rachman lange
    Und trinket langsam eine Tasse Tee.
    Es singt der Samowar ein leises C
    In seinem munter summenden Gesange.


  2. #2
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    nein. ich werde jetzt Rachman´s Dämpfe nicht munter donnern und seine Düfte schweben lassen - lassen wir ihn wieder schlummern ...

    erinnert mich durch den Rhytmus, die Thematik und dem wiederholten Aufnehmen der Bilder an Texte aus der Kletzmermusik. *schmunzel*


    groeten van de schaduwenbloem iut diäm grummelgrunt
    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  3. #3
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    Oh..., het zoete Schaduwenbloem...

    Kletzmermusik. Interessant. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Aber irgendwas schlummernd "Kaukasisches" schwebte mir vor in meinen poetischen Daempfen.

    Mit schlummernden Gruessen,

    Pieter van Wil

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