Warum in der Stube schnocken?
Weite deinen Geist, mein Kind!
Komm, ich mach mich auf die Socken,
Greife meinen Stock geschwind.

Reise rasch nach Sankristânien,
Will die frischen Lanien schnuppern,
Wandeln unter den Kastanien
Und am Summovare schlubbern.

Denke meiner Seel zu frieden,
Dünke mich im Paradeis.
Nur der Poesie zu schmieden
Sei mein heiliges Geleis.

Ach, wie arg ist mein Verzachen!
Niemals hätt es mir geschwant.
Unter Lanien blummern Rachen,
Schwitz geschweift und blut gezahnt.

Und am Grab von Nosfurater
Weht der wilde Wandolei
Schmerzgewallet wie ein Pater
Aus der schmären Sangristei.

Und es schlattern all die Fläuse,
Schliff gesimmt im flugsen Flor.
Schrauelig durch die Kartäuse
Siriliert ihr Sabbachor.

O du schnoldes Sankristânien!
Hätt ich dich doch nie bereist!
Lebet wohl, ihr holden Lanien!
Lebe wohl, poëtscher Geist!

Wozu in die Ferne schweilen?
Treue stets dem trauten Häum.
Ja, hier darfst du dich vertreilen,
Selig und in sachter Säum.