Der Tag, wie die Nacht,
die Sonne, wie der Mond,
sie gehören zusammen, untrennbar,
unvereinbar, voller Gegensatz
und doch soviel gemeinsam.

Voller Liebe bist Du,
versprühst Zuneigung,
Hoffnung und Heilung,
Linderung und Trost.

Voller Hass bist Du,
einsam, verzweifelt.
Voller Wut und voller
Depressionen.
Impressionen, die schmerzen,
und schreien.

Du läufst neben mir, ich lauf' neben Dir,
des Tags sehe ich Dich nicht,
des Nachts verschwindest Du,
verschwinde ich.
Untrennbar,
wie Zwillinge,
gehen wir alle Wege gemeinsam.

Ich bin Du, und Du bist ich,
ich vergess' das nicht,
ewige Kriege, Kämpfe, Schlachten,
ohne Sieger und Verlierer.
Denn ohne einander sind wir wertlos,
nutzlos,
wie der Tag ohne die Nacht.