1. #1
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    Geändert von therzi (02.03.2008 um 15:32 Uhr) Grund: Neuer Link

  2. #2
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    th-p.

    also, min juut mäjken das, stellt ja so einiges in den Schatten !
    haut mich um...

    werde mir deine Augen in aller Ruhe zu Gemüte führen
    und hoffe, dass mir nicht wieder tausend th-pu´s zuvorkommen.

    Kruth-gruit uitem Pfuhl




    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  3. #3
    barfly Guest
    auch ich bin sehr beeindruckt. interessant ist, dass ich erstmal ne ganze weile gebraucht habe, bis ich bei dem gedicht die orientierung wiedergefunden habe. mein blick richtete sich zuerst auf auf die linke, spiegelverkehrte seite.

    gruß
    barfly

  4. #4
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    Hallo Ihr drei ,


    Danke für die Rückmeldungen. Ich fürchte fast, dass hier die Form die Worte "unterbuttert" (...ancke, @ olája? )

    Es hatte als einfache
    Spiegelung
    begonnen und ich wollte das Ergebnis nicht auf dem heimischen Rechner liegen lassen.

    Barfly, es gibt noch zwei andere Versionen, in denen einmal der Text links auf rechts gespiegelt ist und das andere Mal beide Seiten lesbar sind. Da aber ohnehin die Form hier den Text zunächst zurücktreten lässt, schien es mir sinnig, diese Anordnung mit dem schwieriger zu findenden Inhalt zu wählen. Aber sicher bin ich mir immer noch nicht. Ist eben ein Experiment .


    Danke schön für die feedbacks ,
    liebe Grüße
    Anke

  5. #5
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    Guten Tag verehrte Poetessen und Poeten, Barfly,Apple,Kraut!
    Grü zi Therzi!

    Dein Experiment mit den Augen sieht echt stark aus! Alleine die optische Anordnung finde ich bemerkenswert. Jede menge gespiegeltes und Zerbrechliches. Wenn man dem glaubt, daß „in den Augen sich die menschliche Seele widerspiegelt“, so ist da jede Menge zerbrochener Hoffnung zu sehen. Deine Sprache ist sehr berührend, poetisch, und zu der optischen Form deines Werkes kongruent. Es wird auf der verbalen Ebene nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig vermittelt. Ich finde, dass die Art, die Du hier gewählt hast, sehr gut zum Inhalt paßt, und den Leser herausfordert, aber nicht überfordert (das hat mit meinem "Casus foederis" leider nicht gelungen, denn Text zu lang war).

    Ich dachte es mir doch gleich, dass ich das schon von Dir las, und kann mich an deine „Grauen Augen“ erinnern, so finde ich, das die neue spiegelverkehrte Form deinem Werk sehr zum Vorteil kommt. Ich bin der Meinung, das ausgerechnet diese gespiegelte Version dem Inhalt gerecht ist!

    Erstaunlich finde ich übrigens, dass das menschliche Auge 256 Abstufungen der unauffälligen Farbe: Grau unterscheiden kann. Auch dein symbolisches Spiel mit der Farbe Grau ist bei mir sehr gut angekommen, eben diese Gleichgültigkeit des Inhabers von diesen besagten grauen Augen spiegelt sich förmlich wieder...

    Schön zum lesen, schön zum anschauen, insgesamt eine gelungene Fotografie eines Gemütszustandes, dafür großes Lob!

    Es grüßt und wünscht mehr als das Übliche...
    Das Umstandswort

    P. S. Solche Werke haben es nicht verdient auf dem Rechner zu vergammeln, immer her damit!


    „Genau dort, wo die Bilder aufhören, fängt die Philosophie an“
    - Hermann Hesse (Zitat aus „Narziß und Goldmund“)

  6. #6
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    Liebes *umstandswort*,


    ich bedanke mich ganz herzlich für Deine Worte und Deine eingehende Beschäftigung mit den Augen. Umso mehr, als ich nicht wirklich ganz zufrieden damit bin. Sobald es um die bildliche Gestaltung geht, fällt mir immer und immer wieder etwas ein... Ich sollte es damit halten, wie mit dem Wort, und den Gesamtklang, den Geschmack, irgendwann in Ruhe lassen (aber selbst das fällt mir schwer). Hier werde ich nichts mehr anfassen und es so belassen, zumal mir inzwischen gefällt, dass das Auge Ähnlichkeit mit einer Pfütze hat .


    Ich sende Dir gleiche Grüße und mehr zurück,
    Anke

  7. #7
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    Guten Tag verehrte Poetessen und Poeten, Barfly,Apple,Kraut!
    Grü zi Therzi!

    Der Prozeß den Du beschreibst, liebe Therzi, gehört zu Verinnerlichung der eigenen Leistung. Es ist sicherlich zeitintensiv, gehört aber meiner Meinung nach zu Kunst dazu. Eigene Werke muß man lieben, deswegen sind sie wie eigene Kinder, irgendwann ist aber auch Zeit sie auf die Welt loszulassen (des Thema hatten wir schon mal...). Ich denke, so soll es sein, dass man sich ernsthaft mit seiner Arbeit auseinandersetzt, nur so kann sie produktiv entarten, im Sinne von Kunst natürlich

    Schöne Augen hast Du uns gemacht!

    Es grüßt und wünscht mehr als das Übliche...
    Das Umstandswort


    „Mephistopheles:
    Grau, teurer Freund, ist alle Theorie,
    Und gründes Lebens goldner Baum.“

    - Johann Wolfgang von Goethe („Faust")

  8. #8
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    *pänumerando*

    schlimm ist, dass ich tatsächlich weiteres vor Augen (und umgesetzt) habe, aber dass sich das ganze aus dem Text heraussteigert, daher belasse ich es hierbei.

    Die Versionen, die weiter gewachsen sind, die werden tatsächlich auf meinem(n) Rechner(n) verschimmeln.

    Ich danke Dir ganz herzlich für Deine positive Kritik.


    Liebe Grüße
    Anke

  9. #9
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    Ja, welch geniale Aussagen man doch durch ausgeklügelte Technik ins Auge springen lassen kann. Therzi - rundherum ein Meisterwerk!! Ich würde mir wünschen, dass alle Forums-User dieses zu würdigen wissen.

    Liebe Grüße


    N.

  10. #10
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    Ein Paradoxon: Indem ich sage "Darauf kann ich gar nicht antworten", habe ich es getan.
    oops: Vielen Dank für das Lob.

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