Thema: S Flusu

  1. #1
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    Hie gmürrt me zviu
    U huggle schampar stra
    Me gröcht se biu
    U ig fautera

    Lue chungeble
    Schu brüsch glüu
    S tschnazly, gseh?
    Es triguled füu

    U du, franschuli
    Luesch wie nes Gestreda
    Nimms ned z schtri
    Söusch no mängs flusu ha
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  2. #2
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    Ist es nun ein mundartliches Gedicht, in der Sprache eines fernen Bergvolkes, oder handelt es soch um Annagramme, die der Leser entschlüsseln soll. Ich muß gestehen, ich bin mit beidem überfordert. Rätselraten war noch nie meine Stärke und ich finde die Decodierung von Metaphern schon im Hochdeutschen manchmal anstrengend. Ist es überhaupt deutsch, oder eher gälisch oder rätoromanisch? hast Du Dich überhaupt auf eine Sprache beschränkt? Fragen über Fragen... wo das Leben doch schon so viele stellt.
    O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da wie ein missratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
    Friedrich Hölderlin

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  3. #3
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    Halli hallo,

    Nachdem du dich über mein Experiment so lustig gemacht hast, nun zu deinem!!!
    Sehr sehr schön, .. also, hätte ich verstanden, um was es geht...
    Das liegt zwar an meiner sprachlichen Beschränktheit, aber ich will nicht über das Wörtchen "schampar" lächeln, denn an was ich zuerst denken musste, bleibt hier lieber ungesagt!

    Ich würde sagen, im Großen und Ganzen ein schönes Werk für Eingeweihte

    Liebe Grüße,
    Kathi

  4. #4
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    Wie wäre es, wenn für das Schweizer Deutsch ein extra Thread eingerichtet würde?

  5. #5
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    Übersetz wenigstens flusu, das muß ja ein zentraler Begriff dieses Idioms sein.
    O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da wie ein missratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
    Friedrich Hölderlin

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  6. #6
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    Hm. Wenn das tatsächlich alles Schweizer Deutsch sein soll, verstehe ich ungefähr die Hälfte nicht. Das kann einerseits an meinem Unvermögen liegen, andererseits an einer experimentellen Spielerei. Ich bin noch zu keiner Entscheidung gekommen.
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  7. #7
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    Da gehts mir wohl ähnlich wie Olaja Aber ich werde noch weiter kniffeln, vielleicht hilfst Du mir ja ein wenig auf die Sprünge

    [Geändert durch Finja am 22-05-2005 um 13:18]

  8. #8
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    ohja, bitte auflösung!!!
    Ich hab bis auf die letzte Strophe, 3. Zeile "nimms nicht zu schwer" nichts verstanden und nichmal da bin ich mir sicher

    Liebe Grüße,
    Kathi

  9. #9
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    Talking hu?

    Du gaga sein? XD
    sucks little Indie Girl

  10. #10
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    Mein Eindruck:
    hier will jemand nicht verstanden werden.
    Herzlichen Glückwunsch!

  11. #11
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    Guten Morgen allerseits. Ein wenig verspätet eine Antwort.

    Der Witz an diesem Stück ist, dass es sich wie Schweizerdeutsch anhört, es aber nicht ist - bis auf wenige Ausnahmen. Die meisten Termini sollen Dialektworte in Klang und Wirkung nachahmen, ohne wirklich etwas zu bedeuten. Man soll es anschauen, nicht verstehen und doch etwas herauslesen können.
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  12. #12
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    Wow, satch! Damit strickst du mir ein Problem im Problem.
    Ich kann kein Schweizerdeutsch und schon gar nicht kann ich wissen wie sich dort etwas anzuhören hat. Und wenn man davon ausgeht, dass hier der Klang in seinen unterschiedlichen Betonungen der Schlüssel zu Tor 3 ist, sollte ich mir hier eine Dolmetscherin engagieren.

    Lieben Gruß,
    S-Kumpane.

  13. #13
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    @satchmo:
    Und ich schämte mich schon beinahe dafür, dass ich als Schweizerin mit einem eher exotischen Dialekt das Geschriebene nicht verstand.

    Lieba Gruess,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

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