1. #1
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    Warte noch, die Nacht vergeht,
    sprachst du einst in knapper Stund´,
    die uhr die noch nicht 12uhr schlägt,
    gibt Mitternacht den Morgen kund.

    Die Nacht umhüllt noch alle Sterne,
    verdrängt den Tag aus deinen Träumen,
    Gedanken schwinden mit der Ferne,
    um dein Erwachen zu versäumen.

    So lass die Augen noch geschloßen,
    Solang der Mond dein Schlaf beschützt,
    die Nacht hat er so lang genossen,
    bis der Morgen dir schon nützt.

    So warte noch ein paar Minuten,
    bis auch ich vom Schlaf erwacht,
    es kommt die Zeit wo Träume sputen,
    so enteeilen sie der Nacht.

    Als der Tag die Nacht ausbleichte,
    und der Mond dem Morgen wich,
    ein Alptraum der den Tag erreichte,
    und sich zaghaft in mein Leben schlich.

    Er wurde wahr, an diesem Morgen,
    ich bangte und versuchte noch,
    zu entreißen dir die Sorgen,
    und flüsterte leise, so warte doch!


  2. #2
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    Ein schönes Thema, ich konnte viel für mich selbst hineininterpretieren...

    allerdings frage ich mich, welche Form du für dein Gedicht gewählt hast. Wolltest du reimen oder nicht, denn so ganz klar ist das nicht.

    Freundliche Grüße Die Erbin
    ""Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht!""

    Aus "Also sprach Zarathrustra" von Friedrich Nietzsche

  3. #3
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    Hallo Erbin ,


    also bis auf den einen unreinen (leider gleich in Strophe eins) Reim ist es doch einwandfrei im Kreuzreim gehalten.


    LG Anke

  4. #4
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    Hi Therzi, ja ich stellte fest, dass mich der unreine Reim in Strophe 1 scheinbar gleich so durcheinander gebracht hat, dass ich den Kreuzreim gar nicht bemerkte...

    Ich bitte um Entschuldigung Hope88

    Liebe Grüße
    ""Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht!""

    Aus "Also sprach Zarathrustra" von Friedrich Nietzsche

  5. #5
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    Hy!

    Ohh ja ist mir noch gar nicht so bewusst geworden, das in der ersten strophe ein kleiner Fehler vom reimen her ist. Danke. viel Spaß euch noch.
    Gruße Hope88

  6. #6
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    Hallo Hope,

    ein sehr schönes Gedicht, von Reimen und einem schönen Rhythmus getragen machte es Spaß es zu lesen.
    Das Thema ist sehr ansprechend und du lässt vorallem am Ende Raum für Phantasie. Warum geht der/die andere?
    Sehr gelungen!

    LG
    Feid
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen" - A. Einstein

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