Thema: Das Laster

  1. #1
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    Ich blute,
    im Gesicht, an der Schläfe,

    Berühre sie,
    die Wunde, fallend der Blick auf meine Hand,

    Das Blut,
    leckend mit Wolllust, woher kommt dieser Drang,

    Mehr Blut,
    der Wille, er siegt und es geschieht erneut,

    Ich blute,
    an meinem Arm, an den Adern,

    Die Berührung,
    widerwillig, und doch begehrend,

    Der Klang,
    das Nippen, unwiderstehlicher Fistel,

    Es tropft,
    von den Lippen herab, zurück in die Wunde,

    Das Auftreffen,
    platsch, platsch, den Augenblick genießend,

    Der Dämmerzustand,
    diese Manie, unbeholfene Reize,

    Ihn verstehen,
    den Sinn, die Substanz des Ganzen,

    Das Unmögliche,
    es ungeschehen zu machen, vertilgt das Gehirn,

    Vorbei ist sie,
    die Illusion, verschwindend ins Nichts,

    Das Vergessen,
    nichts ist geschehen, zurück in die Zivilisation.
    .xoe.

  2. #2
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    ich finde, dass man mit dem gedicht den fussboden aufwischen sollte.
    aber gleichzeitig bin ich mir sicher, dass es auch hierfür eine zielgruppe gibt.


    Let's Borderline!

  3. #3
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    Eine interessante Kritik-informativ, tiefgründig, eingehend und reich an guten Ratschlägen. Du hast wirklich Ahnung wovon du redest.

    Für dich: Dieses Gedicht soll die extreme Intensität einer erbärmlichen Figur zum Ausdruck bringen und dem Leser die Armseligkeit des lyrischen Ichs wiederspiegeln. Es gibt auch Armut vor deiner Haustür Mr. Rich & Famous Chris1.

    Du siehst also, im Grunde bestätigt deine Kritik meine Idee, die ich umzusetzen versuchte. Danke!

    meth
    .xoe.

  4. #4
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    lieber chris, ich finde das du anfangen solltest zu denken.
    diese pubertären grunge-rebell kaspereien haben ja nicht mal mehr einen unterhaltungswert.

    das gedicht selbst spricht mich leider nicht sonderlich an, auch wenn mir die thematik durchaus vertraut ist. allerdings wirkt es leider etwas zu effekthaschend, zu pathetisch, das wird dem thema nicht wirklich gerecht. du solltest du erstmal wirklich mit SVV auseinader setzen bevor du soetwas zu papier bringst.
    die form wirkt etwas konfus, wenig durchdacht. arbeite lieber erstmal mit reimen und konventionellen strophen. damit ist es einfacher eine gewisse stimmung zu erzuegen.

    alles liebe...
    See you in Tel Aviv

  5. #5
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    Für mich ist dieses Gedicht Verarschung des Lesers.
    Man kann doch nicht einfach auf einen Teller scheißen und das Gästen als Essen servieren.

    Meine ehrliche Meinung.

    [Geändert durch Chris1 am 21-05-2005 um 01:56]

  6. #6
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    verarschung? denkst du wirklich das ist bewusste verarschung????
    er hat sich einfach nur zu wenig mit dem thema beschäftigt. von daher wirkt es unbeholfen. aber da wäre es doch sinnvoller motivierend zu wirken, als mit solch einer anschuldigung zu kommen.

    alles liebe...
    See you in Tel Aviv

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