1. #1
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    Drei kleine Wörter nur,
    die sagen ganz viel aus,
    doch seh´ ich keine Spur,
    wie sollen sie heraus?

    Würd´sagen sie so gern,
    doch traue ich mich nicht,
    Enttäuschung wär nicht fern,
    wenn du nicht fühlst wie ich.

    Ich sollt´ es versuchen
    und Risiken eingeh´n.
    Doch will danach nicht fluchen,
    falls du mich ließest steh´n.

    Nehm´ meinen ganzen Mut,
    sage es auch für mich,
    es tut vielleicht ganz gut:
    Mein Schatz, ich liebe dich!



    [Geändert durch aufderSuche am 21-05-2005 um 16:00]
    Hab stets ein Ohr für die Vergangenheit, ein Auge für die Zukunft und ein Lächeln für den Augenblick.

  2. #2
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    taaaaaag,

    an deiner ersten Strophe ist nichts zu makeln, die ist dir without doubt gut gelungen.
    in deiner zweiten strophe müsstest du einfach das t von nicht wegmachen, dann wäre sie ebenso flüssig reimend wie die erste strophe.
    in der dritten strophe vers 1 ist das aprostroph überflüssig, schreibe "es" einfach aus, dann klingts besser.
    in der vierten strophe würde es harmonischer klingen, wenn du in vers2 anstelle von "sage" "ich sag" schreiben würdest.

    ansonsten ist alles im grünen bereich, hast nen schönes gedicht geschrieben.

    was aber prinzipiell mistig ist, ist, seniem liebsten nicht zu sagen was man fühlt.
    das ist nicht nur feige, sondern zeugt von mangelndem selbstwertgefühl...
    man wird immer nur so sehr von anderen geliebt, wie man sich selber liebt..., kannst ja mal drüber nachdenken

  3. #3
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    297
    Hallo AufderSuche,

    Hab mir mal die Mühe gemacht und die Betonungen deines Gedichts herausgeschrieben:

    XxxXxX
    xXxXxX
    xXxXxX
    xXxXxX

    xXxXxX
    xXxXxX
    xXxXxX
    xXxXxX

    XxXxXx
    xXxxxX
    xXxXxXx
    xXxXxX

    xXxXxX
    XxxXxX
    xXxXxX
    xXxXxX

    Wie du unschwer erkennen wirst, stimmt deine Metrik an vielen Stellen nicht und somit stört es an den entsprechenden Stellen den Lesefluss (und ist eben nicht flüssig, oBeRBeTT!).
    Der Inhalt ist leider auch nicht sehr überzeugend. Du bringst keine neuen Aspekte mehr ins Spiel und für eine gelungene Darstellung eines solch simplen und schon mehr oder weniger ausgelutschem Thema, bedarf es einer besseren Umsetzung, indem du ansprechendere Metaphern, ein elaboriertes Vokabular und neben der Metrik auch anspruchsvollere Reime verwendest. "Entäuschung wär nicht fern" klingt da zu abgedroschen und aus den Haaren herbeigezogen, um noch einen Reim zu erzwingen. Formal wird Enttäuschung übrigens mit zwei "t" geschrieben und wenn du dein Gedicht mit Apostroph versiehst, dann hätte "wär" auch eines verdient, also "wäre", aber das sind nur Kleinigkeiten.
    Am Wichtigsten ist jedoch, dass du es schaffst, dem Leser ein Bild vor die Augen zu führen und insbesondere bzgl. romantischen Gedichten vielleicht auch durch diverse Klangmittel eine Harmonie zu schaffen.
    Ursprünglich eingetragen von oBeRBeTT
    was aber prinzipiell mistig ist, ist, seniem liebsten nicht zu sagen was man fühlt.
    das ist nicht nur feige, sondern zeugt von mangelndem selbstwertgefühl...
    man wird immer nur so sehr von anderen geliebt, wie man sich selber liebt..., kannst ja mal drüber nachdenken
    Dir, oBeRBeTT, würde ich nahelegen dich zu vergewissern, ob du wirklich auf der Site gelandet bist, wo du hin wolltest.
    Ich habe nicht den leisesten Schimmer, welchen Bezug dieser Spam auf das Gedicht hat, mal ganz davon abgesehen, dass dieses Forum de facto keine renomierte Rehabilitationsanstalt für psychisch-labile Personen ist...kannst ja mal drüber nachdenken!
    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
    Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurückweicht; er könnte Anlauf nehmen!

    Meine neusten Werke:

    Amor und Psyche

    Verschwommen
    Winternachtstraum



  4. #4
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    Hey ihr zwei !!

    Danke für eure Antworten!! Ich finds selber auch nicht gelungen, besonders mit den Apostrophs kam ich durcheinander.

    Zu dir Herr Oberbett: Dein letzter Kommentar ist hier wirklich unpassend
    Zwar weiß ich, was du damit sagen willst, aber das gehört nicht hierher, sondern woanders,
    kannst ja mal drüber nachdenken

    Trotzdem, danke, dass ihr euch Zeit genommen habt mir zu schreiben.

    Liebe Grüße
    Hab stets ein Ohr für die Vergangenheit, ein Auge für die Zukunft und ein Lächeln für den Augenblick.

  5. #5
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    Ursprünglich eingetragen von oBeRBeTT

    in deiner zweiten strophe müsstest du einfach das t von nicht wegmachen, dann wäre sie ebenso flüssig reimend wie die erste strophe.
    Die Orthographie zum Teufel jagen um einen Reim zu retten?

    Hört nicht auf diesen Mann!
    Wat dem einen sin Uhl is dem annern sin Nachtigall

    "If celebrities didn't want people pawing through their garbage and saying they're gay, they shouldn't have tried to express themselves creatively" (Homer Simpson)

    Meine Jüngsten: Sockel der Unschuld und der Rest: My Lyrography

  6. #6
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    Thumbs up

    SUPER! Ich bin zwar noch nicht lange dabie und habe nicht die erfahrung aber sprechen deine Worte mir aus dem Herzen!
    Phantsie ist wichtiger als Wissen!
    (Albert Einstein)

  7. #7
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    Mar 2005
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    997
    Hallo auf der Suche!

    Ich finde dein Gedicht nicht schlecht. Doch wenn du ein paar
    Bilder einbauen könntest, würde es noch lebendiger wirken.

    Speedie

  8. #8
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    Hallo Tagträumerin und speedie84!

    Danke für eure Antworten! Vom Inhalt gefällts mir auch,
    aber vielleicht nicht so gut umgesetzt.
    Nächste Mal versuch ich mehr Bilder hineinzubringen!

    Grüße
    Hab stets ein Ohr für die Vergangenheit, ein Auge für die Zukunft und ein Lächeln für den Augenblick.

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