1. #1
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    Lkws, den ganzen Weg
    über Lkws und Käfer,
    die die Planen hoch-
    und runterklettern.

    Das Gras ist frisch geschnitten,
    die Haare sind frisch geschnitten,
    die Haare an den Mösen der Nutten
    sind frisch geschnitten.

    Nippel drücken durch enge Tops,
    Ärsche schmiegen sich gehaltvoll
    an enge Jeans.

    Der Geruch von Sonnencrème,
    von abgestandenem See und
    von Luftmatratzen drückt mein
    Gehirn aus den Nasenlöchern.

    Die Felder fliessen über vor
    Sperma, die Schwänze leeren
    sich im Tagestakt und man merkt:
    bald ist Sommer.
    Bald ist die Zeit
    des endlosen Wassers
    und der eindrücklichen Wässrigkeit.

    Durch das alles gleitet der Zug
    und ich dringe ein in die Nacht
    der wogenden Klarheit und der
    Sehnsucht nach Worten,
    die ein Leben bedeuten müssen,
    während eines Sommers.
    donnerstag - nie wieder
    fernsehzimmer

    Ahora soy un axolotl. Julio Cortazar

    Malgré soi, on est de son siècle. Auguste Comte

  2. #2
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    Hallo wasfüreingefühl,

    also ich finde dein Gedicht sehr gut geschrieben und es hat meiner Meinung nach auch einen großen Wahrheitsgehalt, aber ich finde es passt nicht in das Forum für Hoffnung und Fröhliches, denn ich kann nichts an dem Gedicht entdecken, dass mir Hoffnung macht auf den Sommer.
    lg
    AllesUndNichts
    Nur wer für sein Leben kämpft, hat auch das Recht drauf es zu behalten.

    die Spinne

  3. #3
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    Hi wasfüreingefühl!

    Mir gefällt es nicht und zwar, weil:

    Mösen, Nippel, Ärsche, Sperma, Schwänze...
    na ja, die Ausdrucksweise lässt wohl wirklich
    zu wünschen übrig.

    Der Inhalt überzeugt mich nicht.
    Du wolltest wohl so ein "Super-Sommer-Feeling"
    vermitteln, ist dir aber in meinen Augen nicht
    gelungen.

    Die Zeilenlängen sind willkürlich.
    Optisch lädt es also nicht zum Lesen ein.

    Tut mir leid, aber insgesamt einfach von keinem
    hohen Anspruch und doch sehr flach.

    Hätte gerne auch etwas positives bemerkt,
    aber zu diesem Werk nicht.

    Vielleicht das nächste Mal.

    Liebe Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

  4. #4
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    Inhalt: siehe Sabe

    Form: Jede Strophe ist ein Satz, der in vier Zeilen "gebrochen" worden ist.

    summa summarum: Kein Kommentar.
    Wenn du nicht überragend bist, lass es.
    Willst du's werden, lebe mit Kritik.

  5. #5
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    hallo ihr drei

    gut geschlafen? lang ausgeschlafen?

    @AllesUndNichts
    danke fürs lob erstmal. die hoffnung findet sich vor allem in der letzten strophe, dort kommt die vorfreude auf den sommer zum vorschein.

    @sabe
    auch dir danke ich für die kritik. ich habe mir schon gedacht, dass sich einige an der fäkalsprache stossen werden, aber das hat mich nicht gekümmert. der sommer ist (zumindest für mich) die jahreszeit, die am sexuellsten ist und das soll man im gedicht spüren. deshalb habe ich keine blumigen metaphern verwendet, sondern sehr konkrete begriffe. ist es nicht so? im sommer sieht man aufgrund der temperaturen mehr nackte haut, die körper sind braun und erregender, die kleidung ist dementsprechend körperbetont und durch den schweiss und die benannten gerüche entsteht dieses besondere super-sommer-feeling. es kann natürlich sein, dass diese jahreszeit bei dir ganz andere assoziationen hervorruft und du meine worte nicht nachvollziehen kannst. das ist natürlich legitim, denn das gedicht ist ziemlich persönlich.
    die optische gliederung wird in vielen meiner gedichte leider etwas vernachlässigt. das ist eine schwäche an der ich noch feilen muss, da hast du recht. hast du wirklich gar nichts positives gefunden? das kann ich fast nicht glauben, zumal sich die letzte strophe doch recht stark von den anderen unterscheidet und ohne die konkrete sprache auskommt.

    @S.
    entweder du kritisierst richtig oder lässt es bleiben. wenn du mein gedicht nur 20 sekunden betrachtet hättest, wäre dir aufgefallen, dass deine aussage bezüglich form falsch ist. nicht jede strophe ist ein satz, der in vier zeilen gebrochen worden ist, schau dir mal die 5. strophe an. ist das ein satz? auf zwei zählen sollte man schon können, bevor man eine kritik schreibt. strophe 3 ist in 3 zeilen gebrochen worden. na gut, wenn man nicht auf 2 zählen kann, kann man wohl auch nicht auf 3 zählen .
    die inhaltliche kritik eines vorredners / einer vorrednerin einfach zu übernehmen, zeugt nicht gerade von grosser kreativität und das kein kommentar am schluss drückt der eh schon lächerlichen kritik vollends den stempel auf. wieso schreibst du überhaupt, wenn du doch keinen kommentar abgebgen willst. das frage ich mich ernsthaft.

    mfg
    donnerstag - nie wieder
    fernsehzimmer

    Ahora soy un axolotl. Julio Cortazar

    Malgré soi, on est de son siècle. Auguste Comte

  6. #6
    Registriert seit
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    149
    Hi wasfüreingefühl!

    Ich habe dein Gedicht nochmals gelesen
    und ich habe etwas gefunden, dass mir gefällt und zwar
    genau wie du gesagt hast: die letzte Strophe.

    Das ist das Einzige an deinem Werk, das ich richtig
    gut finde.
    Ursprünglich eingetragen von wasfüreingefühl

    Durch das alles gleitet der Zug
    und ich dringe ein in die Nacht
    der wogenden Klarheit und der
    Sehnsucht nach Worten,
    die ein Leben bedeuten müssen,
    während eines Sommers.
    Schöne Formulierung.

    Hoffe weiteres in dieser Art von dir zu lesen

    Liebe Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

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