1. #1
    Registriert seit
    Mar 2005
    Beiträge
    186
    Verweilst du kurz in meinen Träumen?
    denn das erwachen fällt so schwer,
    nur einen Moment noch sollst du bleiben,
    bevor du gehst, für immer ohne Wiederkehr.

    Verweilst du noch auf meinen Lippen?
    deine Leere ist zu spüren,
    nur einmal noch sollst du mich küssen,
    bevor wir unser Schiff dem Meer hin kippen.

    Verweilst du kurz in meinem Leben?
    bevor ich drohe zu erfiern,
    nur einmal noch an meiner Seite,
    bevor wir uns nichts als Hände geben.

    Nach dieser kleinen Weile,
    darfst du gehen ohne Wort,
    ich witme dir noch diese Zeile,
    und dann für immer bist du fort.

  2. #2
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    Nov 2004
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    128
    Hi
    der Aufbau deines Gedichtes gefällt mir, er unterstützt die Stimmung gut.Was denke ich aber fehlt ist eine noch bildhaftere Sprache, die den Leser ein wenig nachdenken lässt.

    "Bevor wir unser Schiff dem Meer hinkippen" finde ich etwas seltsam, es wirkt eher als wär der Reim erzwungen, das würde ich auf jeden Fall ändern.

    Ich würde beim nächsten Mal einfach noch ein paar Metaphern einstreuen.Bin gespannt

    Bibedibu
    "Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."
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  3. #3
    Registriert seit
    Apr 2005
    Beiträge
    54
    Hallo Blütenzauber!
    Ich finde dein Gedicht gut gelungen. Es drückt sehr viel aus und das auf eine wunderschöne Weise.
    Ich muss Bibedibu zustimmen, der Vers in Strophe 2 "Bevor wir under Schiff dem Meer hin kippen" ist etwas mekwürdig. Er drückt zwar etwas aus, doch er passt hier trotzdem nicht ganz. Vielleicht kannst du das ja noch ein bisschen anders formulieren.
    Die beschriebenen Gefühle und die Gedanken dahinter sind schön.. es ist schwer, Menschen gehen zu lassen. Wenn man weiß, dass man ihnen dann nichts mehr geben kann. Dass man mit ihnen nicht mehr genießen kann vie zuvor. Dass sich alles ändern wird, es kein Zurück mehr gibt.
    Hat mich gefreut, das hier zu lesen.
    LG tigereye

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