Thema: Vertrieben

  1. #1
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    4
    Was ich immer habe mir gewünscht,
    was ich mein Leben nannte,
    wonach ich immerzu habe gesucht,
    habe ich einst gefunden.

    Und Stolz will ich sein,
    es erlebt zu haben.
    Stark soll es mich machen,
    dass es vorbei ist.

    Zu ende sind gegangen die einst
    so schönen Stunden,
    vorbei all die Lust,
    all das Verlangen.

    Gegangen all die Wege,
    die ich einst habe erbaut,
    für uns.
    Und wenn auch früher als ich Gedacht,
    hat es mir Freude gemacht.

    Wenn auch tiefer Schmerz
    hat meine Sehnsucht begleitet,
    schritten sie beide nur zu Grabe.
    Die kalten Winter meiner Seele,
    die Stürme in meinem Herz,
    der Strudel meiner Emotionen,
    verstummt, erblasst, Erinnerung.

    Ich blicke zurück,
    als weiser König, der einst das stärkste
    Volk dieser Welt hatte unter sich.
    Gestürzt von der Liebe, zertreten von
    Eifersucht und Verlangen,
    bin ich, was ich war, nur Reicher.
    Reicher an Vergangenheit.

    Der Kampf, vorbei.
    Alle Schlachten geschlagen.
    Erstochen und Verblutend erlag ich deiner Willkür.
    Schöpft die Trauer auch aus dem größten Brunnen,
    wird auch er versiegen.

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2002
    Beiträge
    7.916
    Auszug aus dem Regelwerk von Gedichte.com:
    1) Wir bitten Euch zu bedenken, daß Ihr umso weniger gelesen werdet,
    je mehr Werke ihr postet - und ihr verdrängt im extremen Fall Werke anderer,
    die noch nicht gelesen wurden, nach hinten. Also tut Euch und den anderen
    einen Gefallen und belaßt es bei ein bis zwei Gedichten pro Rubrik und Tag -
    es lohnt sich. In schwerwiegenden Fällen werden wir immer noch nach eigenem
    Ermessen einschreiten.

  3. #3
    Registriert seit
    Feb 2005
    Beiträge
    81
    Hallo ihiro,

    an sich finde ich dein Gedicht sehr schön, der Inhalt ist gut, schöne Formulierungen, aber zwei Dinge störten mich beim lesen.
    Erstens:
    Ab und an ist dein Satzbau derartig eigenwillig das man beim Lesen schwer ins Straucheln gerät, überdenke z.B. die erste und dritte Zeile.
    Zweitens:
    Deine Zeilenlänge scheint manchmal recht willkürlich, ich hab zwar keine Ahnung von Metrik, aber einiges ist beim Lesen etwas störend.

    LG
    Feid

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen" - A. Einstein

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