1. #1
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    Das letzte Bad im Meer

    Ich gehe baden,
    mit einem dünnen Lebensfaden
    im kalten salzigen Wasser
    um zu vergessen, mach ich mich nasser

    Der Faden baumelt
    und es ist sehr kalt
    es schaukelt
    und naja, es macht nicht halt

    Ich tauche mich ein
    das Wasser ist wie immer sehr fein
    es kühlt meinen heißen Körper
    und fern- alle Dörfer

    Kein Mensch weit und breit
    nur ich und das Meer
    nie wieder Einsamkeit
    ich freu mich schon sehr

    Andererseits red ich immer
    oft denk ich nimmer
    und liege total neben
    was weis ich schon über das Leben

    Vielleicht sollt ich´s noch
    und es wird doch
    nur noch einmal versuchen
    egal wie viel fluchen

    Vielleicht kann ich ändern
    den Krieg in vielen Ländern
    Vielleicht kann ich Tiere beschützen
    runterreißen alle Pelzmützen
    Liebe verbreiten
    damit Mensch und Tier sie weiterleiten

    Vielleicht bin ich nicht hier um zu sterben
    zersplittern in kleine Scherben
    sondern damit ich durch deine Schöncheit - du Meer
    lerne zu Leben- auch schwer

    Schwierigkeit in Leichtigkeit verwandel
    ja, durch deine Zärtlichkeit so handel


  2. #2
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    Nachdem das mein erstes Gedicht ist, bitte ich euch mich reichlich zu kritisieren!!!!

  3. #3
    barfly Guest
    hallo the worst

    dein gedicht ist für mich ein paradebeispiel für "reim dich oder ich fress dich"

    die idee des reinwaschens, um so zur selbsterkenntnis zu kommen, wer man eigentlich ist und was man will ist nicht sonderlich gut umgesetzt. es kommt mir so vor, als ob du nicht recht wusstes, wie das gedicht eigentlich sein soll. du hast dich von zeile zu zeil gehangelt und danach gesucht, was man als nächstes reimen kann.

    gruß
    barfly

  4. #4
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    hi,

    Die Idee finde ich gar nicht übel, aber die Umsetzung ist grauenhaft!!! Na ja, du lernst noch, also schreib einfach weiter und versuche keine erzwungenen Reime (wenn es sich nicht reimt, reimt es sich eben nicht!)
    Wichtiger ist, was im Gedicht steckt und ob die Leser die Empfindungen, die du vermitteln willst, auch nachvollziehen können!

    g,
    Wurm

  5. #5
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    Hallo!

    Ich muss meinen Vorrednern recht geben. Und obwohl ich mit barfly nur selten einer Meinung bin, kann ich ihn in diesem Moment nur beglückwünschen, dass er es überhaupt bis zum Ende durchgehalten hat (Hast Du doch, oder :o)

    Es ist schon spät, vielleicht erklärt das, warum ich ein wenig ningelich werde. Andererseits, bei aller Nachsicht, es ist einfach schauderhaft. - Kein anderes Wort. Es ist das erste Mal, dass ich nicht fertig gelesen habe, was natürlich auch an seiner Länge liegt. Aber v.a. eben an der schon nach 3 Strophen qualvoll zu Grunde gegangenen Hoffnung auf Besserung.

    Ich bitte Dich also inständig und mit nach unten hin steigender Intensität:
    [list]1.) Überleg´ was Du sagen willst.
    2.) Überleg´ warum es einer lesen soll.
    3.) Überleg´ wie prägnant Du sein kannst, ohne auf andere Dinge, die Dir wichtig sind, zu verzichten
    4.) Und vor allem (Bitte!!!):
    Reime nicht zum scheine, sondern alleine, weil die feine lange Leine Deiner wohlgesetzten Worte Dich an unbekanntem Orte vor die magisch schöne Pforte der Erkenntnis bringt.
    5.) Und wenn Du das für gelungen, oder tiefgründig halten solltest, fang´ bitte nochmal bei 1.) an.

    Nix für ungut, freu mich Deinen nächsten Versuch zu lesen. Dann auch bis zum Ende, wenns irgendwie geht :o))

    Schönen Gruß,

    bet

  6. #6
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    hallo,
    *g* ok, ja das stimmt wirklich, das gedicht wurde wirklich so eher nach reimen verfasst! aber das nächste gedicht wird sicher viel besser! und hoffentlich bald hier im forum zu lesen sein! lg

  7. #7
    barfly Guest
    @bet: sag mal, wie oft hatten wir schon das vergnügen miteinander nicht einer meinung zu sein. soweit ich mich erinnern kann erst einmal. aber na ja.

    @worst: du solltest beim nächsten gedicht vorher festlegen, ob es sich reimen soll. denn wenn es der fall sein sollte, musst du das reimschme auch durchhalten. es wäre unschön, wenn du auf einmal in einem gedicht die reime weglässt und die zeilen davor aber noch in reime gesetzt hast.

  8. #8
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    BArfly ich schliesse mich dir vollstens an

    GREETZ BS
    WIEDER DA:

    http://www.gedichte.com/showthread.php?t=148330

    SO LANGE HER, HABE VERGESSEN WIE MAN DIE SIGNATUR MIT EINEM LINK BESTÜCKT DER AUCH EINEN TITEL TRÄGT

  9. #9
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    @barfly: Du hast insofern recht, weil ich in Gedanken schon vorausgeeilt war. Ohne dass Du es wissen kannst, teile ich nicht Deine Auffassung bzgl. des Gebrauchs des Wortes "vegetativ" in "ich bin". Aber dazu morgen mehr. Auch habe ich mich bisher nicht getraut, Deine Gedichte zu kritisieren. Weil ich sie mir noch nicht genug erschliessen konnte. Aber gelesen habe ich natürlich ein paar. Und vertrau mir, wir sind nur selten einer Meinung. :o)

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