1. #1
    Registriert seit
    Jan 2002
    Ort
    Bielefeld
    Beiträge
    307
    Es könnten werden:
    Butterbrotberge
    Morgens
    Die sich stapeln
    Fünf Kindern wegen
    Die sich stapeln
    In Kinderzimmern
    Die sich ändern und formen und warten
    Gewicht zu werden und leer
    Wenn man zurückblickt
    Am Abend
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

  2. #2
    barfly Guest
    also ich finde es interessant und es spricht mich auch an, nur kann ich meine gedanken zu dem gedicht nicht konkretisieren. es wirkt für mich sehr nachdenklich.

    mein spontaner gedanke ist, dass schulkinder ihr pausenbutterbrot nicht aufessen und es in ihren kinderzimmern verstecken

    gruß
    barfly

  3. #3
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    118
    halli hallo,

    Hey, echt interessant, ich hatte eine ganz andere Assoziation... Die Butterbrotberge stehen für die Kinder, die Probleme, die sie mit sich bringen, die Probleme, die die Eltern bewältigen müssen, Berge von Problemen und Schwierigkeiten, eingeschränkte Freiheiten...
    Und es scheint einem einfach wie eibn Berg zu sein, ein Berg im ganzen Leben, der einen überfordert, aber sind die Kinder dann entweder im Bett, also ruhig gestellt oder vielleicht aus dem Haus (Abend), haben ein eigenes Leben, dann fehlt einem dieser Berg von Problemen und das Leben scheint leer und still....
    Oh gott, ich liege bestimmt total daneben...

    Liebe Grüße,
    Kathi

  4. #4
    Registriert seit
    Jan 2002
    Ort
    Bielefeld
    Beiträge
    307

    Erstmal ein Dankeschön!

    ...für eure netten und positiven Antworten. Und dann ein "Sorry!" von mir für meine allzu späte Antwort.
    Zur Interpretation ziehe ich mich auf die Formel zurück: "Jeder sieht etwas anderes." Schwierig zu interpretieren, aber dadurch hoffentlich auch interessant ist das Gedicht durch die Gedankensprünbge geworden. Dabei ist meine Eigeninterpretation wohl näher an deiner, KATHI. Nur das ich im Abend auch die Zeit sehe, wo die Kinder irgendwann ganz aus dem Haus sein werden: Der melancholische Blick zurück sozusagen. Doch alles das "könnte werden" wie es am Anfang heißt. Das Gedicht selbst ist ein rein hypothetischer Blick in die Zukunft....
    So, wieder verquatscht!
    Lars
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Chemie des Alltags
    Von Uliko im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 06.04.2009, 01:42
  2. Das Absurde des Alltags
    Von untertanderzeit im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 03.03.2009, 19:12
  3. Die Säure des Alltags
    Von fumanschu im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 22.12.2008, 18:19
  4. Wunder des Alltags
    Von leporello im Forum Laberecke
    Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 15.02.2008, 19:36
  5. Philosophie des Alltags
    Von s4gm3r im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 05.05.2007, 18:30

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden