1. #1
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    May 2005
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    12
    Frauen werden von Männer geschlagen,
    Sie müssen dieses Leid tragen,
    Vergewaltigt werden sie auch,
    Das ist manchmal so der Brauch,
    Und dann noch die Heirat mit diesem Mann,
    Wofür die Frau doch gar nichts kann,

    Dieses Leben muss sie nun ertragen,
    Doch sie stellt keine Fragen,
    Doch ihr Mann muss in den Knast,
    Denn er hat diesmal einen Jungen angefasst,

    Sie darf nicht mehr raus,
    Lebt in seiner Familie Haus,
    Doch sehnt sie sich nach Freiheit,
    Erfährt sie so nur Leid,
    Ihre Nase kommt ab,
    weil sie das Haus verlassen hat,

    Vielen Frauen geht es so,
    Viele sind nicht froh,
    Wir müssen hin sehen,
    Und nicht tatenlos daneben stehen,

    (Nach einer wahren Begebenheit)

  2. #2
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    hallo ju,

    ich finde dein gedicht etwas zu plakativ. ich finde das thema gut, doch die umsetzung erachte ich als nicht gelungen. du solltest dir vielleicht ein metrikschema überlegen, so wie es jetzt ist, stolpert der leser durch deine zeilen. der schluss: nach einer wahren begebenheit finde ich als unnütz, schließlich ist es keine geschichte oder film, unter einem gedicht sollte so etwas nicht stehen.
    considerate la vostra semenza:
    fatti non foste a viver come bruti,
    ma per seguir virtute e conoscenza.
    (Dante Alighieri)

    Mein Sammelsurium

  3. #3
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    13
    Hallo ju!

    Kann da Goosie nur zustimmen. Ist nicht besonders gut umgesetzt. Vor allem das Versmaß und die Satzstellung ist miserabel. Der Zusatz "nach einer wahren Begebenheit" erscheint mir ebenfalls nicht nur überflüssig sondern verkehrt, da es sich wie Goosie schon erwähnt ja gar nicht um eine Geschichte handelt.

    Zudem machst du es dir mit diesem Thema zugleich sehr leicht und sehr schwer. Leicht deshalb, weil einige Leser mit diesem Thema bereits heftige Emotionen verbinden und du dir somit sparen kannst, diese zu erzeugen. Schwer deshalb, weil einige andere Leser gerade bei einem so viel diskutierten Thema sich mit einer Aufzählung altbekannter Informationen nicht in lyrische Höhen versetzt werden fühlen.

    Gruß

    Puzzlestück

    [Geändert durch Puzzlestück am 07-06-2005 um 13:25]

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