In Qualen stummer Tage, spielet ihr mit Messern,
verlebter Jahre Blut, versiegt im Flusse still -
verbleiben werden nur die Aschen in Gewässern,
die Klagen zieh'n von dannen, war es euer Will'

In Schönheit praller Tage, pflücktet ihr die Blumen.
In Blüten lag Musik, vernahmt ihr doch den Klang.
Der Wind strich nur für euch, so lag er still in Bäumen,
einst lauschend euren Zeichen, wartend auf Gesang.

Vom Leichentuch umwunden, ward eur' Auge blind,
seid in der Zeit gefangen, seht, der Sand verrinnt.
Die Netze sind gesponnen, Wind weiß wohin er geht.

Ihr wolltet nicht die Gaben, die der Gott euch gab.
Verbleibt wo ihr geendet, folgt dem Todespfad
und zehrt nicht Lebenskräfte, ihr wisst es ist zu spät.

[Geändert durch Goosie am 27-05-2005 um 16:17]