Thema: soldat

  1. #1
    Registriert seit
    May 2005
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    13
    Das Horn zum Abmarsch laut erklingt,
    die Männer machen sich bereit.
    Der eine pfeift der andre singt,
    für´s Früstück bleibt jetzt keine zeit.

    Zum Kampfe sich die Männer richten,
    schon stehen sie im feindgebiet.
    Jungs aus allen Altersschichten,
    manch einer singt ein Abschiedslied.

    Die Luft erzittert der Boden erbebt,
    die Erde färbt sich langsam rot.
    Am Ende dieses Kampfes steht,
    für nicht wenige der Tod.

  2. #2
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    Beiträge
    1.356


    Hi psy

    also zu deinem Gedicht, muss sagen es gefällt mir doch recht gut die Reimme sind nicht abgelutscht und das thema wirkt auch nicht so, zudem hat es eine gewisse Aktuellität.
    Zwar würde ich dein gedichtetes Geschehen jetzt aufgrund des Hornes nicht ins 21:jahrhundert setzen aber egal

    Der Leseflüss wird meiner Meinung nach nicht unterbrochen und auch die Wortwahl ist passend

    NAja alles in allem GELUNGEN

    GREETZ BS

    [Geändert durch blutendeseele am 26-05-2005 um 22:54]
    WIEDER DA:

    http://www.gedichte.com/showthread.php?t=148330

    SO LANGE HER, HABE VERGESSEN WIE MAN DIE SIGNATUR MIT EINEM LINK BESTÜCKT DER AUCH EINEN TITEL TRÄGT

  3. #3
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    die letzte zeile passt metrisch gar nicht. oder ist es absichtlich so komponiert? ich würde es noch angleichen
    sonst wirklich mal was anderes, historisch verpackt, und zetiaktuell, aber trotzdem fhlt mir was.
    du schilderst einen begeisterten abmarsch, mit gasang und allem zeug, und s3 kommt dann so sehr nüchtern daher. klar, sind die kerls dann auch nicht mehr so sangesfreudig, wenn die haubitze wummert, aber von der ganzen szene her, die du darstellst, würde ich mir nochmals etwas gefühlsvolleres oder abrundenderes zu schluss hinvorstellen.
    im kino würde die geräuschspur dann ausgeblendet, das orchester zum adagio ansetzen, und eine off-stimme würde briefe vorlesen, oder einen tagebucheintrag, dass der krieg eben doch nicht soooo toll ist, wie von zuhause aus erhofft
    oder bin ich da zu kischig?
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

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