So schön wie Tausend Rosen

Es war einmal ein holdes Weib
So Schön wie Tausend Rosen
Jedoch einst war sie ein Kind der Gassen
Nur Lumpen trug sie auf der Haut
Ihr güldnes Haar von Schmutz ergraut
Ward sie allein gelassen.

Bis eines Morgens
Sie war noch trunken von der nächtens Ruh
Ein Schmetterling ans Fenster Klopfte.
Der sprach:
Öffne nur hab keine Angst
Es wird kein leid dir angetan.

Also bat sie ihn hinein
Dachte wer so schön ist
könne eines nicht
Listig sein


Er flog in ihre Kammer
Setzte sich auf ihren Schoß
Und sprach mit klarer Stimme:
Du die lacht wie ein Gedicht
Welches Freud und Leid vereint.
Du die Perlen der Verzweiflung weint.
Ich biete dir was man begehrt
Anmut
Reichtum
Kutsche
Pferd

Nur eines würde ich verlangen
als Lohn für meine Müh
Dein Lächeln


Nur ein Augenblick verstrich
Bis sie entschloss ihrem Elend zu entfliehn
Sie Lachte laut und sprach zu ihm
Bitte tu dies
ich will Leben
Gern werd ich dir mein Lächeln geben


Der letzte Laut verließ die Lippen
Ein Lachen hallte von weit her
Das ihres war noch vor Sekunden
Ihr Gönner war samt ihm entschwunden.



Sicher sie war Schön und Reich
Aber das zu welchem Preis
Denn bald schon wurde ihr gewahr
Das sie trotz Reichtum Ärmlich war
Denn welches Leben ist vollkommen
wird ihm das Lächeln je genommen!?!