1. #1
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    Die Uhr tickt.
    Ich schaue auf die Uhr jedes Mal.
    Ich höre auf zu atmen.
    Ich gerate in Panik.
    Schweiß fließt von meiner Stirn.
    Ich bekomme schon rote Augen,
    da sie übermüdet sind.
    Ich höre auf zu reden.
    Meine Augenlider schließen sich und ich träume
    vor mich hin, obwohl ich gar nicht schlafe,
    bekomme eine Vision zugesandt.

    Ich träume von Mädchen,
    die von zu Hause abhauen.
    Ich sehe Kinder,
    die mit Pistolen spielen.
    Ich sehe Männer,
    die sich opfern.
    Sehe ich auch,
    was ich in MEINEM Leben erlebt habe?
    Sehe ich was ich mir wünsche?
    Sehe ich etwas, vor was ich mich fürchte?

    Die Uhr tickt weiter.
    Ich lasse mich nicht mehr fallen.
    Ich vertraue niemandem.
    Ich höre auf zu atmen.
    Schweiß fließt von meiner Stirn.
    Vor was habe ich Angst?
    Wenn es im Himmel zu klingeln anfängt,
    ist meine Zeit gekommen.
    Ich brauche mich nicht zu fürchten.
    Du sagst, ich solle meine Augen auf machen.
    Ich werde weiter Leben.

    Ich mache meine Augen auf.
    Ich traue mich,
    die Wahrheit zu sehen.
    Ich will sprechen
    aber du sagst:
    "Psh... Nicht sprechen... Nicht sprechen..."



    [Geändert durch GirlFromMars am 27-05-2005 um 21:07]
    "No!" said Margo. "You have only
    lived next door
    for fifty years."
    "Sixty," said Mitchell.
    "Fifty, sixty. What's the difference?"
    said Margo. "I want you to stay
    next door forever."


    Feel my heart is breaking
    Think I lose my head
    Singing all the love songs
    Never go to bed

  2. #2
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    Der Inhalt ist okay, aber die Umsetzung... Deine Verse stehen abgehackt ganz allein für sich da, es entsteht kein Lesefluß. Nach jedem einzelnen Vers muss ich erstmal anhalten mit den Gedanken, und dann macht es einfach keinen Spaß ein so langes Gedicht zu lesen.

    Und warum kürzt du eigentlich Wörter, wie in Strophe 1 Aug'n oder red'n? Da du keiner Metrik folgst ist dies recht überflüssig und wirkt doch seltsam. (Was ist bei der Aussprache eigentlich der Unterschied zwischen reden und red'n?)

    Alles in allem würde ich dir raten, das gedicht nochmal zu überarbeiten, zumindest die Verse nicht so allein stehen zu lassen.
    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen. -Georg Berhard Shaw

    Neueste Schöpfungen:
    Nächtliche, Belhanka - ein DSA-Gedicht, Al'Anfa - ein DSA-Gedicht, Die Nacht der Helden und Mondin

    Noch unkommentiert: Agapenklang

    Und hier sind sie alle versammelt.

  3. #3
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    Ok. Danke, ich werde das überarbeiten.
    "No!" said Margo. "You have only
    lived next door
    for fifty years."
    "Sixty," said Mitchell.
    "Fifty, sixty. What's the difference?"
    said Margo. "I want you to stay
    next door forever."


    Feel my heart is breaking
    Think I lose my head
    Singing all the love songs
    Never go to bed

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