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  1. #1
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    Leise schwebt der schmetterling über die berge
    Berührt hier einen gipfel und dort ein tal
    Sieht die zerklüfteten felsen
    Und heilt sie mit seinem sanftmut

    Unerkannt schwebt der schmetterling über die wiese
    Riecht den bunten duft der blumen
    Fühlt das sterben des grüns
    Und umfängt die bäume mit leben.

    Vorsichtig schwebt der schmetterling durch das land
    Erforscht ihn
    Erkennt ihn
    Liebt ihn.

  2. #2
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    Hi Gewitterblume!

    Ein Schmetterling, der durch die Welt fliegt...
    ja, was soll ich sagen?

    Ist ganz nett, aber was hat das mit "Liebe und
    Romantik" zu tun?

    Abgesehen davon, dass es hier also nicht reinpasst,
    kann ich mit dem Inhalt nicht viel anfangen.

    Die Tatsache, dass du die Klein- und Großschreibung
    gänzlich ignorierst, kann ich auch nicht gutheißen,
    meiner Meinung nach stört es.
    Ursprünglich eingetragen von gewitterblume

    Vorsichtig schwebt der schmetterling durch das land
    Erforscht ihn
    Erkennt ihn
    Liebt ihn.
    Du meintest doch bestimmt:

    Erforscht es.
    Erkennt es.
    Liebt es.

    Immerhin hast du dich doch auf "das Land" bezogen
    oder etwa nicht?

    Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

  3. #3
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    hallo gewitterblume.muss sabe in bestimmten dingen recht geben.das mit dem schmetterling klingt zwar nicht schlecht, aber du müsstest noch etwas einbauen, das was mit liebe zu tun hat

  4. #4
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    Vielleicht lasst Ihr die Autorin auch einfach selber entscheiden, in welcher Kategorie sie ihr Gedicht sehen möchte. Wahrscheinlich hat sie sich dabei was gedacht.
    Wat dem einen sin Uhl is dem annern sin Nachtigall

    "If celebrities didn't want people pawing through their garbage and saying they're gay, they shouldn't have tried to express themselves creatively" (Homer Simpson)

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  5. #5
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    dann wüsst ich gern was...

  6. #6
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    Ursprünglich eingetragen von Antaques Neas

    Vielleicht lasst Ihr die Autorin auch einfach selber entscheiden, in welcher Kategorie sie ihr Gedicht sehen möchte. Wahrscheinlich hat sie sich dabei was gedacht.
    Das möchte ich dann aber wirklich hören und
    vor allem verstehen.

    Grüße, Sabe
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  7. #7
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    Jetzt plustert Euch doch nicht so auf. Steht in den Grundregeln irgendwas über die Kritärien, die ein Gedicht erfüllen muss, um unter Liebe und Romantik stehen zu dürfen?
    Vielleicht hat Gewitterblume einfach eine andere Auffassung von Romantik als Ihr
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  8. #8
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    ist ja gut, der einzige der sich aufplustert bist du. mich stört das gedicht in dieser kategorie nicht, ich habs halt nur nicht von vornherein als liebesgedicht anerkannt, und wollt wissen wie es gemeint ist..

  9. #9
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    Vielleicht hat Gewitterblume einfach eine andere Auffassung von Romantik als Ihr
    Eine völlig andere Auffassung.

    Ach, ein Schmetterling, er liebt das Land...
    wie "romantisch"!

    Also, ich kann nichts finden, dass mit Liebe
    und Romantik zu tun hat, aber ich warte ja auf
    Interpretationen...

    Liebe Grüße, Sabe
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  10. #10
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    Wenn man den Titel des Gedichtes nicht außer acht lässt, ist es eigentlich seht eindeutig, worum es hier geht, und dass der Schmetterling eine Metapha für einen liebenden Menschen ist, der das Objekt seiner Liebe erforscht.
    Wat dem einen sin Uhl is dem annern sin Nachtigall

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  11. #11
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    so, okay, eine erklärung ist wohl überfällig! Danke, dass ihr so viel über mein gedicht nachgedacht habt; das freut mich echt.
    meine gedichte sind alle so, dass man aufs erste lesen mal nicht versteht, worum es geht. Ich schreibe sie verzwickt, um zum nachdenken anzuregen.
    Und ja, bedenkt den titel (der hilft beim verstehen) : Die Landschaft seiner Seele.
    die landschaftsbeschreibungen sind beschreibungen seiner seele. der schmetterling bewegt sich in ihr- und tut bestimmte dinge (--> bitte interpretieren! )
    diese langdschaft ist manchmal nicht schön. aber er kommt damit klar. Aufgeschlüsselt: ich sehe einen menschen, wie er tatsächlich ist, mit allen seinen Abgründen. Ich verstehe ihn. Und liebe ihn. vielleicht trotzdem.
    hat das nichts mit liebe zu tun?


  12. #12
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    1 zu Null für Antaques Neas

    gruß

  13. #13
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    ach, sabe, ich hab vergessen, dir die letzten zeilen zu entschlüsseln:
    es steht hier schon extra, erforscht IHN, erkennt IHN, liebt IHN.
    das soll eine interpretationshilfe sein. vorher wird das land beschrieben. Jetzt steht da plötzlich "ihn". passt ja nicht. soll aber zeigen, dass die landschaft für IHN steht! schlägt einen rahmen zum titel...
    die aufschlüsselung sollte ja immer am schluss folgen!

    wieso stört dich die nichtbeachtung der groß-klein-schreibung? (ist auch typisch kennzeichen aller meiner gedichte, hat schon auch ganz bestimmte gründe... )

  14. #14
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    Hi Gewitterblume!

    Danke für deine Erklärung, für mich war's
    wirklich nicht erkennbar!

    Jetzt ergibt es allerdings sehr viel Sinn
    und die Gedanken dahinter gefallen mir richtig gut.

    Ist dann auch klar, wieso in der letzten Strophe
    "ihn" steht...

    Hab da etwas länger gebraucht!

    Nein, im Ernst, gefällt mir richtig gut, nachdem
    ich es nun auch verstanden habe!

    Liebe Grüße, Sabe

    PS: Erfahre ich die Gründe für die Nichtbeachtung
    der Groß- und Kleinschreibung noch von dir?
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

  15. #15
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    @sabe:
    die gründe der nichtbeachtung der groß-und-kleinschreibung haben nichts mit den einzelnen gedichten an sich zu tun, sondern dahinter steht ein universeller gedankengang.
    du weißt sicher, dass viele moderne gedichte sich nicht daran halten, manche auch an andere grammatische regeln nicht. ich bin mir nicht sicher, wieso alle "großen" das tun, aber ich will mich absetzen von den normen unserer gesellschaft, die für mich keinen sinn ergeben. das passt auch typisch in unsere epoche: individualismus pur + gleichzeitige normierung von oben...
    ohh, ich komm ins philosophieren... *anhalt*
    *puust*
    ja. ich will nur meine eigene welt erschaffen, jenseits der jahrhundertealten tradition. Und ich will provozieren.
    nachvollziehbar?

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