Sie hatte das Messer in der Hand,
nur für mich,
wie sie da vor ihm stand,
ich dachte, sie tut es nicht.

Sie weinte und zitterte,
ich saß in einer kalten Ecke,
im Licht das Messer schimmerte,
wie sie es ihm in die Brust steckte.

Ich lief davon,
kam nicht mehr wieder,
sie sah mich schon,
als ich schloss meine Augenlider.

Ich lag auf dem Boden,
sah das Blut nur fließen,
sah das Bild von dem Toten,
wie wir ihn dort zurückließen.

Sie nahm mich in die Arme
und weinte mit mir bis in die Nacht,
wer ist denn schon in solch einer Lage?
Wir gewannen aber bekamen keine Macht.

Nun bin ich fort,
und sie ganz allein,
sie bleibt am Tatort,
mit 'ner Hand voll 'Rotwein'.