1. #1
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    Vorweg: Mein 2ter Versuch in diesem Forum *hihi*
    Ich hoffe diesmal ein Thema getroffen zu haben, das noch nicht sooft verwendet wurde...

    (...gefunden habe ich nichts, korrigiert mich und hängt mich an einen Pfahl wenn ich irre (: )

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    Welch wunderschöne Nacht


    Oh so hell wie der Tag,
    So schwarz ist die Nacht,
    Nur das Licht des Mondes,
    Wiegt den See in seiner seligen Pracht.

    Es ist, als würde die ganze Welt schlafen,
    Die Stille schwingt ihre weichen Flügel um uns,
    Die Zeit ist nicht mehr existent,
    Deine Hand ist warm,
    Wärmer als alles andere heute.
    Deine Augen funkeln,
    Oh, welch wunderschöne Nacht.

    „Das blaue Wasser,
    Es hat die Sterne gefangen!“
    Deine Schreie hallen wieder und wieder,
    Bis sie zwischen den Wolken vergehen.
    Und scheint es wirklich so,
    Während die Kinder selig schlafen,
    Träumt der See jede Nacht,
    Durch solch Schönheit beglückt zu werden.

    Wir gehen spazieren,
    Getrieben von purer Neugier.
    Immermehr vollendet die Natur,
    Was sie anfing:
    Grillen zirpen,
    Sie spielen ein kleines Schlaflied,
    Man kann es überallhin hören,
    Oh, welch wunderschöne Nacht.

    Kleine Blumen blühen,
    Das fahle Licht des Mondes,
    Es lässt sie beinahe gespenstig wirken,
    Doch unbeirrt von Angst,
    Pflückst du still soviel du tragen kannst,
    Wirfst sie in einen alten Brunnen,
    Leise sprichst du deinen Wunsch,
    Obwohl mir beinahe war, als würdest du singen.

    Man höre dem Wasser zu,
    Wie es vor sich hinrausche,
    Es ist wie in einem Traum,
    Könnten wir doch nur ewig hier sein.
    Wir setzen uns auf einen Steg,
    Das alte Holz murrt als wir es betreten,
    Doch es trübt die Stimmung nicht,
    Leise pochen die Wellen gegen die Pfähle,
    Und sterben am Ufer ab.
    Während ich dich in meinen Armen wiege,
    Lauschen wir still in die Nacht hinein.
    Spürst du auch das Kribbeln in deinem Bauch?
    Hach, welch wunderschöne Nacht.

    Ein kleiner Vogelschwarm zeigt sich.
    „Fliegt, fliegt!“,
    Rufst du,
    Und ja sie fliegen,
    Hoch empor zur Himmelsdecke,
    Bis die Dunkelheit sie verschlingt.
    Es wart als hättest du den See aufgeweckt.
    Denn nun bist du vorbei,
    Oh welch wunderschöne Nacht.


    copyright by blue.sheep

    ------------------------------


  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2005
    Beiträge
    57
    Ich finde dieses Gedicht wundervoll.
    Ich wünsche mir so eine wunderschöne nacht auch mal zu erleben...
    Schreib weiter so schöne gedichte,denn ich will mehr von dir lesen

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