Thema: die Traumfrau

  1. #1
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
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    Alte Version

    Wehender Glanz von solch fülliger Pracht
    fließt mit dem Winde im Nacken so sacht,
    umspielt ihre Lippen, der Rundungen weich
    liebkost das Gesicht, das sich spiegelt im Teich'

    Schilfendes Wogen an des Ufer's Grund,
    Lachen entgleitet dem Munde und rund
    Dutzende Grillen mit deutenden Klängen,
    betonen der Maide lockendes Drängen.

    Sie reinigt die Seele mit liebkosendem Spass,
    den Tempel der Sinne zum freudigen Anlass,
    süße Venus reizvoll ihren Blick erregt,
    schamlos vor Wonne wird vorwärts bewegt.

    Suchendem Tasten wird Nachdruck verliehen,
    Hingebungsvoll, ich hab sie gesehen,
    wie sie ungestört ihren Wunsch vollführt bis
    mit seufzendem Nachhall am Ziel sie sich spürt.

    Befriedigt und glücklich der Sinne sie scheint,
    mit schwelgendem Blicke sie sich nun vereint
    mit fließendem Wasser, in das sie nun rinnt-
    Schrecken erweckt mich, mein Tag wohl beginnt.

    [Geändert durch pringles am 31-05-2005 um 16:06]






    Versuch einer Überarbeitung

    Wehender Glanz in verlockender Pracht
    fließet im Winde vom Nacken, ganz sacht,
    zeichnet die Lippen, der Rundungen weich
    küsst das Gesicht, das sich spiegelt im Teich.

    Schilfrohr am Ufer, auf wogendem Grund,
    Beben entgleitet dem Munde und rund
    Dutzende Grillen mit deutenden Klängen,
    spielen zu Ufermaid’s lockendem Drängen.

    Reinweiße Seele liebkost sich im Nass,
    sinnlich den Tempel im freudigen Anlass,
    süß wie die Venus den Blick ihr erregt,
    schamlos vor Wonne die Hand sich bewegt.

    Tastendem Spielen ward Nachdruck verliehen,
    hinreißend war sie, ich hab sie gesehen,
    stand ungestört, hat sich selbst wohl verführt
    und sinkender Lenden am Ziele verspürt.

    Friedvoll und selig, im Mondlicht das scheint,
    schwelgt noch ihr Blick, der im Himmel sich meint
    fließt in das Wasser, mit dem sie verrinnt -
    Schrecken erweckt mich, mein Tag, er beginnt.
    Geändert von zuckerschnäuzchen (17.04.2009 um 20:50 Uhr)

  2. #2
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    Hi
    hmm in der ersten Strophe kam mir sofort das Bild einer recht
    fetten Frau (füllige Pracht, die Völle der Rundungen...), das ich auch nicht losgeworden bin; hat mir ehrlich gesagt ein wenig die erotische Stimmung genommen....

    Die Teich-Zeile ist in doppelter Hinsicht missglückt, weil
    a) "sich" etwas spiegelt"
    b) klingt die Konstruktion künstlich erzwungen.

    In der zweiten Strophe mag mir die rund-Zeile nicht einleuchten.Was ist rund? Die Grillen? Dann bitte ohne Komma.
    Der Mund? Dann bitte einen Zusammenhang herstellen.
    Bei "Maiden's" hab ich gestockt, klingt flasch.Ich glaube es heißt "der Maid lockendes Drängen"
    Der Reim Nass-Anlass in der dritten Strophe ist klangmäßig ziemlich daneben, würde ich auf jeden Fall ändern.
    Auch finde ich "wird vorwärts bewegt" einer eher unglückliche und auch unerotische Formulierung.

    Hingebungsfratzen? Also da geht mir keiner ab, bei Fratzen denke ich eher an Missbildungen und Monster.
    Desweiteren verwendest du hier gleich zweimal "singend", ich würde es bei einmal belassen.Und das "bis" sollte korrekterweise wohl in der 4.Zeile stehen.

    In der 4.Strophe hat mich "mein Tag erklingt" gestört, eher sinnlos und komisch.

    Insgesamt finde ich dein Werk eher misslungen.
    Gründe:
    1.Alle Kritikpuinkte von oben.
    2.Der Lesefluss wird öfters gestört.
    3.Die Reime wirken oft erzwungen.

    Naja, genug genörgelt.
    Mfg
    Bibedibu







    [Geändert durch Bibedibu am 28-05-2005 um 19:37]
    "Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."
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    Meine jüngsten Werke
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  3. #3
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    Solli
    ne, hasserfüllt garnicht, ich habe versucht eine völlig direkte Kritik zu geben.

    Ich sag ja nicht, dass dicke Leute nicht liebenswert sind, sondern weniger erotisch; ich bin halt auch ein Opfer der Werbung und finde schlanke Frauen haben mehr Sexappeal (womit ich nicht magersüchtig meine...)

    Das mit der fülligen Pracht die Haare gemeint sind, ist schon klar, zusammen mit den völligen Rundungen hat sich mir das Bild trotzdem aufgedrängt.

    Ich schreibe einfach auf, wie ich das Gedicht verstanden habe:

    Wehender Glanz in fülliger Pracht,
    fließt mit dem Winde im Nacken sacht,
    umspielt die Völle der Rundungen weich,
    liebkost das gesichte welches spiegelt im Teich.

    Anfangs wird eine attraktive Frau beschrieben, mit prächtigem Haar, das sich im Wind wiegt, mit ihm "fließt".
    Die Luft streicht an ihren weiblichen Rundungen und fährt ihr sanft über das Gesicht; da sie an einem Teich sitzt, spiegelt es sich darin.

    Schilfendes Wogen im Hintergrund,
    ein lachen entgleitet dem Munde und rund
    Dutzende Grillen mit deutenden Klängen,
    unterstreichen der Maide lockendes drängen.

    "Schilfende" ist hier wohl ein Kunstwort; zusammen mit dem "Wogen im Hintergrund" sehe ich das Bild der Schilfrohre, die hintergründig mit dem Wind wippen; oder jemand nähert sich heimlich durch das Schilf.Nun lacht die Maid, vermutlich schlicht aus Glücklichkeit, um ihr positives Bild zu stärken und vielleicht weil sie sich auf etwas bevorstehendes freut.Die Grillen zirpen, sie verraten den Beobachter und zeigen, dass die Maid über seine Anwesenheit wusste; sie hat ihn sogar zu ihr gelockt.


    Sie reinigt die Seele liebkost ohne nachlass,
    den Tempel der Sinne zum säubernden Anlass,
    die Venus reizvoll ihren Blick erregt,
    schamlos vor Wonne wird vorwärts bewegt.

    Nun beginnt das Liebesspiel, sie liebkost ihn und spricht dabei alle seine Sinne an.Sie wird schneller, und der Geliebkoste vergisst alle Sorgen, Skrupel, Ängste; sie "reinigt die Seele".Nun sieht die Liebhaberin die Venus (die im Tempel der Sinne?), die sie zusätlich erregt und sie weitergehen lässt.

    Suchendem tasten wird Nachdruck verliehen,
    Hingebungsvoll, ich hab sie gesehen,
    ungestört sie ihren Wunsch vollführt bis
    mit seufzendem Nachhall an’s ziel sie sich führt.

    Nun wird hemmungsloser Sex beschrieben (ungestört, Nachdruck).Plötzlich tritt hier ein lyr. Ich in Aktion, dass gesehen hat, wie hingebungsvoll sie dabei ist.Entweder die etwas seltsame Formulierung ist entstanden, weil er immer noch im Schilf sitzt und sie dabei beobachtet, wie sie sich selbst befriedigt; oder er liegt unter ihr und es ist so geschrieben damit es sich reimt.
    Letztendlich kommt es zum Orgasmus.

    Befriedigt und glücklich der Sinne sie scheint,
    mit schwelgendem Blicke sie sich nun vereint
    mit dem Wasser in das sie zu fließen beginnt,
    Schrecken erweckt mich, mein Tag erklingt.

    Die Schöne ist nun befriedigt und wird zu Wasser, und damit ungreifbar.Sie taucht unter und verschwindet aus dem Blick des lyr. Ich.
    Am Ende wird nun klar, dass es sich bei dem Ganzen um einen Traum gehandelt hat.Der Tag "erklingt" wie ein Wecker und reißt den Träumer aus dem Schlaf, die "Schrecken" kehren wieder.Deshalb auch der Gedichtname "Die Traumfrau".









    [Geändert durch Bibedibu am 29-05-2005 um 14:51]
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  4. #4
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    Hallo pringles,


    ausnahmsweise mal kann ich der lieben Nina nicht zustimmen (Hi, Lines LG): Auch wenn ich eher die sinnliche Figur bevorzuge, so erinnert auch mich Völle mehr an Fettleibigkeit, zumal es eigentlich nur in Bezug auf den Magen benutzt wird. Du meintest sicher Fülle?

    Zu den formalen Aspekten hat Lines ja so ziemlich alles gesagt. Ein paar Ideen von mir:
    S2 V1 und 2, etwas in der Art von
    "Im Hintergrund schilfendes Wogen
    ein Lachen ... entflogen" vielleicht?
    S3 V1 bis 3 (der säubernde Anlass ist recht umständlich und unglücklich) vielleicht so:
    "Sie reinigt die Seele, liebkost unverwandt
    den Tempel der Sinne mit säubernder Hand,
    die Blicke / das Auge ihr reizvoll die Venus erregt," (fort ist der Jambus)
    S3: als Idee
    "Suchendem Tasten wird Nachdruck verliehen,
    Hingebungsvoll - und mein Blick konnt nicht fliehen,
    ungestört sie ihre Wünsche berührt,
    mit seufzendem Nachhall an’s Ziel sich entführt."
    S4 V3:
    "mit fließendem/raunendem/welligem Wasser, in das sie nun rinnt -
    Schrecken erweckt mich, mein Tag nun beginnt."


    Sinnlich schön, diese Venus am Teiche,
    liebe Grüße
    Anke


  5. #5
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    Hi
    jetzt, da du die meiner Meinung nach dicken Hunde (zB Hingebungsfratzen) entfernt hast, finde ich es schon um einiges besser.Der Tag erklingt gefällt mir jedoch immer noch nicht so sehr, weil das für mich zu abstrakt ist und man daraus keine wirkliche bildliche Vorstellung machen kann.

    Ansonsten würde ich mir linespurs Metrikanalyse zu Herzen führen.
    Und bei spiegeln fehlt immer noch das Reflexiv-Pronomen "sich".

    So, jetzt gehen mir die Sachen zum rumnörgeln aus.
    Bin gespannt auf das nächste Werk

    Bibedibu


    [Geändert durch Bibedibu am 30-05-2005 um 13:39]
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  6. #6
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    @Nina: Ich muss dir auf jeden Fall erstmal zustimmen. In dieser Kategorie ließt man schon einiges, das an alles, nur nicht an Erotik erinnert.

    Nun zu dir, Pringles:
    Ein schönes Gedicht. Hat was wirklich Sinnliches an sich.
    Bin auch dafür, dass du lieber "Fülle" statt "Völle" schreiben solltest, wenn du nicht wirklich eine dicke Frau beschreibst.

    Mfg

    Weißer_Teufel
    ________________________________________________________

    Wenn du nichts hast, für das du sterben würdest, hast du nicht richtig gelebt.

    It’s better to burn out, than fade away.
    (Kurt Cobain, oder besser gesagt Neil Young)

    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.
    Marc Aurel (121-180)

    Sein wir realistisch und versuchen das Unmögliche.
    (Che Guevara)

  7. #7
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    Hallo pringels,

    auch mir gefällt die neue Fassung besser, hatte die Alte gelesen, konnte aber aus Zeitmangel bisher nichts dazu sagen.

    Ich finde das sich dein Gedicht gut liesst, das Bild das entsteht ist ein angenehmes und erotisches, tatsächlich etwas seltenes in diesem Forum, obwohl es doch Erotik heißt?!

    Nun denn, ich freue mich auf neue Werke, hat Spaß gemacht dieses zu lesen.

    Liebe Grüße
    Feidreiva
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen" - A. Einstein

  8. #8
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    *lächel*

    pringles,


    es ist Dein Gedicht, natürlich ist es "OK" wenn Di Verbesserungsvorschläge, überhaupt Vorschläge, nur insoweit annimmst, als sie Dir gefallen.

    So ganz stolperfrei ist es noch nicht, schreib mir doch mal eine Mail, vielleicht können wir ganz nah am Original etwas hinbekommen? Denn Deine Änderung ist sehr schön, aber sie scheint ein ganz anderes Gedicht...


    Liebe Grüße
    Anke

  9. #9
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    Huhu pringles,


    ich habe mich endlich an die Traumfrau gesetzt. Es ist sehr schwierig, wenn man den Sinn nicht abändern möchte, einen Vorschlag zu schreiben. Aber mir gefällt das Bild, dass Du malst, deswegen habe ich Deine Metrik etwas verfeinert. Ich hoffe, es gefällt Dir!

    Deine Version:

    Wehender Glanz von solch fülliger Pracht
    fließt mit dem Winde im Nacken so sacht,
    umspielt ihre Lippen, der Rundungen weich
    liebkost das Gesicht, das sich spiegelt im Teich'

    Schilfendes Wogen an des Ufer's Grund,
    Lachen entgleitet dem Munde und rund
    Dutzende Grillen mit deutenden Klängen,
    betonen der Maide lockendes Drängen.

    Sie reinigt die Seele mit liebkosendem spass,
    den Tempel der Sinne zum freudigen Anlass,
    süße Venus reizvoll ihren Blick erregt,
    schamlos vor Wonne wird vorwärts bewegt.

    Suchendem Tasten wird Nachdruck verliehen,
    Hingebungsvoll, ich hab sie gesehen,
    wie sie ungestört ihren Wunsch vollführt bis
    mit seufzendem Nachhall am Ziel sie sich spürt.

    Befriedigt und glücklich der Sinne sie scheint,
    mit schwelgendem Blicke sie sich nun vereint
    mit fließendem Wasser, in das sie nun rinnt-
    Schrecken erweckt mich, mein Tag wohl beginnt.

    Die Metrik:

    XxxXxxXxxX
    XxxXxxXxxX
    xXxxXxxXxxX
    xXxxXxxXxxX

    XxxXxxXxxX (sehr gezwungen, eigentlich XxxXxXxXxX)
    XxxXxxXxxX (besser so als und)
    XxxXxxXxxXx
    xXxxXxXxxXx (holpert, kein schönes Deutsch)

    xXxxXxXxXxxX (holpert)
    xXxxXxxXxxXx (kein reiner Reim)
    XxXxXxXxXxX (huch?)
    XxxXxxXxxX

    XxxXxxXxxXx
    XxxXxXxxXx (holpert)
    XxXxXxxXxXx (holpert sehr und das bis gehört in den nächsten Vers)
    xXxxXxxXxxX

    xXxxXxxXxxX
    xXxxXxxXxxX
    xXxxXxxXxxX
    XxxXxxXxxX

    Meine Version (ganz wenige Änderungen):


    Die Traumfrau


    Wehender Glanz von so fülliger Pracht,
    fließt mit dem Winde im Nacken so sacht,
    spielt mit den Lippen, den Rundungen weich
    liebkost das Gesicht, das sich spiegelt im Teich'

    Schilfendes Wogen an Teichufers Grund,
    Lachen entgleitet dem Munde so rund.
    Dutzende Grillen mit deutenden Klängen,
    betonen der jungen Maid lockendes Drängen.

    Reinigt die Seele mit kosendem Spaß,
    Tempel der Sinne im taufeuchten Gras, (nur ne Idee)
    reizvoll die Venus ihr Auge erregt
    und schamlos vor Wonne wird vorwärts bewegt.

    Suchendem Tasten wird Nachdruck verliehen,
    Hingebungsvoll, habe ich sie gesehen,
    wie ungestört sie ihre Wünsche vollführt
    bis seufzenden Nachhalls am Ziel sie sich spürt.

    Befriedigt und glücklich der Sinne sie scheint,
    mit schwelgendem Blicke sie sich nun vereint
    mit fließendem Wasser, in das sie nun rinnt -
    Schrecken erweckt mich, mein Tag wohl beginnt.




    Hat Spaß gemacht, liebe Grüße an Dich,
    Anke

  10. #10
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
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    cooool gefällt mir
    das heißt es brauchte also nur ein paar schönheits korrekturen? auf metrik habe ich diesbezüglich gar nicht wirklich geachtet so leid mir das tut,ich habe anfängerhaft die einzelnen silben in den zeilen gezählt und die überwiegend versucht abzustimmen
    auf trochäus,anapäst,daktylus und jambus habe ich so gar nicht hin gearbeitet und der jambus dazwischen stört wohl ein wenig den lesefluss oder?
    aber ich will mich nicht nur schlecht reden
    da ich mir wirklich viel mühe damit gegeben habe,es freut mich das du dich so damit auseinander gesetzt hast und das die traumfrau dir gefallen hat,danke schön
    mfg pringles

    ps: das doppelte "so" in der 1. und 2. zeile der 1. strophe find ich nicht so gut,das "solch" fand ich da besser.
    nich böse gemeint,ich verstehe nur gerade nicht warum das jetzt besser zu lesen ist dadurch.
    der metrik nach fällt mein gedicht kommplett aus dem rahmen durch den ständigen wechsel oder?
    das ist dann doch nicht gut von mir,denn außer den bildern scheint das sonst echt schlecht zu sein
    mir ist das gerade ein bißchen peinlich
    daktylus und anapäst im fliegendem wechsel,wenn das gut war von mir war das wirklich nur reine glückssache,weil ich auf sowas nicht sehr achte,da ich ich mich damit noch nicht gut auskenne,bin gerade ein wenig geknickt weil mir eben was klar geworden ist.
    ich hab mehr glück als verstand scheint mir.
    oder ist das eher ein gutes zeichen das ich unbewußt eine solche metrik gesetzt habe?
    danke nochmals therzi,ich denke das meine stärke momentan rein auf den bildern beruht welche ich zu vermitteln versuche,was mir aber scheinbar auch sehr gut gelingt.
    ist doch auch ein fortschritt für mich
    mfg pringles

  11. #11
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    pringles!


    Dein Gedicht gefällt mir so gut, dass ich mich gerne auch noch weitere Stunden damit beschäftige.

    Du hast nur wenige "Fehler gemacht" und die sind wirklich nur Schönheitsfehlerchen. Mache Dir nicht über meinen Hang zur Perfektion Gedanken.

    Ich mag die Traumfrau und das wird sich nicht ändern. Ich habe wenig Einwände und ich will um Himmels Willen nicht, dass Du Dir meine Besserwisserei zu Herzen nimmst. Deine Bilder sind wunderschön.


    Liebe Grüße, Du,
    Anke

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