Thema: Oben

  1. #1
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    Flammenmeere im innersten der Seele
    offenbaren sich in leisen Schreien
    Die Kraft die sich da in Wellen outet
    um mein innerstes wieder zu befreien
    Kochendes Blut pulsiert schmerzhaft
    in meinen doch viel zu dünnen Venen
    Vergiftete kleine Fehlinformationen
    wüten in meinen degenerierten Genen

    Ich war nie jung

    Aktionismus wie es scheint grenzenlos
    vielleicht gar auch etwas zu destruktiv
    Doch was viel zu lange in Fesseln lag
    äußert seine Wut ein wenig zu impulsiv
    Getrübte Sicht auf all die Realitäten
    nur noch subjektive Betrachtungsweisen
    Es hält mich nicht mehr an diesem Punkt
    will fliehen schreien töten fliegen beißen

    Ich war nie frei

    Triebhaftigkeit und fast schon fieberhaft
    nur nach diesem Vorwärts zu streben
    Der Weg der zu führen scheint ins Glück
    vielleicht auch nur näher an´s Verderben
    Raus auf die Straße trägt mich der Drang
    halb fliegend schon im schnellen Gang
    Der letzten Chance dieses Lebens entgegen
    ergeben diesem plötzlichen Himmelsdrang

    Ich war nie oben

    Tränenhaftigkeit und der Wille danach
    bin meinem Namen näher als je zuvor
    Drogengleich und doch wieder ganz klar
    schnelle ich höher und höher empor
    Mein Antrieb der da nie erlöschen wird
    und meinen Willen erneuert immerzu
    Sein Name welcher auch der deinige ist
    denn dieser Antrieb der bist nur noch Du

    Ich habe nie gefühlt
    bis
    ich
    dich
    lieben durfte
    See you in Tel Aviv

  2. #2
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    Deine dringende Aussage hast Du gut zusammenkonstruiert. Nur - ich suche nach einem Gedicht. Sollten diese, Deine Verse, vielleicht Prosa sein?

    *gl*

    N.

  3. #3
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    eigentlich schon, vielleicht stören die reime ein wenig.
    See you in Tel Aviv

  4. #4
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    149
    Hi Blutberührung!

    Dein Werk gefällt mir richtig gut.
    Inhaltlich finde ich es sehr ansprechend.
    Ich habe nie gefühlt
    bis
    ich
    dich
    lieben durfte
    Ein sehr schönes Ende...!

    Ich denke nicht, dass die Reime stören,
    meiner Meinung nach sollten sie nicht fehlen.

    Sie klingen auch keinesfalls erzwungen,
    sondern sehr passend.

    Etwas mehr Gliederung hätte deinem Gedicht
    allerdings nicht geschadet.
    8 Zeilen hintereinander finde ich einfach zu viel.

    Vorschlag:
    Ursprünglich eingetragen von BlutBerührung

    Flammenmeere im innersten der Seele
    offenbaren sich in leisen Schreien
    Die Kraft die sich da in Wellen outet
    um mein innerstes wieder zu befreien

    Kochendes Blut pulsiert schmerzhaft
    in meinen doch viel zu dünnen Venen
    Vergiftete kleine Fehlinformationen
    wüten in meinen degenerierten Genen

    Ich war nie jung

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    vielleicht gar auch etwas zu destruktiv
    Doch was viel zu lange in Fesseln lag
    äußert seine Wut ein wenig zu impulsiv

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    will fliehen schreien töten fliegen beißen

    Ich war nie frei

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    Der Weg der zu führen scheint ins Glück
    vielleicht auch nur näher an´s Verderben

    Raus auf die Straße trägt mich der Drang
    halb fliegend schon im schnellen Gang
    Der letzten Chance dieses Lebens entgegen
    ergeben diesem plötzlichen Himmelsdrang

    Ich war nie oben

    Tränenhaftigkeit und der Wille danach
    bin meinem Namen näher als je zuvor
    Drogengleich und doch wieder ganz klar
    schnelle ich höher und höher empor

    Mein Antrieb der da nie erlöschen wird
    und meinen Willen erneuert immerzu
    Sein Name welcher auch der deinige ist
    denn dieser Antrieb der bist nur noch Du

    Ich habe nie gefühlt
    bis
    ich
    dich
    lieben durfte [/B]
    Vielleicht gefällt es dir auch.

    Liebe Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

  5. #5
    Registriert seit
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    hy sabe,

    irgendwie neige ich zu diesen langen blöcken, keine ahnung wieso. schön das du die reime als natürlich und nicht erzwungen empfindest. ich habe bei´m schreiben nicht wirklich darüber nachgedacht ob ich ein gedicht oder einen prosatext verfassen will. letztlich hab ich mal wieder nur meine gedanken niedergeschrieben und das sogar recht ungefiltert. ein großer dichter werde ich nie. danke für dein lob.

    alles liebe...
    See you in Tel Aviv

  6. #6
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    Ursprünglich eingetragen von BlutBerührung

    letztlich hab ich mal wieder nur meine gedanken niedergeschrieben und das sogar recht ungefiltert.
    Wenn ich das so "ungefiltert" schreiben könnte,
    wäre ich glücklich!

    Für mich hat's nicht so gewirkt.

    Liebe Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

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