Thema: Lebensuhr

  1. #1
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    Lebensuhr

    Der Tod ist nicht mehr weit,
    endlich ich warte schon eine Ewigkeit.

    Ich seh die Uhr an der Wand,
    in der ich die Lösung fand.
    Die Lebensuhr soll steh'n bleiben,
    aufhören mich vorwärts zu treiben.

    Der Tod wird mich befrein,
    von all der ertragenen Pein.

    Doch ich fürchte mich nicht,
    lösche selbst das letze Licht.
    Ich spüre das Gift in mir,
    es tötet mit grosser Gier.

    Meine Seele will mich verlassen,
    ich kanns kaum fassen.

    Endlich werd ich frei sein,
    kann nun geniessen den Mondenschein.
    Ich werde fort getragen,
    vergessen sind all meine Fragen.


    So ich habe jetzt schon einiges geändert, habe versucht den Tips einigermassen gerecht zu werden. Aber vollendet ist es noch nicht, wäre darum dankbar für weitere Tips,
    thx im voraus
    lg jessy

    [Geändert durch thoughtless am 31-05-2005 um 18:20]
    Nimm das Leben hin wie es kommt und willst du es nicht mehr hinnehmen, so nimm dir das Leben!

  2. #2
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    ich finde dieses gedicht sehr schön,....du bringst immer schöne gedichte, wüsste gerade nicht was man noch verändern kann, aber es ist gut so wie es ist =)

    grezZz mike

  3. #3
    barfly Guest
    hallo thoughtless

    also der paarreim, will bei mir keine düstere oder traurige stimmung aufkommen lassen.

    @interio: mit hilfe des delete/edit buttons, kannst du deine einträge verändern oder ganz löschen.

  4. #4
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    hmmm . . . barfly, vorher war es eben schon viel düsterer, aber nach all den änderungen wo würdest du es denn einordnen?
    Nimm das Leben hin wie es kommt und willst du es nicht mehr hinnehmen, so nimm dir das Leben!

  5. #5
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    mir gefällt es auch sehr gut, ich weiss nicht wie es vorher war aber ich finde sehr wohl dass das gedicht düstere Stimmung ausdrückt auch wenn der Tod hier als gewollte bzw erhoffte Erlösung erscheint.
    Was wie ich finde gut gelungen ist denn traurig ist, dass der Tod die letzte Lösung zu sein scheint aber für das lyrische ich scheint es etwas erlösendes und auch schönes zu haben ("kann nun geniessen den Mondenschein..."vergessen sind all meine Fragen"). Diesen Widerspruch hast du schön umgesetzt. Es versetzt einen in den ersten Strophen in Traurigkeit lässt einen aber dann auch auch verstehen...


    Ich finde es lässt sich bis auf eine kleine Stelle sehr gut lesen :
    "Der Tod wird mich befrein,
    von aller Pein."

    Ich würde hier vielleicht noch ein Wort einfügen, weil es zumindest bei mir so war dass ich hier beim Lesen ins Stocken geriet.
    also vielleicht so was wie
    "der Tod wird mich befrein,
    von all der ertragenen Pein..."

    lg
    question

    [Geändert durch question am 31-05-2005 um 11:41]

  6. #6
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    hey danke question, hammer, wenn du wüsstest wie lange ich mich an dieser Stelle rumgequält habe, und doch nichts fand. *gg* dein Vorschläg gefällt mir sehr gut, ich werde es gleich ändern, danke vielmals

    schön, dass es dir gefällt. du hast gecheckt worum es geht.
    lg jessy

    [Geändert durch thoughtless am 31-05-2005 um 11:41]
    [Geändert durch thoughtless am 29-06-2005 um 12:22]
    Nimm das Leben hin wie es kommt und willst du es nicht mehr hinnehmen, so nimm dir das Leben!

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