1. #1
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    Die Entscheidung liegt bei dir


    Ich laufe durch die Nacht
    ohne Ziel,ohne Plan!
    Bin in Gedanken verlorn,
    weiß weder wo,noch weiß ich wann!
    Der Mond leuchtet als wär es am Tag.
    Zart von Nebel umhüllt,
    wie gemahlt,
    als hätt ich mit dem Mann im Mond nen Vertrag.

    Ein alter,steiniger Weg auf dem ich steh.
    Erst der Himmel scheint mir das Ende,auf den ich zugeh!
    Ein sanfter Wind umschmeichelt mein Gesicht.
    Wie der Atem eines Engels,

    an dem keine Blüte zerbricht!
    Es ist so leise,so schweigsam,so still!
    Ich hör mein Herz schlagen
    als ob es mir was sagen will!

    Ich hör genau hin,es flüsstert zu mir.
    "Pass jetzt gut auf,
    die Entscheidung liegt bei dir!"

    Wie ist das nur gemeint?
    Die Entscheidung liegt bei mir?
    Da schau ich mich um und da dämerts mir!
    Ich steh an ner Lichtung,
    rechts und lings ne Allee.
    Und der Mond schwebt genau dazwischen
    So das ich beide Wege genau seh.

    Beide Wege sind belebt und doch ruhig,
    einfache,unberührte Natur.
    Der einzige Unterschied ist nur;
    rechts:
    Ein kleines leuchten am Horizont
    wie wenn sich ein Stern im Mondlicht sonnt!
    lings:
    Ein traumhaft verträumtes Dorf in der fern,
    wo sich Fuchs und Hase gute Nacht wünschen
    und das sogar gern!

    Eigentlich nicht das Problem sich zu entscheiden,
    doch um unnötige Gedanken zu vermeiden
    frag ich für gewöhnlich mein Herz,
    doch mit einen lächeln antwortet es als wärs nur ein Scherz
    "Diesmal liegt die Entscheidung bei dir"

    Da komm ich ins Grübeln und stell mir ne Frage,
    auf der ich bald ne Antwort habe!
    Warum grad diesmal,liegt die Antwort nicht nah?
    Hätt mein erschöpftes Herz mir nicht aus der Brust springen müssen
    als es das kleine Dorf sah?

    Nur diesmal spielt mein Herz nicht mit!
    Diesmal lässt es sich nicht vermeiden,
    ich mach keinen schritt,
    Diesmal muss ich mich selbst entscheiden.

    Ich denk an das Dorf,an Essen,wie ich schlafe!
    Endlich mal im warmen
    wo ich keine Mücken zähl sondern Schafe!
    In dem die Menschheit im Vordergrund steht!
    Nimand ist wichtiger als der andere,
    der eine kommt,der andere geht!


    Dann schau ich auf diesen funkelnden Stern!
    Unerreichbar,
    am Rande der Welt
    in ewiger fern!
    Doch irgendwas fasziniert mich so daran,
    das ich meinen Blick nicht lösen kann!

    Die erst so gehasste Entscheidung fällt ganz spontan,
    ich geh ein paar Schritte näher an den stern herann.

    Doch plötzlich schreit jemand
    HALT!
    Mit einer Stimme
    die wie eine Melodie durch meine Ohren schallt!
    ich glaubs erst nicht was meine Augen dann sehn!
    Der Stern schwebt auf mich zu,kommt vor mir zum stehn!

    Er sagt zu mir
    Geh nicht weiter,hör mir erst zu!
    Dann änderst du deine Entscheidung im nu!
    Traue nicht diesen weg,er verbirgt Schmerzen,Gefahren
    und Traurigkeit
    das kannst du dir ersparen!
    Das Dorf erreichst du ohne mühe,
    marschierst du jetzt los
    erreichst dus noch morgen in aller frühe!

    Darauf sag ich zu den Stern zurück,
    glaubst du ich bin total verrückt?

    Der eine Pfad hatt das Dorf als Ziel,
    der Aufwand scheint wenig,das Ergebniss scheint viel!
    Doch
    auf der anderen Seite zeigst du mir den Weg
    und wenn ich meine Hand dafür ins Feuer leg,
    dein Weg
    trotz Kummer,trotz Qual
    erscheint mir als die bessere wahl!
    Ich kann dir auch sagen warum ich so denk.
    falls ich dir nicht folge einen Berg an Erfahrung verschenk!

    Nämlich
    Der rechte ist der Weg einer Beziehung
    und du bist das Licht,
    das über ihr leuchtet.
    Oder etwa nicht?

    Der Stern antwortet mir.
    Du hast mich erkannt.
    Der linke ist der Singleweg,
    das Dorf wird "Freileben"genannt.

    Doch denk daran,
    zwar viel Liebe und Geborgenheit meinen Pfad ziert,
    wird alles schlimmer sobald mein Glanz sein Schimmern verliert!

    Doch in diesen Augenblick
    seh ich nur diesen strahlenden Stern!
    Weder den Weg hin noch zurück!

    Wie blind ich meinen Glückstern folge,
    schweb von einer zu der nächsten Wolke!
    Dieser Stern und mein Herz mir Flügel verleihen,
    überflieg ich bunt schimmernde Bäume im Tiefflug,
    bin niemanden bös
    kann jeden verzeihen!

    Stolz wie ein Adler,
    so voller Kraft.
    Der ohne Probleme
    alle höhen und tiefen schafft!

    Selbst ein tobender Sturm hällt mich nicht auf!
    Gewitter
    Donner
    Blitze
    Hagel nehm ich alles lächelnd in kauf!

    Selbst ein Tornado bringt mich nicht vom weg ab!
    Alles ne kleine Sache
    solang mein Stern leuchtet und ich meine Flügel hab!

    doch in nicht allzuferner Zukunft

    Da langweilt ein das fliegen bald,
    anstatt bunten Bäumen seh ich nur noch Wald!
    Nur noch Bäume,so weit wie man schaut!
    Wer die Arbeit scheut
    und keiner mal ne Lichtung haut,
    werden selbst bunte Bäume schnell matt
    und du hast das fliegen schnell satt!

    Mit unvorstellbaren Schmerz
    brechen mir die Flügel ab!
    Mit schrecken erkenn ich
    ich stürze hinab!

    Das wars dann wohl
    mit Friede,
    mit Freude,
    mit ewigen Glück!
    Jetzt giebt es keinen Weg mehr zurück!

    Mit dem Herz in der einen
    und der Verzweiflung in der anderen Hand
    wird mit den Kopf durch die Wand gerannt!
    auch mit brummenden Schädel
    jetzt Augen zu und durch,
    renn so schnell dich deine Beine tragen.
    Hör erst auf
    wenn deine Füsse"STOP"zu dir sagen!
    Denn nur von weiten lässt sich das Bild ertragen!

    Ein wutentflammter brennender Wald,
    die Flügel schon gar
    in der Flamme der Trennung
    die so heiß wie Feuer war!

    Nun leuchtet mein Stern nur noch schwach,
    nicht mehr hell!
    Hab seine strahlende Kraft verbraucht,
    viel zu schnell!

    Er flüsstert mir zu.
    Ich hab dich gewarnt...
    Doch der Flug wars doch wert...?
    und falls dir wieder jemand Flügel beschert,
    ...merke dir...
    Der,
    der mit offenen Augen fliegt,
    erst die wahre Macht von uns Sternen sieht!

    Der Stern schaut mich traurig an und meint...
    Manche lernens fliegen nie
    doch ich hab nen Rat für "Die"!
    Nehmt den anderen Weg!
    Denn irgendwann,
    euch kein Stern mehr Flügel verleihen kann!
    Dann steht ihr da,habt nicht mehr die wahl
    denn mein Weg ist ohne Flügel,
    wie dus jetzt weist,
    !Ne Qual!
    das Ende meistens Trennung heißt!

    Er nimmt mich in seine Arme und rät mir...
    Über den anderen Weg du zwar nicht fliegst,
    aber auch nicht auf brennenden Flügeln liegst!
    Drum folge meinen Rat!
    Ist dir das fliegen nicht so wichtig
    ist der Singleweg ganz richtig!
    Doch wer den Traum vom ewigen fliegen nicht verliert,
    wählt meinen Weg mit dem Ziel
    wie ich ein Glückstern zu werden
    der dann den Nachthimmel ziert!

    Ein lächeln huscht über sein müdes Gesicht...
    Ich bin die perfekte Liebe,
    das Leben zu zweit!
    Mit Vertrauen,Hoffnung,Sehnsucht und Verlangen.
    Ohne Misstrauen,ohne falschen Stolz,
    ohne Hass beim Streit!
    Falls ich vom Himmel fall ist jemand da und wird mich fangen!

    Fragend sieht der Stern in meine tränenden Augen...
    Doch was mich bis heute interessiert,
    was wohl in diesen Dorf passiert?
    Hätt ich auch mal diesen weg probiert!
    Entweder man gewinnt oder man verliert!

    Endlich kann ich mal nen klaren Gdanken verfolgen...
    Also wenn ich mal das fliegen lass
    und den anderen Weg geh,
    da tut wenigstens das fallen nicht so weh
    und ich weiss wenigstens was ich verpass!

    FAZIT
    Wer ohne Flügel nichts vermisst,
    ist froh wenn er im Dorf "Freisein" ist!
    Doch falls dir die Liebe Flügel verleiht,
    dann flieg mit offenen Augen
    einem offenen Herz!
    Flieg mit Hoffnung und Vertrauen an deinen Glücksstern!
    Denn selbst durch die längste Ewigkeit,fliegt sich es schneller zu zweit!

    Und an alle die fühlen wie ich
    und die meine Zeilen verstehn
    versucht nicht nur einen der Wege zu gehn.
    Geändert von daStrob (21.04.2009 um 01:47 Uhr)

  2. #2
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    ehrlich gesagt habe ich es nur überflogen, da es schlichtweg langweilig und einfallslos ist. sehr viele rechtschreibfehler und grammatikfehler, was mich als leserin nicht gerade reizt weiterzulesen. fast alle anfängerstilmittel enthalten (schau dich im sprechzimmer um, dort findest du hilfreiche tipps). du reimst wie es dir gefällt, viel zu lange verslängen, das ganze gedicht ist für den inhalt den es bietet zu lang. außerdem siehst du es ja selbst daran, dass du als autor/in eine legende angeben musst.. obwohl diese "metaphern" so trivial sind, dass sie auch der unbelesenste und dümmste mensch verstehen würde.
    considerate la vostra semenza:
    fatti non foste a viver come bruti,
    ma per seguir virtute e conoscenza.
    (Dante Alighieri)

    Mein Sammelsurium

  3. #3
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    Guren Abend!

    Dein Gedicht ist zwar sehr lang geworden, aber ich finde es auf keinen fall langweilig. Ich habe es mit spannung und freude gelesen. Ich denke manche Stellen verlangen noch nach Überarbeitung aber ich finde es echt gelungen. Es ist zumindest nicht immer das gleiche. Wo man nur hinschaut, Gedichte: Ich liebe dich, liebst du mich auch, verlass mich nicht....u.s.w! Die mögen ja alle gut sein, aber ich denke die Situation die du in deinem Gedicht schilderst haben wir alles schon einmal gehabt und mir hat es spaß gemacht es zu lesen.
    Liebe Grüße Hope88

  4. #4
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    @hope, Gedichte: Ich liebe dich, liebst du mich auch, verlass mich nicht....u.s.w! sind nicht alle gut und genauso langweilig.
    considerate la vostra semenza:
    fatti non foste a viver come bruti,
    ma per seguir virtute e conoscenza.
    (Dante Alighieri)

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  5. #5
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    Guten Morgen!

    @Goosie
    Da magst du recht haben, allerdings wollte ich es nicht so ausdrücken. Naja ist wohl geschmackssache. Ich habe Gedichte gelesen die waren so perfekt aufgebaut und geschrieben, das man sich fragen könnte, wie ein Mensch so etwas schreiben kann, ein Anderer sagte mir dann genau das Gegenteil. Also wie gesagt, Geschmackssache, du findest es langweilig, ich nicht. q.e.d
    Gruß Hope88

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