1. #1
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    Die Masse der Welt,
    und all ihren Möglichkeiten,
    zusammengepresst
    am Anfang der Zeit

    ausgedehnt in millionen Jahren
    im stetig wachsenden, schwarzen Raum
    immer mehr Möglichkeiten, Entscheidungen
    das Entstehen der Welt,
    das Entwickeln des Lebens, ein STrom!

    planktonisch im Wasser umher fliegend,
    größer werdend, gewandter bewegend im Urelement,
    gribbelnd ans Land, aufgerichtet, laufend,
    der Anfang von uns auf Erden

    die ersten Götter, die ersten Kriege,
    Athen, Rom, Babylon, Die Erfindung des Rades,
    Sokrates, Platon, Aristoteles, der Stoff der Klassik
    unseres Weltbilds Wiege

    Eine Geburt in Bethlehem,
    ein Erleuchteter vor einem Baum,
    ein Prophet auf einem Berg,
    unsere Infektion mit Glaube, Liebe, Hoffnung, Zweifel

    schwarze Vieren in Europa
    Seefahrer im Pakt mit der Gier
    entdecken neues Land
    das absulute regiert, das Zeitalter des Verstandes beginnt
    hier - die Quelle, nächtlicher Hoffnungsschimmer

    Revulotionen und Kriege,
    große, unendlich weise Literatur,
    schwere Lehren, leichte Köpfe,
    und unsere neue Motivation

    im Gefolge von Elend und Baberei,
    ein Versuch von Frieden,
    im Leben, in der Zeit,
    vielleicht ein Ausblick für alle.

    wir treffen uns hier und nicht dort,
    die Geschichte hat uns angespühlt,
    die Möglichkeit des Lesens,
    hier und jetzt geschaffen,

    nur so, nicht anders
    was wäre, wenn obiges hätte anders lauten müssen,
    wären wir hier, kennten wir uns,

    wieviel hätte anders sein müssen, damit nicht?

  2. #2
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    @GrafNull

    PhysikalischEvolutionärReligionsPhilosophieschGeschichtlichKausalPoetische Auseinandersetzung mit dem eigenen Sein und der damit verbundenen Verantwortung im Leben. Puh...

    Find ich GUT!

    Muß ich erst verdauen, komme danach wieder ...

    Mr Light

    [Geändert durch MrLight am 30-05-2005 um 03:54]
    "poetische auslegung der rhythmischen begebenheiten des lebens" -- meph

  3. #3
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    schön, dass du`s gut findest...

  4. #4
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    Was andere erst verdauen müssen, ging bei mir einfach unverdaut hinten wieder raus.

    Soll heissen, ich halte es für unlesbar.

    Weil das gewaltige Thema, sich zwar im Umfang, leider aber nicht in der Kunst widerspiegelt dieses auch zu transportieren. Zu unrythmisch, zu unmelodiös - letzlich nur parziell ein echtes Gedicht.

    Sorry, aber vielleicht mal grundlegend Überarbeiten. Oder besser, erstmal nur Teilaspekte beleuchten.

    Für mich ein klarer Fall von einem Ikarusflug.

    Schönen Gruß,

    bet

  5. #5
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    Hallo GrafNull,

    der Aufbau deines Gedichts erinnert mich (im positiven Sinne) sehr an Barocklyrik. Abgesehen von der manchmal irritierenden Rechtschreibung finde ich deine Verse verständlich und absolut lesbar, deinen Versuch, eine solche Fülle an Beispielen zu montieren, mutig. Mir gefällt deine Konstruktion. Weiter so!
    Gruß,
    freewaythor

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