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  1. #1
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    Eingesperrt in einem Käfig aus Fröhlichkeit
    Die Decke ein lautes Gelächter
    Ein Boden allgemeiner Heiterkeit
    Gitterstäbe aus sanftem Lächeln
    Erdrückende Luft aus Freundlichkeit

    Ich kann nicht raus
    und langsam
    fange ich auch
    an zu lächeln....




    Version 1 sah so aus:
    Eingesperrt in einem Käfig aus Fröhlichkeit
    Mauern aus lautem Gelächter
    Die Decke ein grobes Grölen
    Ein Boden allgemeiner Heiterkeit
    Gitterstäbe aus sanftem Lächeln

    Ich kann nicht raus
    und langsam
    fange ich auch
    an zu lächeln....


    [Geändert durch lost.in.42 am 02-06-2005 um 17:07]

  2. #2
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    Eine etwas ungewöhnliche Beschreibung, würde ich sagen. Aber sie gefällt mir, denn dieser Käfig kennt keine Düsterheit oder Einengung.

    Gern gelesen!


    *gl*

    N.

  3. #3
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    mir gefällt es auch sehr gut.
    im Gegensatz zu Nomen finde ich schon dass auch dieser Käfig Einengung kennt, auch wenn er aus positven "Gittern" besteht...

  4. #4
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    Also, als ich in der Situation war dieses Gedicht zu schreiben, hattte ich auf jeden Fall auch ein Gefühl der Einengung... einfach weil es sich manchml eben eingach nur "richtig" oder "gut" anfühlt traurig zu sein...

  5. #5
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    Hi lost.in.42!

    Kann mich den beiden nur anschliessen,
    ein schönes Gedicht!

    Mir gefällt es auch sehr gut!

    Die Bilder, die du gewählt hast,
    sind anders und sehr interessant.

    "Gitterstäbe aus sanftem Lächeln",
    gefällt mir besonders gut!

    Mach weiter so!

    Liebe Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

  6. #6
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    tja, ich kann mich doch tatsächlich auch nur anschliessen *gg*
    mir gefällt es sehr, ich denke jeder wird es auch wieder ein wenig anders interpretieren, ich persönlich, denke mir irgendwie an jemanden, der sich nicht sehr wohl fühlt in einer welt und sich eben eingeengt fühlt, aber merkt das er nicht raus kann, und sich beginnt anzupassen. . . irgendwie so, ich glaube zwar das meine formulierung anders klingt als gedacht. . .
    aber ich finde auch dass die anderen mit ihreren interpretationen recht haben. . .
    mach weiter so
    lg jessy
    Nimm das Leben hin wie es kommt und willst du es nicht mehr hinnehmen, so nimm dir das Leben!

  7. #7
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    Danke für die Rückmeldungen ... bin richtig motiviert weiter z uschrieben...

  8. #8
    barfly Guest
    hallo lost in

    also ich möchte ein paar kritische anmerkungen machen.
    warum setzt du die ersten zeilen in "fett" und die letzten vier in "kursiv"? der sinn ist für mich nicht nachvollziehbar.

    du fängst mit einem schönen paradoxen bild an. nur auf einmal sind da mauern. ein käfig hat keine mauern, sondern, wie du auch schreibst, gitterstäbe.

    auch kann ich deine einteilung in positiv und negativ nicht nachvollziehen.
    fröhlichkeit - positiv
    gelächter und grölen - negativ
    heiterkeit und lächeln - positiv

    heiterkeit und fröhlichkeit stellt darüberhinaus noch eine unschöne doppelung dar.

    die letzten vier zeilen finde ich sehr gelungen. ein schöner abschluss.

    gruß
    barfly

  9. #9
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    Mag sein, dass es jetzt totale Rumspinnerei ist aber ich habe es so interpretiert, dass die ersten Zeilen fett geschreiben sind um die Macht bzw. die Einengung die dieser Käfig ausmacht, deutlicher hervorzuheben und dann die letzten Zeilen das "zaghafte" vielleicht auch leises Befreien bzw Ausbrechen aus dem Käfig..

    [Geändert durch question am 01-06-2005 um 21:15]

  10. #10
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    @barfly und question
    die ersten zeilen sind fett um (wie question interpretiert hat) die macht un deinengung des käfigs darzustellen.... allerdings sind die kursiven letzten zeilen keineswegs ein "ausbrechen sondern eher ein (für mich nicht wirklcih positives) nachgeben und anpassen an die fröhliche stimmung....

    "einteilung in positiv und negativ "
    ehrlich gesagt weiß ich nciht genu was du damit meinst, wo teile ich den ein in positiv un dneagtiv? für mich war es eher so, dass all das "fröhlich" in dem gedicht negativ - weil in dem moment für das lyrische ich unpassend - ist. Vielleicht kommt das ja nciht so rüber wie ich es sagen wollte...

    "ein käfig hat keine mauern"
    Ja, stimmt, da ist mein bild nciht wikrlich konsequent .. al schaun ob ich das ncoh ändern kann .. ich finde nur das mauern einfach das symbol der einengung sind...

  11. #11
    barfly Guest
    um das zu transportieren würde ich die sprache selbst zum ausdruck bringen und nicht durch eine, für mich störende, illustration abhilfe schaffen.

    dieser käfig, steht doch für die gesellschaft und deren machtverhältnisse. so wie ich das sehe. da kann man nicht entkommen. es gibt eben kein außerhalb der macht. das ist mein verständnis.

  12. #12
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    wie wärs denn mit einem Gefängnis, dass hat beides, Gitterstäbe und Mauern . Wäre dann aber vielleicht ein zu offensichtliches Bild.

    an sonsten gern gelesen!

    gruss, .....

  13. #13
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    @lost.in.42
    ja dann habe ich das falsch gesehen bzw interpretiert indem ich das eher als Befreiung (weil ein Lachen auch manchmal befreiend wirken kann) als Anpassung gesehen hab.
    wobei mir das jetzt wo du es schreiben hast sehr einleuchtet, vielleicht hat mich die Formulierung
    "Ich kann nicht raus" dazu bewegt es als Befreiung zu interpretieren obwohl du es ja eher so "ich kann und WILL nicht raus und fühle mich doch gezwungen " gemeint hast

    [Geändert durch question am 01-06-2005 um 21:18]

  14. #14
    barfly Guest
    @lost.in.42

    mein letzter post war noch nicht auf dich bezogen, sonder auf question.

    mit positiv und negativ meine ich die konnontationen, die die wörter in sich tragen. du wechselst da aus einem nicht nachvollziehbaren schmema.

  15. #15
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    @barfly
    Einerseits gebe ich dir recht damit, dass man es besser durch die Sprache zum Ausdruck bringen sollte,ich habe das kursiv Gedruckte auch erst überlesen ,da ich annahm, dass es nicht zu dem Gedicht gehört, von daher kann ich es zum Teil verstehen, dass du es als störend empfindest..

    aber ich finde es passt in diesem Fall sehr gut zu dem Gedicht und unterstreicht die Aussage.

    [Geändert durch question am 06-06-2005 um 20:32]

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