1. #1
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    im schimmerlicht der abendstille
    wenn der wind ganze leise weht
    dann rollt eine träne ohne wille
    damit der schmerz langsam vergeht

    die träne sich ans wasser schmiegt
    das silbern glänzend widerspiegelt
    was im fernen himmel verborgen liegt
    und dieses bild in sich versiegelt

    jetzt ist sie glücklich, die alleine war
    meine träne die einsam ich geweint
    sie hat sich gesammelt in grosser schar
    sich nun mit der ewigkeit vereint

    doch ich sitze noch in der dunkeln nacht
    die düster meine gedanken spiegelt
    mir scheint als wenn sie über mich lacht
    und sieht mein herz, das ist veriegelt

    doch plötzlich meine seel erwacht
    die sieht wie sich das wasser wiegt
    und fühlt die unendlich geheime macht
    die noch in jedem menschen liegt

    im schimmerlicht der abendstille
    wenn der wind ganze leise weht
    dann rollt eine träne ohne wille
    damit der schmerz langsam vergeht
    Geändert von profond (31.03.2006 um 22:47 Uhr)

  2. #2
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    Wow, echt schön!! Genau so fühl ich mich jetzt gerade,bloss leider habe ich meine Kraft noch nicht entdeckt..
    Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.
    gez.:Hexchen

  3. #3
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    ich leider auch nicht...aber darum hab ich das geschrieben. man darf die hoffung nie aufgeben!!!

  4. #4
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    Ihr könnt alle so schöne Gedichte schreiben.
    Ich brauch für ein wirklich schönes Gedicht mein ganzes Leben lang.
    Bye Momo

  5. #5
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    Ich hab die Kraft auch noch nicht gefunden.
    Dein Gedicht ist wunderschön!

  6. #6
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    ....wunderschön......
    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
    The attention
    lives in it as a poem lives or a song
    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

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