Thema: Oma

  1. #1
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    Oma

    Unbeschreiblich groß die Schmerzen,
    Ewig bist du in unseren Herzen.

    Egal was auch kommt,
    Was immer uns das Leben noch bringt.

    Auch wenn du nicht mehr da bist,
    Du wirst von mir, von allen vermisst.

    Wir wollen dir heute die letzte Ehre schenken
    Und dir den Rest uns`res Lebens gedenken.

    Du schenktest und Liebe; all dein Vertrauen,
    Wirst nun aus dem Himmel zu uns schauen.

    Doch trotzdem, was bleibt
    Ist einzig allein die Traurigkeit:

    Über deinen Tod!


  2. #2
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    hey, dein Gedicht gefällt mir ziemlich gut, denn auch ich liebe mein eoma sehr, mit einem unterschied das sie noch unter uns weilt, kann mir aber nicht vorstellen wie es ohne sie wäre. wünsche dir alles gute
    lg jessy
    Nimm das Leben hin wie es kommt und willst du es nicht mehr hinnehmen, so nimm dir das Leben!

  3. #3
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    danke dir!
    hoffe, dass du sie noch lange für dich hast

    liebe grüße
    allissa_dt

  4. #4
    barfly Guest
    hallo allissa

    aus lyrischer sicht, begehst du gleich selbstmord.
    du baust gleich in den ersten zeilen den äußerst abgegriffenen herz-schmerz reim ein.
    da will man gar nicht mehr weiter lesen.

    gruß
    barfly

  5. #5
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    @barfly

    Hmmm, nur weil der Herzschmerz deiner Meinung nach "äußerst abgegriffenen" ist , heisst das doch nicht dass man Ihn nicht mehr benutzen sollte oder?
    Und es zwingt dich ja auch niemand es zu lesen...

    zu dem Gedicht:

    ich finde es auch nicht besonders gut gelungen , da ich finde, dass es zu allgemein wirkt, auch wenn bestimmt einige nachempfinden können was du damit zum Ausdruck bringen möchtest.
    Mein Vorschlag wäre:

    Ich denke mal, dass du bestimmt viel Individuelleres über deine Oma (ich nehme es mal an dass es deine ist die du meinst..) schreiben könntest,was den Schmerz den du verspürst bestimmt genauso gut zur Geltung bringen würde. Und ich denke es würde das gesamte Gedicht viel interessanter machen.




  6. #6
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    Ursprünglich eingetragen von question
    @barfly

    Hmmm, nur weil der Herzschmerz deiner Meinung nach "äußerst abgegriffenen" ist , heisst das doch nicht dass man Ihn nicht mehr benutzen sollte oder?
    Und es zwingt dich ja auch niemand es zu lesen...

    Um festzustellen ob man etwas gut findet oder nicht, muß man es lesen. Zumindest wenn es um texte geht.
    Zu sagen: Du brauchst es ja nicht zu lesen, widerspricht der Intention des Autoren, seinen text hier einzustellen, um gelesen zu werden. Außerdem klingt das dermaßen kindlich-patzig, dass es schon wieder nicht ernst zu nehmen ist.

    Der Verlust eines geliebten Menschen ist immer traumatisch und glücklich ist der, der dieses Vakuum mit Worten füllen kann. Die meisten können es nicht und setzen statt des Denkmals, dass sie der geliebten Person errichten wollen, eine platte Attitüde in die Welt. Man kann den Menschen keinen Vorwurf daraus machen. Höchstens aus der affektierten Haltung, dass alles gut zu sein hat, was Trauer thematisiert.

    Und es ist ein alter Hut: Willst Du Trauer in die Welt raus schrein, vernichte rasch den alten Paarreim

    lg/Peter

  7. #7
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    @nathschlaeger

    danke für den Hinweis dass man einen Text erst lesen muss um ihn beurteilen zu können
    trotzdem wird niemand gezwungen jeden Text zu lesen, es sei denn man hat Interesse daran. und Barfly hat ja selber geschrieben, dass sie oder man garnicht mehr weiter lesen will...

    Patzig...? nein es war ein humorvoll gemeinter Tip Welchen Grund habe ich denn patzig zu sein? Ich bin völlig gelassen also keine Sorge


    P.S.Ich habe auch in keinster Weise behauptet, dass "alles gut zu sein hat, was Trauer thematisiert" aber GUT ist auch immer relativ..



    [Geändert durch question am 03-06-2005 um 22:49]

  8. #8
    barfly Guest
    @question: nun ob es glück oder unglück war/ist das dieser ausgelutschte reim am anfang steht weiß ich nicht.
    es verleidet einem das gedicht aber gleich am anfang und lässt den leser denken: na, ich bin mal gespannt was da noch so auf mich zukommt.

  9. #9
    apple Guest
    Guten Morgen allissa_dt,
    ich schließe mich an, als dass der Paarreim humorigen Charakter hat, was nicht im Sinne der Gedanken hinter den Zeilen stehen kann.

    Auch die sonstigen Reime wirken leider recht flach angelegt. Zudem sind die Aussagen von Zeile zu Zeile sehr stereotyp (frei nach den altbekannten Sprüchen wie "so jung kommen wir nicht mehr zusammen")

    Ferner solltest Du, sofern Du Dich des Reimens bedienst, dies auch durchgängig tun oder gänzlich frei bleiben. Ansonsten wirkt es etwas undurchdacht.

    Der Herz/Schmerz-Reim ist tatsächlich schon so rundgelutscht, daß kein Leserblick an ihm mehr argen Widerstand findet.

    Vielleicht schaust Du Dich nochmal im Sprechzimmer um

    Liebe Grüße
    apple

  10. #10
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    Sep 2002
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    7.916
    Hier paßt mal wieder perfekt ein wahrer Klassiker meiner Kritiken:

    Ursprünglich eingetragen von Danse_Macabre:
    -sic!-
    Der Herz-Schmerz-Reim...
    Wie überaus fatal.

    Dieser Reim ist das Geleé Royale der schmalzigen 08/15-Stereotypenorgien.
    Er ist einfach dermaßen vollkommen verbraucht, daß auch die zehntausendste Wiederholung
    dieser zutiefst einfallslos-ausgetretenen Kombination nicht zu neuem Glanz verhilft.
    Leider ist solch ein Mißgriff in der Regel auch signifikant für eine allgemein das Stück
    belastende inhaltliche und stilistische Einfallslosigkeit. Es wirkt, als kopierst Du
    lediglich die Klischeephrasen aus Schlager und bohlen´scher Popmusik.

    Auch meine Vorredner hatten den hier recht lächerlich wirkenden Paarreim angesprochen:
    Zusammen mit den einfallslosen 0815-Phrasen wirkt das Stück wie eine schlecht gemachte Parodie auf echte Trauer. Das kann in diesem Fall alerdings nicht die Absicht der Autorin sein und somit muß man dieses Stück als vollkommen gescheitert betrachten. Durch die Verwendung der primitiven Paarreimform, der banalen Phrasen und ihrer allgemeinen inhaltlichen Einfallslosigkeit bleibt am Ende leider nur ein Abklatsch echter Gefühle, der keine Ausdruckskraft besitzt.

    Hier fehlt noch massiv das lyrische Grundwissen über die Dichtkunst.



    allissa_dt,
    Keinem der Kritiker mangelt es an Respekt für den Tod Deiner Oma, jedoch ist dieses Forum auf die Kunst zu Dichten ausgerichtet und daher spielt die Hintergrundgeschichte eines Gedichtes keine Rolle. Ich hoffe, Du verkraftest die harten Kritiken und läßt Dich davon nicht zu sehr vor den Kopf stoßen. Wir kritisieren nur Dein hier veröffentlichtes Gedicht und die Umsetzung Deiner Ausdrucksabsicht. Da der Text nicht sonderlich gelungen ist, kann die Kriik an ihm auch nicht positiv ausfallen. Das richtet sich nicht gegen Dich persönlich.





    Und was Questions blödsinnigen Einwurf "mußt-ja-nicht-lesen" angeht:
    Ursprünglich eingetragen von Kurushio
    Zur Abwechslung mal der Admin:

    Dies ist ein Internet-Forum. Genauer gesagt, eines das sich mit Lyrik, ein wenig mit anderen literarischen Gattungen und vor allem der Kritik an diesen befasst. Wenn Du keine - oder nur positive - Kritik wünschst, dann solltest Du hier nicht veröffentlichen, weil jedes andere Mitglied das Recht hat, Kritik zu üben.

    mit freundlichen Grüssen,
    kurushio
    - treuhänderischer Administrator, gedichte.com -



    [Geändert durch Danse_Macabre am 04-06-2005 um 12:18]

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