Thema: Kaleidoskop

  1. #1
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    Kaleidoskop

    Ich war auf einer wundervollen Reise
    stundenlang war ich in einer anderen "Weise"
    weise weise weise

    Ich war Schamane , Gott und Kind
    war ein Tier ein Stein, der Wind..
    war gefangen und doch frei

    Wollte nie wieder weg
    wollte immer in meiner Welt gefangen bleiben
    wollte eingetaucht bleiben im Wirrwarr und im Chaos
    Aber Chaos existierte nicht!
    Ich war in Allem und Alles war in mir!

    Diese Reise ging ich oft
    oft , lief ich hienein, hienein in das Kaleidoskop
    Einen Reiseführer hatte ich am Anfang
    Jetzt bin ich der Reiseführer

    Komm lass dich führen , ich helfe dir gern.

    Komm sei mit mir in Alles, Allem und Nichts...



  2. #2
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    106
    Hallo picatrix,
    Das gefällt mir inhaltlich ganz gut.Wirkt irgendwie ein bißchen psychedelisch angehaucht,wie ein gelungener Tripbericht oder eine schamanische Reise.Jedenfalls sehr interessant,finde ich.

    Gruß,Nocturnal
    "Säufer des schweren Saftes, versiegelt im durchsichtigen Bernstein ihrer Träume." William S. Burroughs

  3. #3
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    Ich habe diesen Text angeklickt wegen des Titels. Ich schreibe ebenfalls an einem Gedicht, welches "Kaleidoskop" heißen wird. Ich arbeite daran nun seit über einem halben Jahr und daher also mein Interesse.

    Was ich hier lese, begeistert mich wenig. Formell ist der Text unter aller Sau. Damit meine ich nicht allein fragen der Phonetik (Metrik/Prosaik), sondern vorallem Fragen des inhaltlichen Aufbaus. Du beginnst von einer Reise zu erzählen, erzählst dann etwas von deinem Empfinden (Wegwollen) und zum Schluß gibt es eine Aufforderung an ein Du. Letztlich wird überhaupt nicht deutlich, wie es kommen konnte, daß das Ich vom Geführten zu Führer wird. Dieser Wandel wird in keiner Weise thematisiert, noch wird von einer Reise berichtet. Es reihen sich nur wilde, zusammenhangslose Aufzählungen aneinander. Der Leser fragt sich, warum jemand der Aufforderung, die Reise anzutreten, überhaupt folgen sollte, wo doch überhaupt ncihts davon erzählt wird. Der Text verpaßt es zu begeistern und zu motivieren.

    Auch sprachlich gibt er nichts von der reichen Vielfalt eines kalos eidos, eines schönen Bildes her. Ich war, ich war, wollte, wollte, wollte, ich war, komm, komm mit ein paar Hokuspokus-Worten, wie Reise, Schamane, Chaos, alles, nichts, das vermag in dieser losen Aufreihung nicht zu beeindrucken. Damit hätte man auch einen Poet-o-maten bestücken können.

    Der Grund, weshalb Nocturnal dies vielleicht als trippig empfindet (kann ich übrigens nicht bestätigen), ist eben diese mangelnde Stringenz des Textes. Er ist chaotisch, da hilft auch die Feststellung, daß es kein Chaos gibt, nicht. Alles andere als das, was ich mit dem Blick ins Kaleidoskop verbinde.

    [Geändert durch levampyre am 08-06-2005 um 19:20]
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

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