Schwarz

Himmel,
dunkler als alle Schwärze,
Sterne,
heller als jede Sonne,
Mond,
schöner als jedes Juwel;
ihr, die ihr oben,
wo ist der Weg, auf dem ich schreiten kann?
Schon lange habe ich gesucht
und doch vergebens.
Noch immer hüllt sich meine Seele
in Leere
aus der sie nicht entfliehen kann.
Im ewigen Nichts
treibt mein Geist umher.
Ich bin nichts.
Auch ihr, ihr seid im Grunde Nichts.
Alles Leben ist Nichts.
Unser Geist, gelenkt von Schwärze,
Hass, Missachtung.
Ohne Hoffnung auf Licht.
Ich sehe deine Schwärze, Himmel.
Und doch ist das Nichts noch schwärzer.
Ich sehe euer Licht, Sterne.
Und doch erstickt es nur in der Finsternis.
Ich sehe deine Schönheit, Mond.
Doch mein umhüllter Geist kann sie nicht erfassen.
So wie die Menschen
so seid auch ihr
und das Universum.
Schwarz.

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Hallo! Das ist mein allererstes sich nicht reimendes Gedicht. Ich musste es einfach mal versuchen, auch wenn ich viel lieber reime. Naja, einen Versuch war es mal wert. Ist sicher nicht so toll...oder?

~Faria