1. #1
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    Ich kann es immer noch nicht ganz fassen.
    Kein Traum. Es ist ist schmerzende Wirklichkeit.
    Sag, warum musst du uns, mich verlassen?
    Kannst du nicht bleiben bis in alle Ewigkeit?

    Vor Zorn fang ich an zu beben.
    Ich bin wütend, doch nicht auf dich.
    Meine Wut, sie gilt dem Leben,
    denn Glück und Liebe spielen gegen mich.

    Es ist, als ob mir jemand ins Herz sticht.
    In ihm sind schon viele Risse.
    Willst du, dass es ganz und gar zerbricht?
    Bitte bleib, weil ich dich schon jetzt vermisse.

    Wie kann ich dir nur die Schuld daran geben?
    Verzeih, du kannst doch nichts dafür.
    Konnte es nicht erkennen. Musste mich erst abregen.
    Ich weiß, es war falsch von mir.

    Wut? Nein, es ist Schmerz, der in mir brennt.
    Versuchte nur, ihn zu überdecken.
    Eine Welle von Traurigkeit, die mich überrennt.
    Versuch auch sie zu verstecken.

    Träumen hat für mich mehr keinen Sinn.
    So schön die Träume auch waren
    und so hoffnungsvoll ich auch dadurch bin.
    Ich will mir weiteren Kummer ersparen.

    Nicht du, sondern die Realität tritt mein Herz mit Füßen.
    Lächerlich zu glauben, du könntest wegen mir bleiben.
    Es waren Hoffnung und Zuversicht, die mich verließen.
    Es ist besser, dich aus meinen Gedanken zu vertreiben.

    Bald ist der Tag da. Dann ist es soweit.
    Der Tag um Abschied zu nehmen.
    Bald wird sie kommen die Zeit,
    die wir uns nicht länger sehen.

  2. #2
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    113
    hallo keen... von grundauf finde ich dein gedicht schön geschrieben und hast du das typische kreuzreim-schema, dass ich zu meiner schande auch immer benutze verwendet. es würde den anspruch steigern wenn du vielleicht einige worte poetischer wählst.. nehmen wir zum beispiel
    "Musste mich erst abregen." ich finde abregen klingt zu umgangssprachlich und zu direkt formuliert. das schöne an der lyrik ist doch die bemerkenswert umständlich ausdrucksweise. zb: musste meinen zorn erst ablegen...
    das ist natürlich ansichtssache aber dass dich "die welle von traurigkeit überrennt" wirkt inhaltlich zwar korrekt aber auch der ausdruck könnte besser gewählt werden. aber von grundauf ist dein gedicht sehr schön aber ich glaueb du warst zu sehr bemüht ein passendes reimwort zu finden, anstatt den ausdruck zu verbessern und alles anschaulicher darzustellen es ist etwas oberflächlcih geworden

    alles gut gemeinte kritik und du kannst mich ja auch mal runtermachen.....
    gruß julia
    Nach Leben lechzend seh ich mich
    und bin hier selbst der ohne Wahl,
    Gedanken sind so weinerlich,
    den Tod zu leben ist die Qual
    Lebend lechzend Herzgeflüster by Dornenreich



    So Sei Es...........

  3. #3
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    42
    Hi dying_bridge. Danke für deine gut gemeinte Kritik (und dein Angebot ). Nur habe ich nicht viel Ahnung von Gedichten und meine sind auch nicht gerade erste Sahne, also hätt' ich wohl kein Recht deine runter zu machen.
    Wie auch immer...
    Ich finde du hast Recht. Mein Gedicht mag oberflächlich klingen, doch nur weil ich beim Schreiben zu sehr damit beschäftigt war, meine Gefühle in Worte zu fassen. Dadurch habe ich wohl nicht besonders auf die Wortwahl geachtet.
    Ich werde versuchen, meine nächsten "Werke" poetischer zu schreiben und sie kritischer zu lesen bevor ich sie in dieses Forum setze.
    Danke
    Keenreader

    PS: Wie wäre es mit "Eine Welle von Trauerigkeit mich überschwemmt? Weiß nicht, ob das so besser klingt.






    [Geändert durch Keenreader am 02-06-2005 um 18:30]

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