Thema: Kastanie

  1. #1
    Registriert seit
    Jun 2005
    Beiträge
    1
    Ja ich hab auch was geschrieben. Mein erstes Gedicht. Ich weiß nicht ob es gut ist, vorhallendingen ob es gut genug für dieses Forum ist...
    Eigenkritik: Der Schluss ist schlecht
    Naja ich stells einfach mal rein...
    Ich halte sie in der Hand
    Dort liegt sie
    Stachelig, Braun, Langweilig.
    Kann ihre Stacheln fühlen
    Wie sie in meine Hand stechen.
    Eine Kastanie, wie ich.
    Außen eine Stachlige Schale
    Und wenn man mich berührt
    Steche ich zu.
    Und wenn du fragst wie es mir geht
    Antworte ich: Gut siehst du das nicht?
    Dabei siehst du nichts.
    Nur meine Hülle, voll mit stacheln.
    Und Innen?
    Innen bin ich.
    Das Problem ist nur
    Das weißt du nicht.
    Denn ich zeige nicht
    Wie ich innen bin.
    Nie wirst du es sehen
    Denn wenn man mich berührt
    Steche ich zu.
    Meine Gedanken, meine Gefühle
    Tief versteckt hinter einer Hülle.
    Niemand sieht sie
    Niemand bemerkt sie.
    Das wahre Wesen einer Kastanie ist innen
    Genauso bin ich nur innen ich.


    Viel Kritik bitte!

  2. #2
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    39
    Erst mal hallo und herzlich willkommen im forum.

    Dein gedicht finde ich klasse. Ich kann auch alles gut verstehen. Am schluss da könntest du das letzte 'ich' aber auch weglassen. Hört sich nicht so toll an. Oder das 'Innen bin ich' in der zeile 15. Ich meine, WAS bist du innen? Das fragt man sich dann halt. Da könnte man denken, dass du eine zeile oder ein wort vergessen hast. Aber sonst find ich es ganz schön.
    "No!" said Margo. "You have only
    lived next door
    for fifty years."
    "Sixty," said Mitchell.
    "Fifty, sixty. What's the difference?"
    said Margo. "I want you to stay
    next door forever."


    Feel my heart is breaking
    Think I lose my head
    Singing all the love songs
    Never go to bed

  3. #3
    Registriert seit
    Dec 2004
    Beiträge
    1.734
    Genauso bin ich nur innen ich.?

    Das Ende versteh ich schon mal nicht wirklich. Ist ja ganz nett, dein Werk, aber ein Gedicht ist es nicht. Du entwickelst eher eine Geschichte, bei der du dich für meinen Geschmack auch etwas zu oft in den wesentlichen Punkten wiederholst. Immer wieder stellst du einen direkten Bezug zwischen dir und der Kastanie dar, der einem Leser eigentlich auch ohne das du ihn mehrfach draufstößt momentan werden sollte. Wie gesagt ich halte es nicht für ein Gedicht, es fehlen wichtige klassische Merkmale dafür. Aber da habe ich eine relativ strenge Sichtweise, andere sehen das nach dem Prinzip "Wo-Zeilenumbüche-Sind-Ist-Es-Schon-Ein-Gedicht". Das Bild der Kastanie ist ja an sich nett, nur solltest du die Ausarbeitung anders gestaltet damit es ansprechend wird.

    Viel Spaß noch, ich geh jetzt meinen 100. Post feiern

  4. #4
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    39
    @Jamzee
    Aber es gibt doch auch viele gedichte von profis die auch eine "geschichte" im gedicht erzählen wollen. Arwenfan ist zwar NOCH () kein profi, das steht fest aber trotzdem. Gedichte müssen sich auch nicht reimen. Das ist auch klar. Aber etwas wahres an deiner aussage ist schon dran.

    Und feier mal schön.
    "No!" said Margo. "You have only
    lived next door
    for fifty years."
    "Sixty," said Mitchell.
    "Fifty, sixty. What's the difference?"
    said Margo. "I want you to stay
    next door forever."


    Feel my heart is breaking
    Think I lose my head
    Singing all the love songs
    Never go to bed

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