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  1. #1
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    Ich liebe dich so sehr
    mein Herz wird mir ganz schwer
    weil wenn ich von dir Träume
    verblasst alles zu Schäume

    Wie schlimm wär es für mich
    ich verlöre dich
    Ich liebe dich so sehr
    Jeden Tag noch mehr

    [Geändert durch Blauhelm am 03-06-2005 um 17:05]

  2. #2
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    Könntest Du bitte so nett sein und bei diesem Text einmal die Rechtschreibung und Grammatik überprüfen?

    Das wäre ganz lieb, danke.

    Peter

  3. #3
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    Hallo Blauhelm,
    sorry aber mir gefällt dein gedicht leider nicht so gut. Du erzeugst keine wirklich schönen bilder und die sprache ist auch sehr simpel gewählt. ganz schrecklich in einem gedicht finde ich sowieso wenn man "ich liebe dich" reinschreibt. versuche doch eine andere Formulierung zu finden die es etwas umschreibt, vielleicht eine schöne Metapher. Lass dein gedicht eine Geschichte erzählen und vielleicht für ein bisschen spannung zu sorgen um dann einen lyrischen höhepunkt einzubringen. wähle nicht so alltägliche wörter denn das lässt auch ein gedicht alltäglich wirken. versuche auch ein bisschen auf die silbenzahl zu achten denn so holpert es ganz schön beim lesen. Paareime finde ich für ernste themen immer sehr ungelungen weil es alles etwas naiv wirken lässt. wie wäre es denn mit dem Kreuzreim?

    was mich auch noch stört ist das "verlöre" in s2z2
    bitte korrigiere mich wenn ich mich irre aber gibt es das wort so überhaupt? hab ich noch nie gehört.

    Ich hoffe dir ein bisschen geholfen zu haben und würde mich freuen wenn du ein paar vorschläge umsetzen möchtest.

    Liebe Grüße
    Solitude
    Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht.
    (Claude Chabrol)

    Die größte Klugheit einer klugen Frau besteht darin, ihre Klugheit nicht zu zeigen.
    (Virginia Woolf)


    dopamin86 18.04.05 :
    Mein Problem? Mein Schwanz ist zu kurz und ich hocke den ganzen Tag vor dem PC, um pubertierenden Kindern wie euch das Leben in diesem Forum zur Hölle zu machen.

  4. #4
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    @blauhelm...

    "verlöre" ? - ich muss meiner vorrednerin recht geben! - ein neologismus vom feinsten... nur leider ist das einzig neue an dem wort, dass es grammatikalisch absolut falsch klingt!

    lg und ich bin gespannt ob du die ratschläge meiner vorschreiberin umsetzt,
    orange
    Interpretation ist der erste Schritt zur Wissenschaft...

    Ein Paar meiner Werke:

    GefangeneLiebe
    EsLebt UndPunkt. EinGanzNormalerTag GebtMirNamen
    TotesTier ErgebenesGeben SüssesGift Liebestrank







  5. #5
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    Hi Blauhelm!

    Mir hat's leider nicht gefallen.

    Dein Gedicht klingt plump und ist nicht originell.
    Ein paar simple Reime sind nicht genug,
    um ein Werk interessant zu machen.

    Du verwendest keine Bilder und schreibst leider
    zweimal dieses einfallslose "Ich liebe dich so sehr".

    Von "verlöre" brauchen wir wohl nicht weiter
    zu sprechen...

    Liebe Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

  6. #6
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    "Verlöre" gibt es sehr wohl. Obs komisch klingt oder nicht liegt am Betrachter. Wenn man nie die Ersatzform verwenden würde, dann klänge es sicher nich so "falsch".
    MfG Eric

    Clapton is god!

  7. #7
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    Hallo Blauhelm,

    ich kann mich sabe und dem Rest nur anschließen.

    Wenig Einfallsreichtum, simple Sprache und Mangel an schönen Bildern.
    Versuch deine Gedanken mit weniger klaren Worten auszudrücken, umschreibe es, nutze Metaphern, male Bilder mit Worte und löse dich von Klischees, nur dann kann dein Gedicht zu etwas Besonderem werden.

    LG
    Feid
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen" - A. Einstein

  8. #8
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    Zum wiederholten Mal stelle ich fest, dass hiesige Kritiker offensichtlich eine mehr als mangelhafte Fachkenntnis aufzuweisen haben.
    Dass man den hier verborgenen genialen Sinn nicht erkennt ist eine Sache, grammatische Regeln nicht zu beherrschen und dieses dann dem Opfer anzukreiden, eine andere.

    “verlöre” ist Konjunktiv I von verlieren und somit absolut legitim.
    Einzig die Kritik an Schäume würde ich nachvollziehen können, hier definiere ich den leichten Fehler aber als Künstlerische Freiheit.
    Ich bitte die Kritiker als erstes einmal nach zu denken und grammatische Regeln eingehend zu studieren bevor aus der Luft gegriffene Anschuldigungen getätigt werden.

  9. #9
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    Ursprünglich eingetragen von Blauhelm

    Dass man den hier verborgenen genialen Sinn nicht erkennt ist eine Sache...
    Also, den habe ich dann wirklich "übersehen".

    Was bitte soll daran so "genial" sein?
    Kann es absolut nicht nachvollziehen...

    Grüße, Sabe
    Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann. (Hans Kruppa)

  10. #10
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    Hallo Blauhelm

    Respekt! Dir ist es wirklich gut gelungen den genialen Sinn hinter einer banalen Sprache zu verstecken... das "verlöre" lässt jedoch hoffen... wie wärs allerdings mit einem "wenn" zu Beginn der Zeile?

    Würde mich über eine Offenlegung deiner Interpretation freuen.

    gruss, .....

  11. #11
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    Das “wenn” als Einleitung des Nebensatzes ist möglich aber nicht nötig. Ich lehne es aus Gründen der Sprachökonomie ab.

    Wie ich bereits im anderen Faden erklärte:
    Ich bin nicht euer Gehirn und damit nicht für eure Interpretationsbemühungen verantwortlich. Jeder muss mit einem Text selbst klar kommen. Wenn ich euch meine Gedanken vorbete hat damit niemand etwas gewonnen.

  12. #12
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    Blauhelm, dann brauchst du auch auf die pseudo-lyrische Inkompetenz der "hiesigen Kritiker" spekulieren.
    Solitude hat ihre Kritik absolut fundiert, wenn dir daraufhin allerdings nichts anderes übrig bleibt als den beleidigten Clown zu spielen, beweist dies einmal nur mehr, dass man lyirsche Inkompetenz ausschließlich bei dir vorfinden kann!
    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
    Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurückweicht; er könnte Anlauf nehmen!

    Meine neusten Werke:

    Amor und Psyche

    Verschwommen
    Winternachtstraum



  13. #13
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    Also ich find's "goldig"! Erinnert es mich doch an ein Gedicht, welches meine Tochter schrieb....

    ...bevor sie zur Schule ging



  14. #14
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    ok, anderer Vorschlag, dass "immer" in der letzten Zeile in ein "noch" austauschen, damits mit dem Rhythmu stimmt:

    Wie schlimm wär es für mich
    ich verlöre dich
    Ich liebe dich so sehr
    Jeden Tag immer mehr
    (Jeden Tag noch mehr)

    xXxXxX
    XxXxX
    xXxXxX
    XxXxxX
    (XxXxX)

    Das "wenn" hatte ich vorgeschlagen, damit die sich aufeinender reimenden Zeilen auch von ihrer Silbenanzahl und Betonungsverteilung zueinander passen würde.

    Noch eine Frage: Bist du generell nicht bereit deine Interpretation, bzw. Absichten beim Schreiben preiszugeben, oder erwartest du nur als ersten Schritt von deinen Lesern eigene Gedankengänge zu erläutern?

    gruss, .....

  15. #15
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    Ich habe hier so einen netten Spruch gelesen :
    "Wer lesen kann ist klar im Vorteil" oder so...
    sehr treffend für die jetzige Situation.
    Wie dir auffallen wird wenn du die Diskussion eindringlicher studierst, habe ich absolut nichts negatives zu den Kritikpunkten von Solitude verlauten lassen, bis auf die falsche Vermutung " verlöre" wäre inkorrekt.
    Ich habe nie behauptet die restlichen Kritikpunkte wären falsch, sondern quitierte dies nur mit der Behauptung es gäbe noch eine andere verborgene Leseart.
    Um es zu verdeutlichen: Ich akzeptiere die Kritik ,wenn man die profane vordergründige Leserat benutzt, lehne sie aus der Sicht meiner Leseart aber ab, weil durch meine Interpretation die Fehler keine Fehler und Schwächen mehr sind, sondern durchaus lyrische Komponenten.
    Auch habe ich nie von " lyrischer Inkompetenz " gesprochen sondern von mangelnder Fachkenntnis.

    Und wieder mal gilt: Erst denken dann schreiben

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