1. #1
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
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    Ich
    bin so
    wie ich bin.
    Ich verstehe es nicht,
    ich sehe dich neben mir.

    Du
    bist genau
    wie auch ich,
    in diesem Kreislauf gefangen,
    siehst, - wie ich - keinen Ausweg.

    Wir
    Erblicken uns
    doch berühren wir?
    Unsere Seelenstrahlen treffen sich,
    doch ständig ,voreinander fliehen wir.

    Wir
    müssen laufen
    die Zeit befiehlt,
    wir rufen uns hinterher,
    doch hören wir einander nicht.

    Wir
    lieben uns
    ich will zu dir,
    will dich halten, umschlingen,
    Verlangen lässt uns kraftvoll Scheinen.

    Unsere
    Zeit läuft
    ohne jegliches Erbarmen.
    Täglich – Nächtlich, rennen wir
    und falsche Hoffnung führt uns.


    [Geändert durch pringles am 02-06-2005 um 23:25]
    Geändert von zuckerschnäuzchen (12.09.2006 um 20:22 Uhr)

  2. #2
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    Ein sehr schönes gedicht, geh ich richtig in der Annahme, dass es sich um Sonne und Mond handelt?

    Mich spricht sowohl die äußere Form, als auch deine gewählten Worte an. Nur eine Zeile gefällt mir nicht: S5V5. Ich finde es klingt... einfach. Zu oft gehört.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen. -Georg Berhard Shaw

    Neueste Schöpfungen:
    Nächtliche, Belhanka - ein DSA-Gedicht, Al'Anfa - ein DSA-Gedicht, Die Nacht der Helden und Mondin

    Noch unkommentiert: Agapenklang

    Und hier sind sie alle versammelt.

  3. #3
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    naja... lässt nur eine interpretation zu und nachdem diese durchleuchtet wurde ist es ziemlich fade.

  4. #4
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    Hallo Pringels

    Fade? Na dann soll sich der Herr Gliedermann mal den Kopf abnehmen und ihn in die vielen "Ich-ritze" Gedichte reinstecken... die sind fade und langweilig...
    Dieses Gedicht beeinhaltet eine mir neue und schöne Idee, so denke ich es. Außerdem, muss ein Gedicht denn immer mehrere Interpretationsgedanken haben? Es kann auch mal einen klaren Kern beeinhalten...

    So lieber Pringles und nun mal zu dir:
    Wie gesagt mich hat dein Gedicht angesprochen. Im Übrigen, wusste ich zu Beginn nicht, dass es sich um Sonne und Mond handelt und dachte es ginge um zwei sich liebende, die sich ständig begegnen, aber nie zueinander finden... so schauts aus... das zum Thema Interpretation.
    Was die Sonne-Mond Idee angeht, die gefällt mir einfach wunderbar. Ich nehme mal stark an, dass das LyrIch in diesem Fall der liebe Mond ist.
    Das einzige was mir hier irgendwie gefehlt hat, war das Anstrahlen des Mondes durch die Sonne, sodass dieser leuchten kann.
    Ich hab mal ein bissl verändert, was man noch verändern "könnte".

    Ich
    bin so
    wie ich bin.
    Ich verstehe es nicht,
    ich sehe dich neben mir.

    Du
    (mit dem beginnenden Du, kommt dieses "wir" nachher meiner Ansicht mehr zur geltung)
    bist genau
    wie ich es bin.

    in diesem Kreislauf gefangen,
    sehe, wie du, keinen Ausweg.

    Wir
    Erblicken uns.
    Berühren wir einander?
    Unsere Seelen schnellen entgegen,
    doch können sich nicht halten.

    Wir
    erhellen uns.
    und doch sind wir,
    ohne den Anderen nur ein Schatten.
    Ich brauche dein Licht.


    Wir
    müssen laufen
    die Zeit befiehlt,
    du rufst mir hinterher,
    doch hören wir einander nicht.

    Wir
    lieben uns
    ich will zu dir, (das "ihr" durch "du" ersetzt...)
    will dich halten, umschlingen.
    Verlangen lässt uns Tag und Nacht scheinen.

    Unsere
    Zeit läuft
    ohne jegliches Erbarmen.
    Wir erflehen nur eins:
    lasst uns umarmen, es quält uns.

    Was
    haben wir
    an euch verbrochen?
    Täglich – Nächtlich, rennen wir
    und falsche Hoffnung führt uns.


    Nun ja. Es waren nur Ideen und ein paar kleine Verbesserungsvorschläge. Du kannst ja mal rüberschauen . Ansonsten sehr schöne Idee, die meines Erachtens nach gut umgesetzt wurde.
    Schön schön...

    liebe Grüße
    Geändert von Infinity (12.09.2006 um 19:54 Uhr)
    "Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns etwas gibt" (Ernst Ferstl)

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  5. #5
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    Ahhh ich verstehe

    Ja, da hast du natürlich recht. Das würde das schöne Bild vollkommen zerstören. Einzig und allein das "ihr" in ein "du" zu verwandeln würde ich dir nun noch an Herz legen... denn zuvor verwendest du "wir" und "du" bereits. Das "ihr" passt da irgendwie nicht. Höchstens du änderst das "du". Dann wärs wieder korrekt.

    liebe Grüße
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