1. #1
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    Wusstest du,
    Dass das Meer in den Mond verliebt ist?

    Jede Nacht sehnt sich das Meer
    So sehr nach dem Mond
    So sehr das es sogar
    Seine Farbe annimmt.

    In einem zartem silber liegt sie da,
    Den Geliebten direkt über sich
    Und doch unerreichbar.

    Des Nachts vergehen beide
    Vor Sehnsucht
    Stunde um Stunde
    Und erst am Morgen
    Können sie sich durch seinen Tod vereinen.

    Ein Todeskampf
    Um seine Liebe
    Kämpft der Mond so tapfer
    Mit silbern-rötlich glänzender Rüstung
    Gegen die bitter süßen Sonnenstrahlen.

    Langsam beginnt er zu sinken
    Langsam in die Arme seiner Geliebten
    Für einen kurzen Moment
    Sind sie vereint am Horizont.

    Ein Kuss
    Ein sehnschtig
    Bitter-süßer Kuss von ihren Lippen
    Ein Hauch
    ....Ich liebe Dich.

    Dann ist der Augenblick
    Der Liebenden vorbei
    Warten
    Wieder sehnsüchtiges Warten
    Auf den Sonnenuntergang.

    In rot getaucht
    Erwartet sie ihren Geliebten
    Wissend
    Welchen Kummer seine Liebe mit sich bringt,
    Wissend
    Welches Glück.

    Dieses Spiel
    Jede Nacht
    Für immer.
    Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. Hermann Hesse

  2. #2
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    Smile

    Genial! Ich finde das Gedicht sehr sehr schön

    Kurze Augenblicke die Sie vereinen und dann die Trennung, der schmerzvolle kämpfende Abschied

    Eine Liebe die lebt ,obwohl ein unüberwindbarer Konflikt existiert.

    Top !




  3. #3
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    Eine schöne Idee, die mich an die zum Teil sehr sehnsuchtsvollen Texte spanischer Dichter erinnert.

    Ich würde die einleitende Strophe weglassen - wirkt zu belehrend. Und ich würde von beginn weg nur von der See sprechen, damit man immer das feminin hat. Also nicht einmal: "Das Meer" um dann von "ihr zu sprechen...

    Und ich würde überlegen, ob der Satz: ich liebe dich in diesem Gedicht nicht überflüssig ist. Das ganze Gedicht sagt das schon, da muß man das nicht extra nochmal rausklauben

    Aber ansonsten, sehr schön, wirklich

    lg/Peter



    [Geändert durch nathschlaeger am 03-06-2005 um 20:09]

  4. #4
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    Guren Morgen!

    Da ist dir wirklich ein wunderschönes Werk gelungen. Bei den ersten beiden Zeilen muss ich nathschlaeger recht geben, sie passen nicht wirklich in die wunderschöne Atmosphäre die du beschreibst. Du malst mit deinen Worten ein wirklich schönes Bild, habe ich gern gelesen.
    Liebe Grüße Hope88

  5. #5
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    Wunderschönes Gedicht, schöne Worte, schöne Bilder, einfach gelungen.

    Was die ersten beiden Zeilen angeht würde ich sie auch weglassen, dein Werk braucht diese "Erklärung" nicht.

    Ansonsten würde ich nur den sehnsüchtigen Kuss auch zu einem solchen machen und ein ü einfügen.


    In freudiger Erwartung auf mehr grüßt
    Feidreiva
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen" - A. Einstein

  6. #6
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    gefällt mir inhaltlich auch. aber könnte genauso als prosatext stehen. die umsetztung in eine gedichtsform überzeugt mich überhaupt nicht.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  7. #7
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    wunderschönes Gedicht^^...sag ich nur

  8. #8
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    Eine wunderschöne Idee!


    Die Umsetzung gefällt mir nicht im Geringsten und ich hoffe einfach, dass du noch ganz viel liest und Deine Idee neu erstehen lässt.

    Mir sind hier zu viele formale Fehler und zu viele "belehrende" und erzählende Aspekte vorhanden.

    Aber die Idee ist wunderschön.


    Liebe Grüße
    Anke

  9. #9
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    @anke...die umsetzung umsetzung meines gedichtes hat keinerlei aussage darüber wieviele gedichte ich schon gelesen habe... im gegenteil.

    ps...aber danke an alle hilfreichen kritiken. liebe grüße caro
    Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. Hermann Hesse

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