Thema: Frei sein

  1. #1
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    Ich schaue aus dem Fenster
    und sehe dieses Gewitter
    Die Blitze die vom Himmel krachen
    Und höre den Donner der alles zum Beben bringt

    Ich sehe jeden einzelnen Tropfen wie er langsam zu Boden fällt
    Und dann wieder den erleuchteten Himmel
    Wenn der Blitz die Erde trifft
    Raus möchte ich und dieses Gewitter umarmen
    Die Tropfen auf mich fallen lassen
    und diesen Moment geniesen

    Den Wind der durch meine Haare weht
    und mir das Gefühl gibt zu fliegen
    Weg zu fliegen aus diesem Chaos
    Endlich frei zu sein

    Dort zu stehen wenn der Himmel aufreißt
    und ich erleuchtet werde vom Sonnenlicht
    das sich den Weg durch die Wolken bahnt
    So möchte auch ich mich heraus drängen
    Aus diesem ganzen Gewühl
    Von Trauer, Frust und Angst

    [Geändert durch Ju am 06-06-2005 um 22:48]

  2. #2
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    hallo,

    Wow, irgendwie haut mich dieses Gedicht um. Die Bilder sind wunderschön dargestellt. Ich konnte mich in das lyr. Ich hineinversetzten, weil ich momentan eine ähnliche Situation durchmache. Einfach im Regen stehen, und es genießen.
    Was mich allerdings ein kleines bisschen stört, ist das Du immer unterschiedlich viele Wörter in einer Zeile hast. Ich würde es noch besser Gliedern!

    überlebendes nichts
    Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen,
    ohne seine Begeisterung zu verlieren.
    (Winston Churchill)
    _
    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

  3. #3
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    Danke für den Kommentar
    und die Kritik, ich weiß das ich daran noch arbeiten sollte doch wenn ich so anfange zu schreibe, vergesse ich immer darauf zu achten.
    Schön das es dir gefällt
    Ju

  4. #4
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    Hallo Ju!

    die idee für dein gedicht finde ich echt schön, aber du könntest es vielleicht besser umsetzen. achte ein bisschen darauf, die die zeilenlänge nicht zu unteschiedlich ist, sonst kommt man beim lesen ins stolpern. das es sich nicht reimt find ich gar nicht schlimm, ich finde es sogar bei diesem gedicht angebracht keine reime zu verwenden. wie gesagt, du solltest nur den aufbau ändern. bring mehr regelmäßigkeit rein. ich schreib dir mal meinen vorschag auf:

    Ich schaue aus dem Fenster
    und sehe das Gewitter
    Die Blitze stürzen vom Himmel
    Ich höre den Donner
    der alles zum Beben bringt

    Ich sehe jeden Tropfen
    wie er auf den Boden fällt
    und dann erleuchtet wieder der Himmel
    wenn der Blitz die Erde trifft

    ich möchte schnell raus
    und dieses Gewitter umarmen
    die Tropfen auf mich fallen lassen
    und jeden Moment geniessen

    Der Wind weht durch meine Haare
    und gibt mir das Gefühl zu fliegen
    ich fliege aus diesem Chaos
    um endlich Freiheit zu spüren

    Dort draussen zu stehen
    wenn der Himmel aufreisst
    und das Sonnenlicht mich erleuchtet
    wenn es sich seinen Weg
    durch die dunklen Wolken bahnt

    so möchte auch ich
    mich heraus drängen
    aus dem ganzen Gewühl
    von Trauer, Furcht und Angst

    so wirkt das ganze übersichtlicher und sieht mehr nach einem gedicht aus. vielleicht gefällt dir ja mein vorschlag, wenn nicht ist auch ok

    LG Ashtray
    I want to live where soul meets body. (Death Cap For Cutie)

  5. #5
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    ich finde deinen vorschlag super. Danke dafür. Mir fällt das leider immer schwer aber du hast das wunderbar umgesetzt.

  6. #6
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    nichts zu danken, gern geschehen
    I want to live where soul meets body. (Death Cap For Cutie)

  7. #7
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    Auf die Gefahr hin, mich bei meinem zweiten Beitrag hier unbeliebt zu machen:

    In meinen Augen ist das kein Gedicht, sondern wohl eher soetwas wie ein Eintrag, den man in sein Tagebuch (wenn man eines fuehrt) schreibt. Die unterschiedlichen Zeilenlaengen irritieren ziemlich beim Lesen und man kommt sehr oft ins Holpern, daran solltest du dringend etwas aendern. Die Ausrede "das faellt mir schwer" finde ich schwach, denn jeder, der es versucht, bekommt das mit der Zeilenlaenge irgendwann hin.

    Silver Starlight
    Um durch die Welt zu kommen, ist es zweckmäßig, einen großen Vorrat von Vorsicht und Nachsicht mitzunehmen.

    Arthur Schopenhauer


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